+++ Verlängerung der Ausstellungsdauer von „DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“ in der Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern +++

Erfreulicherweise dürfen wir Ihnen mitteilen, dass die Ausstellungsdauer der Ausstellung „DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“ in der Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern in Kooperation mit Irma Streck bis zum 8. August 2026 (Samstag) verlängert werden konnte.

Besonderer Dank ergeht an dieser Stelle an Herrn Pfarrer Paul Igbo und Frau Karin Brüderle für die Möglichkeit zur Präsentation und das entgegengebrachte Vertrauen.

Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an dieser Ausstellung groß ist. Nutzen Sie gerne die Gelegenheit und besuchen Sie die Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern.

„TEAM 96“ trifft sich beim BKDR in Nürnberg

Heute durften wir Gastgeber des 4. Netzwerktreffens des „TEAM 96“ sein. Zum TEAM 96 gehören die in Bayern ansässigen Einrichtungen, die im Rahmen des § 96 BVFG gefördert werden. Auch das Kulturzentrum BKDR ist Teil dieses Netzwerks und bringt sich gemeinsam mit den anderen Kulturhäusern bei der Planung und Durchführung von Kooperationsprojekten ein.

Das „TEAM 96“ in Nürnberg beim Kulturzentrum BKDR.

In seinem Grußwort betonte Ewald Oster, Vorsitzender des BKDR-Trägervereins, die Bedeutung der einrichtungsübergreifenden Zusammenarbeit: „Wir sind davon überzeugt, dass dieses gemeinsame Vorhaben die Zusammenarbeit unserer Einrichtungen weiter stärken und die Vielfalt des kulturellen Erbes der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler in Bayern einer breiten Öffentlichkeit noch sichtbarer machen wird. Das heutige Netzwerktreffen bietet hierfür eine wertvolle Gelegenheit, Ideen auszutauschen, Inhalte weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte gemeinsam zu planen.“

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„Familienforschung in Kasachstan: Archive, Quellen und Recherchemöglichkeiten“

+++ Ahnenforschungsseminar mit Dr. Julia Podoprigora +++

Am 18. Juli 2026 (Samstag) von 10:00 – 13:00 Uhr findet in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturzentrum BKDR, der Orts- und Kreisgruppe Nürnberg der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) das nächste Ahnenforschungsseminar statt.

Im Haus Heimat Nürnberg wird Dr. Julia Podoprigora einen Vortrag zum Thema „Familienforschung in Kasachstan: Archive, Quellen und Recherchemöglichkeiten“ halten. Moderiert wird die Veranstaltung von Dorothea Walter und Dr. Olga Litzenberger.

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Symposium: „Stalins Gewaltpolitik gegen die Russlanddeutschen: Die Deportationsbefehle von 1941 und ihre Vor- und Nachgeschichte“

Im DDR-Museum in Berlin fand am 23. Juni 2026 die Gedenkveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestags der Deportation der Russlanddeutschen unter dem Titel „Stalins Gewaltpolitik gegen die Russlanddeutschen: Die Deportationsbefehle von 1941 und ihre Vor- und Nachgeschichte“ statt. Ausgerichtet wurde das Symposium von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung in Zusammenarbeit mit der Landesgruppe Berlin der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR). Gefördert wurde die Veranstaltung von der Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene.

Vom Kulturzentrum BKDR waren die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Prof. Dr. Olga Litzenberger und Dr. Viktor Krieger mit eigenen Fachvorträgen aktiv vertreten. Prof. Dr. Olga Litzenberger sprach zum Thema „Das Schicksal der Russland-, Ukraine- und Kaukasiendeutschen in den Deportationsgebieten Zentralasiens und Sibiriens bis 1991“, während Dr. Viktor Krieger den Vortrag zum Thema „Ursachen, Anlässe und Verlauf der Deportation der Wolgadeutschen“ hielt.

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Arbeitsaufenthalt im Bundesarchiv

Das Bundesarchiv ist die größte Dokumentensammlung in Deutschland und weltweit eine der größten ihrer Art. Es unterhält 23 Standorte im gesamten Bundesgebiet, darunter drei in Berlin sowie weitere in Koblenz, Freiburg, Bayreuth und anderen Orten. Das Archiv bewahrt mehr als 540 Regalkilometer Schriftgut, 15 Millionen Bilder, 1,1 Millionen Filmrollen, 75.000 Plakate sowie zwei Millionen Karten, Pläne und technische Zeichnungen auf.

Diese Dokumentensammlung ist insofern für die Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen von Bedeutung, als sie mehrere Hunderttausend Akten hierzu beherbergt, u. a. in den Beständen der Einwandererzentralstelle (EWZ, R 9361…), des Deutschen Ausland-Instituts (R 57) oder in den Unterlagen betreffend den sogenannten Lastenausgleich (ZLA). Letzteres Schriftgut, das auch als Kriegsfolgenarchivgut bezeichnet wird, befindet sich am Standort Bayreuth.

Das Bundesarchiv in Berlin-Lichterfelde. © Creative Commons

Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Viktor Krieger besuchte am 22. und 23. Juni dieses Archiv in Berlin-Lichterfelde und recherchierte schwerpunktmäßig in den Beständen der EWZ-Behörde. Sie regelte während des Zweiten Weltkrieges die Einbürgerung und Ansiedlung sogenannter „volksdeutscher Umsiedler“, darunter etwa 350.000 Deutsche aus der ehemaligen UdSSR, vorwiegend aus der Ukraine.

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Spatenstich für das Kulturzentrum BKDR: Ein geschichtsträchtiger Meilenstein für die Deutschen aus Russland in Bayern

Nürnberg, 29. Juni 2026 – Mit dem feierlichen Spatenstich für das Kulturzentrum BKDR wurde heute ein bedeutendes Vorhaben auf den Weg gebracht, dessen politische Grundlage bereits am 18. April 2018 geschaffen wurde. In seiner ersten Regierungserklärung kündigte der Bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Errichtung eines Kulturzentrums für die Deutschen aus Russland an. Am 18. Januar 2019 folgte dann die feierliche Schlüsselübergabe an das neu gegründete Kulturzentrum BKDR, das seither übergangsweise seine Arbeit in der Sandstraße 20A in Nürnberg aufgenommen hat.

Mit dem heutigen Spatenstich wird nun ein weiterer geschichtsträchtiger Meilenstein erreicht: Der Bau des Kulturzentrums beginnt und damit nimmt ein bundesweit einzigartiges Projekt konkrete Gestalt an. Das Kulturzentrum BKDR ist bis heute die einzige Einrichtung dieser Art in Deutschland und soll künftig als zentraler Ort der Begegnung, Kulturpflege und Erinnerung für die Deutschen aus Russland dienen.

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Der Tag der offenen Tür im Wohnstift am Tiergarten in Nürnberg

Der Tag der offenen Tür im Wohnstift am Tiergarten in Nürnberg am 20. Juni 2026 war ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, das Wohnstift kennenzulernen und sich an den vielfältigen Informationsständen über das umfangreiche Angebot, die Wohnmöglichkeiten und das Leben im Wohnstift zu informieren.

Im Rahmen des abwechslungsreichen Programms gestaltete das BKDR-Orchester unter der Leitung von Ewald Oster gemeinsam mit Sängerin Helena Goldt den musikalischen Teil des Nachmittags. Unter dem Motto „Klangvolle Sommergrüße – goldene Melodien & Swing“ sorgten die Musiker für eine angenehme Atmosphäre im Stiftspark und begleiteten den gelungenen Tag mit einem abwechslungsreichen Programm.

Wir blicken auf eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Gesprächen, schönen Begegnungen, wichtiger Vernetzung und bester Stimmung zurück.

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Einladung zur Fachtagung: „Die Kaukasiendeutschen: Kultur, Geschichte und Gegenwart“

Wann? 24. – 26. Juli 2026
Wo?    Der Heiligenhof, Alte Euerdorfer Str. 1, 97688 Bad Kissingen

Der Teilnehmerbeitrag für die dreitägige Veranstaltung incl. Programm, Verpflegung, Kurtaxe und Unterbringung in einem Doppelzimmer liegt bei 94 € pro Person. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 20 €.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen, das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Onlineanmeldung finden Sie HIER!

Dieses Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. 

BKDR-Bildungsreise 2026 „Auf deutschen Spuren in Georgien“

Werte Damen und Herren,

unsere diesjährige BKDR-Bildungsreise nach Georgien ist ausgebucht. Wir freuen uns sehr über das rege Interesse an unseren Angeboten. Aktuell besteht eine Warteliste.

Vom 23. September (Mittwoch) bis zum 1. Oktober (Donnerstag) 2026 findet heuer erneut eine BKDR-Bildungsreise unter dem Titel „Auf deutschen Spuren in Georgien“ statt. Enthalten sind dabei vier Tage geführtes Programm sowie drei Tage zur individuellen Freizeit.

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Vernissage: „DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“ in der Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern

Gestern durften wir die feierliche Eröffnung der Ausstellung „DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“ in der Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern erleben.

Unser herzlicher Dank gilt allen Organisatoren, Helfern und Mitwirkenden für die gute Vorbereitung, den freundlichen Empfang und die Gastfreundschaft der Gemeinde. Besonders danken wir auch Irma Streck, deren Werke zum Vaterunser einen zentralen Teil der Ausstellung bilden.

Ebenso bedanken wir uns für den gelungenen und ansprechenden Gottesdienst, der den Rahmen für die Vernissage bildete, sowie für die Möglichkeit, diese besondere Ausstellung präsentieren zu dürfen.

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