Buch über Herold Belger in der Botschaft von Kasachstan vorgestellt
Berlin. Am 5. November fand die fünfte Veranstaltung der Reihe „Stammtisch unterm Schanyrak“ in der Botschaft Kasachstans in Berlin statt, die dem Thema „Deutsche Geschichte in Kasachstan“ gewidmet war.
Nach der Begrüßungsrede des kasachischen Botschafters Nurlan Onzhanov, der die Bedeutung der Erforschung der langjährigen Geschichte der Deutschen in Kasachstan als integralen Bestandteil des kulturellen Erbes des Landes hervorhob, kamen diverse bekannte Redner wie Hartmut Koschyk, Walter Gauks, Afina Heinert, Thomas Helm sowie Artur Böpple zu Wort und beleuchteten dabei die Aspekte des deutschen Erbes in Kasachstan aus historischer, gesellschaftlicher und kultureller Sicht.

In den kasachisch-deutschen Beziehungen spielen die deutsche Minderheit in Kasachstan (ca. 200.000 Personen) und die bereits in Deutschland lebenden Kasachstandeutschen (ca. 1 Mio. Menschen) eine zentrale Rolle. Sie treten oft als aktive Kulturvermittler, Wirtschaftsförderer, Wissenschaftler usw. auf und stellen damit das verbindende Glied in den Wechselbeziehungen zwischen den beiden Ländern dar.
Der BKDR-Mitarbeiter Artur Böpple stellte im Rahmen dieses Treffens die Tätigkeitsschwerpunkte des BKDR sowie das Buch „Herold Belger. Drei Saiten meiner Seele, drei Kreise meines Lebens“ von Nina Paulsen vor, das 2024 zum 90. Geburtstag dieses bedeutenden kasachstandeutschen Autors im BKDR Verlag erschienen war. Anschließend überreichte Böpple dem kasachischen Botschafter ein Exemplar des Buches sowie die Broschüre „Virtuelle Rundgänge“ mit Museen Kasachstans für die hauseigene Bibliothek.
Belger hätte am 28. Oktober 2024 seinen 90. Geburtstag gefeiert. Dieses einzigartige Buch, das erste dieser Art in deutscher Sprache und in einem deutschen Verlag überhaupt, beleuchtet die facettenreiche Biografie, das Leben und Werk von Herold Belger, der sich selbst als „Zögling dreier Staaten – Russlands, Kasachstans und Deutschlands“ bezeichnete und tiefgreifende Spuren in der Kulturgeschichte Kasachstans hinterlassen hat. Der Autor starb 2015 und wird auch posthum in seinem Heimatland hoch verehrt. Näheres über die Veranstaltung in der Botschaft Kasachstans erfahren Sie auf der Seite der Botschaft.
Weitere Eindrücke von diesem Abend (Bildquelle: Botschaft Kasachstans in Berlin):




