BKDR-Kalenderblatt des Monats „Dezember 2025“

Heute möchten wir Ihnen das BKDR-Kalenderblatt des Monats „Dezember 2025“ präsentieren.

Auch heuer hat das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR e.V.) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) einen Jahreskalender mit russlanddeutschem Themenbezug unter dem Titel „Russlanddeutsche Künstlerinnen und Künstler“ herausgegeben.

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Statistik des Monats „November 2025“

Nachdem wir im vergangenen Monat auf die „Politische Selbstwirksamkeit 2018 (nach Migrationshintergrund)“ präsentiert haben, erörtern wir in diesem Monat die „Parteipräferenz 2018 (nach Migrationshintergrund)“.

Die Ergebnisse des SVR-Integrationsbarometers 2018 zur Parteipräferenz entsprechen in vielen Punkten den angeführten Forschungsresultaten (Abb. 8.7). Im Vergleich zur Bevölkerung mit Migrationserfahrung bzw. ohne Migrationshintergrund favorisieren (Spät-)Aussiedler eher die Parteien CDU/CSU, Die Linke sowie die AfD. Mit etwa 36 Prozent präferieren sie die Unionsparteien aber nur wenig mehr als andere Zuwanderinnen und Zuwanderer (34 %). Eventuell war für diese Präferenz auch die Flüchtlingspolitik von CDU/CSU und SPD förderlich (Jacobsen/Kroh 2021: 498). Die Neigung zur Linkspartei ist bei (Spät-)Aussiedlern mit etwa 12 Prozent gegenüber anderen Zugewanderten (5 %) und der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (7 %) deutlich stärker ausgeprägt. In Bezug auf die Neigung zur AfD setzen sie sich vor allem von der Bevölkerung mit sonstiger Migrationserfahrung ab, die diese Partei so gut wie gar nicht wählt; die Werte sind jedoch auch höher als diejenigen der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.

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30 Jahre Projektleiter der Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart.“

Jakob Fischer zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten der russlanddeutschen Gemeinschaft in Deutschland. Für sein Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Geboren im Jahr 1955 in Tobolino, dem heutigen Kasachstan, absolvierte Fischer ein Studium der Geschichte und Pädagogik. Zwischen 1977 und 1982 war er als stellvertretender Schulleiter in Leninskoje – heute Aktjubinsk – tätig. Doch seine wahre Leidenschaft galt stets der Musik und der Bewahrung der russlanddeutschen Kultur und damit verbunden seinem vielseitigem ehrenamtlichen Engagement. Mit Unterstützung des Deutschen Theaters initiierte er 1988 in Almaty das erste Festival der deutschen Kultur.

Im Rahmen der BKDR-Bildungsreihe „Akademische Viertelstunde“ referiert Jakob Fischer zum Thema 30 Jahre Projektleiter der Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart.“ und gibt tiefe Einblicke in seine damalige kulturelle Arbeit und Wissensvermittlung.

Viel Spaß bei dem Video!

Literatursalon im Haus der Heimat: mit Elli Unruh und Max Schatz

Ankündigung! Datum: 12. Dezember, 19. Uhr, im Haus der Heimat Nürnberg.

Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) und das Haus der Heimat Nürnberg laden in Kooperation mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland zu einem vorweihnachtlichen Literatursalon ein. Das neue Format „Literatursalon“ möchte vor allem jungen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bieten, ihre Neuerscheinungen aus der Sparte der sogenannten „russlanddeutschen“ Literatur vorzustellen und darüber mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.  

Unter dem Begriff „Russlanddeutsche Literatur“ versteht man heutzutage für gewöhnlich die Literatur von deutschen Autorinnen und Autoren, die aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion stammen, entweder dort geboren oder aufgrund der eigenen Familiengeschichte (durch Eltern, Großeltern etc.) in ihrem Schaffen eine gewisse Vorliebe für Geschichte und Kultur der Deutschen aus ebendiesen Ländern hegen.    

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Akademische Viertelstunde mit Dr. Felix Riefer: „Der Weg zur Freiheit der Deutschen aus Russland: Resilienzbildung durch die eigene Befreiungs- und Empowermenterzählung“

Im Vortrag werden verschiedene Sichtweisen auf die Deutschen aus dem postsowjetischen Raum erörtert, um genauer bestimmen zu können, in welche Gruppierung sie am besten passen bzw. sich zugehörig fühlen und eingeordnet werden (sollten). Außerdem wird thematisiert, inwiefern die Geschichte der sogenannten „Russlanddeutschen“ eine Befreiungs- und Empowermenterzählung ist. Wichtig ist dahingehend der Aspekt, dass sie sich in den „Kanon der übrigen sich vom Hegemonialanspruch Moskaus befreienden Nationen als Resilienz- und Empowermentnarrativ verflechten.“

Zum Videobeitrag gelangen Sie auf unserem YouTube-Kanal unter:

Über Ihr Abonnement auf YouTube und Facebook würden wir uns sehr freuen – viel Spaß beim Anschauen!

30 Jahre Kulturvermittlung in Ingolstadt durch den Chor „Singende Herzen“ unter der Leitung von Ida Haag

Der Chor „Singende Herzen“ wurde im Jahr 1995 von Ida Haag gegründet und wird bis heute von ihr musikalisch und organisatorisch geleitet. „Während dieser Zeit hat sich der Chor zu einem Aushängeschild der landsmannschaftlichen Arbeit in der Region und darüber hinaus entwickelt“, so Dr. Johannes Hörner, Ehrenvorsitzender der Ortsgruppe Ingolstadt der LmDR.

30 Jahre Chor der „Singenden Herzen“

Die Anerkennung und die Wertschätzung für die langjährige vorbildliche Arbeit brachten zahlreiche Ehrengäste zum Ausdruck. Insbesondere löste Dr. Michael Kern, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, sein Versprechen ein, bei der Jubiläumsveranstaltung kraftvoll mitzusingen. Weitere Ehrengäste wie Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll, Pfarrer Martin Geistbeck, Pfarrer Jonathan Kühn, BDV-Bezirksvorsitzender (Niederbayern) Eduard Neuberger sowie BDV-Vorsitzender der Kreis- und Ortsgruppe Ingolstadt Martin Binder leisteten gesangliche Unterstützung. Vielen Dank für diesen besonderen Moment!

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BKDR-Bildungsreise nach Georgien 2025: Programmtage 2 und 3

An den vergangenen beiden Programmtagen der diesjährigen Bildungsreise nach Georgien wurden mehrere ehemalige deutsche Siedlungen besucht, so unter anderem:

  • Traubenberg (Tamarisi)
  • Katharinenfeld (Bolnisi)
  • Alexandershilf (Trialeti)
  • Elisabethtal (Asureti)

Diese Orte sind Teil der Geschichte deutscher Siedlungen in Georgien, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden. Die deutschen Namen spiegeln die Herkunft der Siedler wider, während die georgischen Namen die heutige offizielle Bezeichnung darstellen.

Nachstehend einige weitere Eindrücke des umfangreichen und wertvollen Programms mit den entsprechenden Besichtigungen und Führungen.

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Neuer Videobeitrag: „Auf deutschen Spuren in Kasachstan“

Im Rahmen der diesjährigen BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan unter dem Titel „Auf deutschen Spuren in Kasachstan“ ist ein ansehnlicher Videobeitrag entstanden:

Neben Stadtrundfahrten, Besuchen bedeutender Museen und Institutionen sowie Gedenkveranstaltungen und dergleichen, standen während der Reise auch zahlreiche Begegnungen mit namhaften Vertretern der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum in Kasachstan im Mittelpunkt. Dabei bot sich uns die Gelegenheit, tiefe Einblicke in die bewegte Geschichte und Kultur dieser Gemeinschaft zu gewinnen. Die Gespräche und Begegnungen ermöglichten es, die lebendige Tradition, die Sprache und das reiche kulturelle Erbe der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum aus nächster Nähe besser kennenzulernen und ihre Bedeutung für die Geschichte zu würdigen.

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+++ Spurensuche in Familiengeschichten (4) +++

Thema: „Genealogische Forschung in den Archiven Kasachstans: Methodik und Suchstrategien“ mit den beiden Referentinnen Prof. Dr. Arailym Mussagaliyeva und der Dozentin Roza Mussabekova.

Am 12. Oktober 2025 (Sonntag) veranstaltet das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR, Ortsgruppe Nürnberg) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) im Haus der Heimat von 10:00 bis 13:00 Uhr das vierte praktische Seminar der Reihe „Spurensuche in Familiengeschichten“ zum Thema „Genealogische Forschung in den Archiven Kasachstans: Methodik und Suchstrategien“ mit den beiden Referentinnen Prof. Dr. Arailym Mussagaliyeva und der Dozentin Roza Mussabekova. Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Olga Litzenberger und Dorothea Walter.

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Stadt(ver)führungen 2025 in Nürnberg und Fürth mit BKDR-Teilnahme

Das BKDR Kulturzentrum ist mit seiner eigenen Stadtführung „Russlanddeutsche Spuren in Nürnberg“ bei Deutschlands größtem Führungsmarathon dabei:

  • Wann? Am 21. September 2025 (Sonntag) um 11:00 Uhr
  • Wo? Treffpunkt ist am „Künstlerhaus im KunstKulturQuartier“, Königstraße 93, 90402 Nürnberg
  • Zielort: Hauptmarkt 14, 90403 Nürnberg
  • Führungsdauer: 60 Minuten

Heuer findet die 26. Ausgabe von Deutschlands größtem Führungsmarathon unter dem Motto „Perspektiven“ vom 19. bis zum 21. September statt. Insgesamt werden an den drei Tagen mehr als 1.000 Führungen in Nürnberg und Fürth angeboten. Um an den Führungen teilzunehmen – darunter auch die BKDR-Stadtführung „Russlanddeutsche Spuren in Nürnberg – braucht man das sogenannte „Türmchen“ (Eintrittskarte fürs ganze Wochenende). Mehr Informationen hierzu finden Sie unter dem nachstehenden Link:

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