Zentrale Gedenkveranstaltung des Bundesverbandes der LmDR in Friedland

Unter dem Leitgedanken „Zukunft braucht Vergangenheit“ fand am 6. September 2025 um 14 Uhr im Grenzdurchgangslager Friedland die traditionelle Gedenkfeier der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) anlässlich des 84. Jahrestags der Deportation der Sowjetdeutschen statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der LmDR-Landesgruppe Niedersachsen unter der bewährten Federführung von Lilli Bischoff.

Die Veranstaltung begann mit einem ergreifenden Klavierstück von Anna Borodina, gefolgt vom Eröffnungsgebet durch Pastor Thorsten-Wilhelm Wiegmann. Im Anschluss richtete Lilli Bischoff, Vorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen, ihre begrüßenden Worte an die Anwesenden und stimmte die Gäste auf die Bedeutung des Gedenkens ein.

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„52. Südkaukasus-Deutschen-Treffen“ mit BKDR-Teilnahme

Am Wochenende vom 30. bis zum 31. August 2025 hat das „52. Südkaukasus-Deutschen-Treffen“ in Stuttgart stattgefunden.

Neben Programmpunkten wie bspw. dem Fachvortrag von Prof. Dr. Oliver Reisner zum Thema „Zur Gegenwart des kulturellen Erbes der schwäbischen Kolonisten in Georgien“, der Ausstellung zur Geschichte der Südkaukasusdeutschen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), Totenehrungen und einer Kranzniederlegung am Denkmal der Heimatvertriebenen sowie einem Besuch des Heimatmuseums in Schwaikheim, war das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) mit einem Infostand vor Ort und präsentierte darüber hinaus mittels eines Diavortrags von Eduard Heinrich (BKDR) einige der Herkunftsgebiete der Deutschen aus dem Kaukasus in Georgien und informierte zudem anhand dreier Informationsbanner über die Schwarzmeerdeutschen, Kaukasiendeutschen sowie Wolgadeutschen.

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Gedenkveranstaltung in Taschkent (Usbekistan)

Am 28. August fand in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner „Wiedergeburt Taschkent“ eine Gedenkveranstaltung samt Gottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung und Kulturprogramm in der evangelisch-lutherischen Kirche in Taschkent statt, um an die Deportation der deutschen Minderheit in der Sowjetunion im Jahr 1941 zu erinnern.

(Zu unserem virtuellen Rundgang zu dieser Kirche gelangen Sie HIER!)

Nachstehend einige Eindrücke der sechsten Gedenkveranstaltung mit BKDR-Beteiligung in diesem Jahr, nachdem heuer weitere Veranstaltungen in Nürnberg, Gualeguaychú (Argentinien), Almaty (Kasachstan), Engels (Russland) und Odessa (Ukraine) durchgeführt wurden, die die lebendige Erinnerungskultur verdeutlichen.

BKDR-Kalenderblatt des Monats „September 2025“

Heute möchten wir Ihnen das BKDR-Kalenderblatt des Monats „September 2025“ präsentieren.

Auch heuer hat das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR e.V.) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) einen Jahreskalender mit russlanddeutschem Themenbezug unter dem Titel „Russlanddeutsche Künstlerinnen und Künstler“ herausgegeben.

In diesem Monat stellen wir Ihnen die Künstler Roman Eichhorn und Olga-Maria Klassen mit einem Auszug ihrer Werke sowie einigen persönlichen Informationen näher vor. Die gesamten Werke der etwaigen Künstlerinnen und Künstler finden Sie im Sammelband „Russlanddeutsche Malerinnen und Maler der Gegenwart“, erschienen im BKDR Verlag, auf dem der vorliegende Kalender 2025 basiert.

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Arbeitstreffen und Austausch mit German Lehrke, Präsident des FAAG (Dachverband der deutsch-argentinischen Kulturvereine)

Mit dem heutigen Arbeitstreffen und dem Austausch mit German Lehrke, Präsident des FAAG (Dachverband der deutsch-argentinischen Kulturvereine), sowie mit Vertretern weiterer Organisationen fand der offizielle Teil unserer Bildungsreise nach Argentinien seinen Abschluss.

Herr Lehrke gab einen tiefen Einblick in die Strukturen des Verbandes, seine zentralen Arbeitsschwerpunkte und die besondere Bedeutung grenzüberschreitender Kooperationen.

Herr Waldemar Eisenbraun, Leiter des Kulturzentrums BKDR, teilte seine Eindrücke von den einzelnen Stationen der Reise und hob hervor, dass die Wolgadeutschen eine wesentliche Schnittmenge in den Tätigkeiten beider Institutionen darstellen.

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Bisherige Etappen der BKDR-Bildungsreise „Auf wolgadeutschen Spuren in Argentinien“

Nachstehend möchten wir Ihnen stichwortartig die wichtigsten Stationen der derzeit stattfinden BKDR-Bildungsreise nach Argentinien näher vorstellen:

27. August 2025, Stadt Gualeguaychu:

– Gedenkakt mit Kranzniederlegung
– Jakob Riffel-Museum
– Treffen mit dem Verein der Nachkommen der Wolgadeutschen (Leitung Leandro Hildt, Vize-Präsident des FADADAV)

28. August 2025, mehrere Siedlungen:
– San Antonio
– Santa Celia
– Besichtigung der Kirche
– San Juan
– Besuch der Ziegelei
– Besichtigung von zwei Kirchen

Stadt Santa Anita:

– Empfang durch den Bürgermeister
– Padre Enrique Becher Museum
– Gemeindemuseum Santa Anita

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„Sonnen und Kometen“: Erzählungen von Max Schatz erschienen

NEU im BKDR Verlag!

„Sie war wie eine Sonne, strahlend und lebensfroh, von Anbeginn ihres Lebens an einem zentralen, festen, begehrten Ort. Und er – ewig am Rand. Nur ein kleiner Komet, zur ewigen Wanderung durch die Finsternis des Alls, auf der Suche nach einer Heimat verdammt …“ (aus: „Sonnen und Kometen“ von M. Schatz)

Die in diesem Band gesammelten Erzählungen und Kurzgeschichten von Max Schatz geben Einblicke sowohl in das moderne Leben von Menschen mit russlanddeutschem Hintergrund als auch in die tragische Vergangenheit der Deutschen aus den Ländern der ehemaligen UdSSR. Vor allem sind es aber Geschichten über Gewinner und Verlierer, ob in Liebesbeziehungen oder in der Arbeitswelt, ebenso voller Romantik wie Melancholie, aber auch Satire.

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Der Erzählband „Sonnen und Kometen“ von Max Schatz ist ab dem 1. September in allen deutschen Buchhandlungen sowie direkt über den BKDR Verlag bestellbar. E-Mail:  kontakt@bkdr.de oder via Tel.: 0911.89219599.

Weitere Details: ISBN 978-3-948589-54-7, Hardcover, 220 Seiten. Art.-Nr.: 9547, Preis: 16,- EUR.

Anm.: An Pressevertreter senden wir bei ernsthaftem Interesse kostenlose Rezensionsexemplare zu.

(Umschlagbild von Katharina Fondis)

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