BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan 2026
Am vergangenen Samstag hat die diesjährige BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan begonnen. Nach später Ankunft in Astana startete das Programm am frühen Sonntagmorgen mit einer offiziellen Begrüßung sowie organisatorischen Gesprächen.
Im Anschluss erhielten die Teilnehmer bei einer Stadtrundfahrt erste Eindrücke von der kasachischen Hauptstadt und ihrer Entwicklung.

Ein besonderer Schwerpunkt des ersten Programmtages lag dahingehend auf der historischen Erinnerungsarbeit. Die Reisegruppe besuchte den Museumsgedenkkomplex „ALZHIR“ im heutigen Akmol, einem ehemaligen sowjetischen Frauenlager, das zu den bedeutenden Erinnerungsorten der politischen Repressionen in der Sowjetzeit zählt. Bei einem Gedenkakt am Denkmal für Iwan Scharf wurde der Opfer von Verfolgung und Deportation gedacht. Darüber hinaus fand ein Austausch mit dem CEO der Holdinggesellschaft „Schanyrak“ statt.
Am zweiten Programmtag stand zunächst der Besuch der katholischen Bischofskirche „Kathedrale Unserer Mutter der Immerwährenden Hilfe“ in Astana auf dem Programm. Anschließend führte das weitere Tagesprogramm der Bildungsreise in den Ort Rodina, wo die Teilnehmer den von Iwan Sauer geleiteten gleichnamigen Vorzeige-Agrarbetrieb besichtigten. Dabei erhielt die Exkursionsgruppe Einblicke in die moderne Landwirtschaft Kasachstans sowie in die Bedeutung deutschstämmiger Persönlichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.
Die bisherigen Programmpunkte zeigen eindrucksvoll, wie eng die deutsche Geschichte, Kultur und Gegenwart in Kasachstan miteinander verbunden sind. Mit großer Vorfreude blickt die Reisegruppe nun auf weitere Begegnungen, Gespräche und Erinnerungsorte in den kommenden Tagen.
Nachstehend erste Eindrücke.





