BKDR-Bildungsreihe „Deutsche Siedlungen im Porträt“: Kamenka (ehemals Bähr)
Kurz vor dem Jahreswechsel möchten wir Ihnen noch einen wertvollen Videobeitrag im Rahmen unserer BKDR-Bildungsreihe „Deutsche Siedlungen im Porträt“ präsentieren. Hierbei werden frühere deutsche Siedlungen porträtiert, die sich auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion befanden bzw. heutzutage unter anderen Namen wiederzufinden sind.
Dieses Mal geht es um „Kamenka“ (ehemals Bähr):
Kamenka, ehemals Bähr, war eine deutsche Kolonie der Wolgadeutschen im heutigen Gebiet Saratow (Russland). Sie wurde am 7. Juli 1765 im Zuge der Ansiedlung deutscher Kolonisten unter Zarin Katharina II. gegründet. Die Siedlung entwickelte sich im 18. und 19. Jahrhundert zu einer bedeutenden Mutterkolonie mit Kirche, Schule und landwirtschaftlicher Prägung. Im 20. Jahrhundert führte die sowjetische Politik, im späteren Verlauf insbesondere die Zwangsdeportation, zum Ende der deutschen Gemeinde. Der Ort besteht heute unter dem russischen Namen „Kamenka“ fort.
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