Bildungsreisen nach Friedland und Detmold aus Regensburg und Nürnberg

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir vom BKDR machen Sie gerne auf die Bildungsreisen von Regensburg (31.08.19 – 01.09.19) bzw. Nürnberg (14.09.19 – 15.09.19) nach Friedland und Detmold mit Zwischenstation und Kulturprogramm in Kassel aufmerksam.

Abfahrt in Regensburg am 31.08.19 um 06:15 Uhr vom Parkplatz „Unterer Wöhrd“ (Altes Eisstadion), Wöhrdstraße 62, 93059 Regensburg.
Abfahrt in Nürnberg am 14.09.19 um 07:15 Uhr vom Zentralen Omnibusbahnhof Nürnberg, Bahnhofstraße 11, 90402 Nürnberg.

Dabei ist der Ablauf für beide Veranstaltungstermine so geplant, dass Sie zunächst Ihr Frühstück im Bus genießen werden, um sich gestärkt an den Führungen des Museums sowie des Grenzdurchgangslagers Friedland und der Kranzniederlegung an der Friedland-Glocke beteiligen zu können.
Anschließend folgt das Mittagessen. Im Anschluss an die Mittagspause werden wir die Herkules-Statue, die als ein Wahrzeichen der Stadt Kassel gilt, im Bergpark Wilhelmshöhe besichtigen.
Nach der Hotelunterbringung im Intercity Hotel Kassel steht Ihnen der restliche Abend zur freien Verfügung. Das Abendessen muss durch die Teilnehmer selbst organisiert werden. Anmerkung: Im Hotel sind für Sie kostenfreie Tickets für die öffentlichen Verkehrsmittel in Kassel erhältlich.
Am nächsten Morgen werden wir nach dem Frühstück im Hotel Richtung Detmold aufbrechen, um an einer Führung durch das Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte teilzunehmen. Nach dem anknüpfenden Mittagessen treten wir die Rückfahrt an. Die Ankunft für die aus Regensburg stattfindende Bildungsreise ist um ca. 21:30 Uhr geplant. In Nürnberg wird die Ankunft um etwa 20:30 Uhr erwartet.
Selbstverständlich wird es während der Busfahrten zusätzlich ein Bildungsprogramm geben, während Sie dabei einen Kaffee oder Tee zu sich nehmen können.

Bei Interesse ist Ihrerseits eine verbindliche Anmeldung bis zum 24.08.19 per Telefon unter 0911 – 89219599 oder schriftlich per Mail an kontakt@bkdr.de erforderlich.
Die Teilnahmegebühr liegt bei 50 € pro Person (30 € bei Minderjährigen) bei Unterbringung in einem Doppelzimmer. Der Zuschlag für ein Einzelzimmer (sofern verfügbar) liegt bei 30 €.
Bitte beachten Sie dabei ebenfalls, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist.

Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam auf zwei angenehme und interessante Bildungsreisen und hoffen auf eine rege Teilnahme.

Ihr Bayerisches Kulturzentrum der Deutschen aus Russland.

Infos zur Verpflegung

Die vom Veranstalter organisierte Verpflegung, die in der Teilnahmegebühr enthalten ist, besteht aus:

— Samstag —

Willkommens-Frühstück im Bus

Mittagsessen im Restaurant (Vorspeise, Hauptgericht und Getränk)

— Sonntag –

Frühstück im Hotel

Mittagessen in Detmold (Plov, Salat, Nachtisch und Getränk)

— —

Wichtig: Die Verpflegung auf der Rückfahrt von Detmold ist bei Bedarf eigenverantwortlich zu organisieren.

Im Bus werden pro Tag und Person zwei kleine Flaschen Wasser bereitgestellt.

Das Festival der Chöre – ein gelungener Auftakt in Fürth!

Die erste öffentliche Veranstaltung des im Januar 2019 eröffneten Kulturzentrums der Deutschen aus Russland in Nürnberg fand am 27.07.2019 in der Stadthalle Fürth statt. Verschiedene Vokalensembles kamen an diesem sommerlichen Samstagnachmittag aus ganz Bayern zusammen, um ihr Können zu präsentieren.

Der Chor „Harmonie“ aus Schweinfurt, (c) BKDR

Nach der offiziellen Begrüßung der Teilnehmer und des Publikums durch den Leiter des Kulturzentrums Waldemar Eisenbraun sprach der Vorsitzende des Trägervereins „Bayerisches Kulturzentrum der Deutschen aus Russland“ Ewald Oster ein Grußwort. „Eine Premiere zu erleben ist immer etwas Besonderes“, sagte Oster, „umso mehr, wenn es um unser Kulturzentrum geht.“ Bei der Schlüsselübergabe durch den Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder am 18. Januar 2019 habe er in einem Interview dem Bayerischen Rundfunk gesagt, dass er der glücklichste Mensch der Welt sei. Jahrzehntelang habe die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland eine staatlich finanzierte Kultureinrichtung vom Freistaat Bayern für ihre Landsleute gefordert, damit einerseits die Geschichte der Russlanddeutschen hierzulande bekannt werde, andererseits die Förderung der russlanddeutschen Kultur und der Künstler endlich auf eine solide und professionelle Basis gestellt werde. Dieses Jahr wurde der Traum Realität. „Das bedeutet: man nimmt uns ernst, man schaut auf uns, wir sind angekommen!“

Weiterlesen

Auf den Spuren des Scheunenmuseums von Reinhold Zielke

(c) 2019 BKDR

Die wissenschaftlichen Mitarbeiter des BKDR, Dr. Viktor Krieger und Dr. Olga Litzenberger, besuchten am 18. Juli den Kulturdezernenten der Stadt Fulda Dr. Thomas Heiler. In seiner Obhut befindet sich eine Reihe von hochinteressanten Exponaten aus dem einstigen Scheunen-Museum, das seiner Zeit der engagierte Heimatforscher Reinhold Zielke aufgebaut hatte. R. Zielke ist vor ein paar Monaten verstorben, die Ausstellungsstücke gehören quasi zu seinem Nachlass. Während des Gesprächs vereinbarten die Historiker V. Krieger und O. Litzenberger mit Thomas Heiler, dass einige Exponate im Rahmen der sich zurzeit noch im Aufbau befindenden und neu konzipierten Ausstellung zur Geschichte der Deutschen aus Russland in den Räumen des BKDR in Nürnberg präsentiert werden würden. Für die Zukunft wurde eine intensive Zusammenarbeit geplant.

Das BKDR nahm am 4. Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen aus Russland“ teil

Am 26. und 27. Mai 2019 fand in München das 4. Kultur- und Geschäftsforum „Made by Deutschen aus Russland. Vertrauen. Verantwortung. Entwicklung“ statt. Zur Zielgruppe des Forums gehörten vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen sowie diverse Kulturschaffende aus Deutschland und Russland, die sich für den Ausbau der gegenseitigen Beziehungen interessierten. Einige stellten ihre aktuellen Initiativen und Ideen vor. Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) war ebenfalls mit einer kleinen Delegation dabei, um Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Prof. Dr. Olga Litzenberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kulturzentrums, hielt ein Impulsreferat und beteiligte sich an der Podiumsdiskussion zum Thema „Baustelle: vom Projekt zum Objekt“. Die Baubranche bzw. das Bauwesen bringt stets Menschen verschiedener Berufe aus verschiedenen Ländern zusammen. Die deutsch-russischen Kooperationen auf diesem Gebiet sind von großer Bedeutung und dienen unter anderem der Erhaltung des Kulturerbes. Olga Litzenberger berichtete über die wiederaufgebaute Kirche in Sorkino/Zürich (Gebiet Saratow, Russland).

(c) Karl K. Loor, Russland
Weiterlesen