Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen besuchen das Kulturzentrum

v. l. n. r.: Waldemar Eisenbraun (BKDR), Andrea Friedel (StR), Elke Leo (StR), Verena Osgyan (MdL), Andrea Bielmeier (StR), Gülseren Demirel (MdL), Natalie Keller, Dr. Viktor Krieger, Christiane Cunnar, Alexander Darscht
(c) BKDR

Auf Initiative der Landtagsabgeordneten und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Verena Osgyan, besuchte am 18. Juni 2019 eine Delegation von Mitgliedern des Landtages und des Nürnberger Stadtrates das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR), um es kennen zu lernen. Natalie Keller, Leiterin des Regionalbüros von Verena Osgyan (MdL), koordinierte den Besuch und begleitete die Delegation. Keller ist selbst russlanddeutscher Abstammung.

Waldemar Eisenbraun, Leiter des Kulturzentrums der Deutschen aus Russland, begrüßte die Besucher, führte sie durch die Räume der Einrichtung und stellte das Team vor. Er berichtete zudem über den aktuellen Stand der Dinge und beantwortete ausführlich die zahlreichen Fragen in Bezug auf die Tätigkeitsfelder und Vorhaben des Kulturzentrums. Es entstand eine wohlwollende und konstruktive Atmosphäre. Die Gäste zeigten ein reges Interesse für die geplanten Projekte des BKDR und sicherten für die Zukunft eine engere Zusammenarbeit und einen intensiveren Dialog zu.

Olga Litzenberger nahm an einer Internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz in Russland teil

Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Prof. Dr. Olga Litzenberger nahm kürzlich an der Internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz „Lebendiges Erbe Alexander von Humboldts“ teil, die vom 2. bis 6. Juni 2019 in Omsk (Russland) stattfand. Die Konferenz war der partnerschaftlichen Zusammenarbeit von russischen und deutschen Organisationen aus dem Bereich der Wissenschaft, Bildung und Kultur gewidmet. Olga Litzenberger hielt im Rahmen dieser Veranstaltung einen Vortrag zum Thema „Russland und Deutschland: konfessionelle Beziehungen (Geschichte und Gegenwart)“. Nach der Konferenz resümierte sie: „Die Arbeit unserer Sektion (Russland und Deutschland: gegenseitiges Einverständnis durch das Prisma der Jahrhunderte) ermöglichte uns, Berichte zu verschiedenen Themen zu präsentieren: von der konfessionellen Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland bis zum Studentenaustausch, der für junge Menschen heute besonders interessant ist. Fragen zu den Vor- und Nachteilen einer solchen Interaktion, zu den Auswirkungen der Politik auf die Beziehung zwischen den beiden Ländern und zu dem aktuellen historischen Kontext wurden ebenfalls diskutiert.“ (Quelle: https://rusdeutsch.eu)

Die Konferenz förderte die Entstehung von weiteren Kooperationen zwischen den Wissenschaftlern beider Länder und machte die bestehenden Netzwerke transparent.

Das BKDR nahm am 4. Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen aus Russland“ teil

Am 26. und 27. Mai 2019 fand in München das 4. Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen aus Russland. Vertrauen. Verantwortung. Entwicklung“ statt. Zur Zielgruppe des Forums gehörten vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen sowie diverse Kulturschaffende aus Deutschland und Russland, die sich für den Ausbau der gegenseitigen Beziehungen interessierten. Einige stellten ihre aktuellen Initiativen und Ideen vor. Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) war ebenfalls mit einer kleinen Delegation dabei, um Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Prof. Dr. Olga Litzenberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kulturzentrums, hielt ein Impulsreferat und beteiligte sich an der Podiumsdiskussion zum Thema „Baustelle: vom Projekt zum Objekt“. Die Baubranche bzw. das Bauwesen bringt stets Menschen verschiedener Berufe aus verschiedenen Ländern zusammen. Die deutsch-russischen Kooperationen auf diesem Gebiet sind von großer Bedeutung und dienen unter anderem der Erhaltung des Kulturerbes. Olga Litzenberger berichtete über die wiederaufgebaute Kirche in Sorkino/Zürich (Gebiet Saratow, Russland).

(c) Karl K. Loor, Russland
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Bund der Vertriebenen zeichnet Adolf Fetsch mit der Goldenen Ehrennadel aus

Bildquelle: Nina Paulsen

Nürnberg. Am 17. Mai 2019 fand im Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland in Nürnberg (BKDR) ein Festakt anlässlich der Verleihung der goldenen Ehrennadel des Bunds der Vertriebenen an Adolf Fetsch statt. Der Verband würdigte auf diese Weise das langjährige ehrenamtliche Engagement von Adolf Fetsch im Bereich Aussiedler- und Vertriebenenarbeit. Er war zwischen 2003 und 2013 Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), engagierte sich bis 2011 unter anderem als Vizepräsident des BdV, vertrat seit seiner aktiven Mitwirkung in der LmDR bereits in den 1960er Jahren die Interessen seiner Landsleute bzw. der Heimatvertriebenen.

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