BKDR-Kalenderblatt des Monats „Dezember 2025“

Heute möchten wir Ihnen das BKDR-Kalenderblatt des Monats „Dezember 2025“ präsentieren.

Auch heuer hat das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR e.V.) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) einen Jahreskalender mit russlanddeutschem Themenbezug unter dem Titel „Russlanddeutsche Künstlerinnen und Künstler“ herausgegeben.

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Mitgliederversammlung des BKDR-Trägervereins

Am 28. November 2025 fand die jährliche Mitgliederversammlung des BKDR-Trägervereins statt. Nach einer Amtszeit von drei Jahren waren die Vereinsorgane neu zu wählen.

Ewald Oster, Gründungsmitglied und bisheriger Vorsitzender, wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt. Dem neugewählten Vorstand gehören an: Frau E. Albrandt, Herr R. Walter, Frau N. Geger, Herr H. Kratz sowie Herr E. Maul.

Ewald Oster nach seiner Wiederwahl am vergangenen Freitag.

Herr Oster bedankte sich für das Vertrauen der Mitglieder und äußerte seine Freude darüber, weitere drei Jahre die Erfolgsgeschichte des Kulturzentrum mitgestalten zu können.

Die vielfältigen Leistungen der Geschäftsleitung und der gesamten Belegschaft bezeichnete Herr Oster als vorbildlich, nachhaltig und ergebnisorientiert. Die kommenden drei Jahre werden v. a. durch das Vorhaben „Neubau“ geprägt sein, so Herr Oster.

Statistik des Monats „November 2025“

Nachdem wir im vergangenen Monat auf die „Politische Selbstwirksamkeit 2018 (nach Migrationshintergrund)“ präsentiert haben, erörtern wir in diesem Monat die „Parteipräferenz 2018 (nach Migrationshintergrund)“.

Die Ergebnisse des SVR-Integrationsbarometers 2018 zur Parteipräferenz entsprechen in vielen Punkten den angeführten Forschungsresultaten (Abb. 8.7). Im Vergleich zur Bevölkerung mit Migrationserfahrung bzw. ohne Migrationshintergrund favorisieren (Spät-)Aussiedler eher die Parteien CDU/CSU, Die Linke sowie die AfD. Mit etwa 36 Prozent präferieren sie die Unionsparteien aber nur wenig mehr als andere Zuwanderinnen und Zuwanderer (34 %). Eventuell war für diese Präferenz auch die Flüchtlingspolitik von CDU/CSU und SPD förderlich (Jacobsen/Kroh 2021: 498). Die Neigung zur Linkspartei ist bei (Spät-)Aussiedlern mit etwa 12 Prozent gegenüber anderen Zugewanderten (5 %) und der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (7 %) deutlich stärker ausgeprägt. In Bezug auf die Neigung zur AfD setzen sie sich vor allem von der Bevölkerung mit sonstiger Migrationserfahrung ab, die diese Partei so gut wie gar nicht wählt; die Werte sind jedoch auch höher als diejenigen der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.

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BKDR-Kalenderblatt des Monats „November 2025“

Heute möchten wir Ihnen das BKDR-Kalenderblatt des Monats „November 2025“ präsentieren.

Auch heuer hat das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR e.V.) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) einen Jahreskalender mit russlanddeutschem Themenbezug unter dem Titel „Russlanddeutsche Künstlerinnen und Künstler“ herausgegeben.

In diesem Monat stellen wir Ihnen die Künstler Nikolaus Rode, Maria Weiss und Sofia Stroh mit einem Auszug ihrer Werke sowie einigen persönlichen Informationen näher vor. Die gesamten Werke der etwaigen Künstlerinnen und Künstler finden Sie im Sammelband „Russlanddeutsche Malerinnen und Maler der Gegenwart“, erschienen im BKDR Verlag, auf dem der vorliegende Kalender 2025 basiert.

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30 Jahre Projektleiter der Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart.“

Jakob Fischer zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten der russlanddeutschen Gemeinschaft in Deutschland. Für sein Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Geboren im Jahr 1955 in Tobolino, dem heutigen Kasachstan, absolvierte Fischer ein Studium der Geschichte und Pädagogik. Zwischen 1977 und 1982 war er als stellvertretender Schulleiter in Leninskoje – heute Aktjubinsk – tätig. Doch seine wahre Leidenschaft galt stets der Musik und der Bewahrung der russlanddeutschen Kultur und damit verbunden seinem vielseitigem ehrenamtlichen Engagement. Mit Unterstützung des Deutschen Theaters initiierte er 1988 in Almaty das erste Festival der deutschen Kultur.

Im Rahmen der BKDR-Bildungsreihe „Akademische Viertelstunde“ referiert Jakob Fischer zum Thema 30 Jahre Projektleiter der Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart.“ und gibt tiefe Einblicke in seine damalige kulturelle Arbeit und Wissensvermittlung.

Viel Spaß bei dem Video!

Bundesweiter Vorlesetag 2025 – „Vorlesen spricht Deine Sprache“

Nehmen Sie Platz, machen Sie es sich gemütlich und lehnen Sie sich einen Moment zurück. Wir lassen den berührenden Text „Das Haus für dich“ von Hugo Wormsbecher vorlesen – einem Autor, der die russlanddeutsche Literatur geprägt hat. Gelesen von Michael Helm.

Vorlesen verbindet – über Generationen, Sprache und Lebensgeschichten hinweg. Deshalb steht der Bundesweite Vorlesetag heuer unter dem Motto „Vorlesen spricht Deine Sprache“. Dabei spielt es keine Rolle, ob jung oder alt, ob großes Publikum oder in einer kleinen, gemütlichen Runde: Während einer vorgelesenen Geschichte jeglicher Art entsteht ein gemeinsamer Raum. Man schenkt sich Aufmerksamkeit und teilt besondere Momente miteinander. Ob heiter, bewegend oder spannend, ist für den Moment erst einmal zweitrangig.

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„Deutsche Akteure in der imperialen Durchdringung Zentralasiens 1867 – 1917“

Dr. Lilija Wedel, Osteuropahistorikerin an der Universität Bielefeld, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, spricht im Rahmen der BKDR-Bildungsreihe „Akademische Viertelstunde“ in ihrem Vortrag über „Deutsche Akteure in der imperialen Durchdringung Zentralasiens 1867 – 1917“:

Dahingehend gibt sie einen tiefen Einblick in die Kultur und Geschichte der Deutschen im späten Zarenreich, was gleichermaßen einen ihrer Forschungsschwerpunkte darstellt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen des Videobeitrags!

Dr. Aivar Jürgenson aus Estland zu Gast in Nürnberg

Am 13. November 2025 empfing das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) den estnischen Historiker und Ethnologen Dr. Aivar Jürgenson, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Estnischen Nationalmuseum. Bei einem Arbeitsgespräch mit Dr. Olga Litzenberger und Dr. Viktor Krieger wurden aktuelle Forschungsfragen erörtert.

Auf dem Foto sehen Sie v. l. n. r.: Aivar Jürgenson, Olga Litzenberger und Viktor Krieger.

Jürgenson hat Werke russlanddeutscher Schriftsteller ins Estnische übersetzt und damit deren Bekanntheit in Estland gestärkt. Das Estnische Nationalmuseum verfügt über umfangreiche Dokumente, Fotografien und Feldmaterialien zur Geschichte der Russlanddeutschen, die das BKDR regelmäßig nutzt. Im Gespräch wurden zudem Perspektiven für eine intensivere Zusammenarbeit im Quellen- und Materialaustausch sowie in der gemeinsamen wissenschaftlichen Nutzung dieser Bestände besprochen.

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Kalender 2026: Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren

Wie jedes Jahr veröffentlicht das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR e.V.) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) einen Jahreskalender. Für das kommende Jahr konnte darüber hinaus mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland ein weiterer langjähriger und fachkundiger Kooperationspartner dazu gewonnen werden, zumal der Titel des kommenden Kalenders 2026 „Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren“ lautet.

Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren spielen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung geschichtlicher und kultureller Aspekte der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum. Durch ihre literarischen Werke, Essays oder auch autobiografischen Texte bewahren sie Erinnerungen an Vertreibung, Deportation, Zwangsarbeit und Migration, die sonst leicht in Vergessenheit geraten könnten oder in der Mehrheitsgesellschaft ohnehin noch nicht hinlänglich bekannt sind.

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Meinungsaustausch im Bayerischen Landtag

Gestern fand im Bayerischen Landtag der erste Gesprächskreis mit Vertreterinnen und Vertretern der bayerischen Kulturzentren statt. Das neue Gesprächsformat soll dahingehend künftig jährlich stattfinden und bietet Raum für den konstruktiven Austausch über aktuelle Projekte und Zukunftspläne der Kulturwerke in Bayern.

Dr. Petra Loibl mit den Vertreterinnen und Vertretern der Kulturzentren in Bayern. (Foto: Aussiedler- und Vertriebenenbeauftragte Bayern)
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