Auf russlanddeutschen Spuren durch Nürnberg – das Kulturzentrum BKDR ist wieder bei den Stadt(ver)führungen dabei!

Vom 18. bis 20. September 2026 verwandeln die Stadt(ver)führungen Nürnberg und Fürth wieder in einen großen Erlebnisraum. Unter dem diesjährigen Motto „Zeitfenster“ lädt Deutschlands größter Führungsmarathon dazu ein, Bekanntes neu zu entdecken und spannende Einblicke in Geschichte und Gegenwart zu gewinnen.

Bereits zum vierten Mal in Folge ist auch das Kulturzentrum BKDR mit einer eigenen Führung vertreten. Unter dem Titel „Russlanddeutsche Spuren in Nürnberg“ begeben wir uns gemeinsam mit unserer Gästeführerin Marina Vlasenko auf historische Spurensuche. Unsere Führung findet statt am:

Sonntag, 20. September 2026, 11:00 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Treffpunkt: Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Königstraße 93, 90402 Nürnberg
Zielort: Frauenkirche, Hauptmarkt 14, 90403 Nürnberg

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„Nicht aus Schuld – auf Befehl!“: Gedenken an 85 Jahre Deportation der Deutschen in der Sowjetunion in Köln

Unter dem Leitgedanken „Nicht aus Schuld – auf Befehl!“ wurde am 12. September 2026 in Köln an die Opfer von Deportation, Leid und Verfolgung erinnert. Anlass war der 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion. Nach einem ökumenischen Gedenkgottesdienst im sehr gut besuchten Kölner Dom wurde das offizielle Programm auf dem Roncalliplatz fortgesetzt.

Eleonora Faust, Vorsitzende der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), begrüßte die Gäste. Weitere wichtige Wortbeiträge kamen unter anderem von Heiko Hendriks, dem Beauftragten der Landesregierung Nordrhein-Westfalen für Heimatvertriebene, Aussiedler und Spätaussiedler, sowie per Grußvideo von Ministerpräsident Hendrik Wüst. Für die Stadt Köln sprach Bürgermeisterin Derya Karadag. Auch Staatsministerin Serap Güler MdB gehörte zu den Rednern.

Weitere zentrale Beiträge hielten der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), Norbert Strohmaier, sowie Dr. Bernd Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten.

Das Kulturprogramm griff die Themen Deportation, Verlust, Heimat, Hoffnung und Erinnerung auf und verlieh dem Gedenken einen würdevollen Rahmen. Besonders eindringlich waren die persönlichen Erinnerungen mehrerer Zeitzeugen, die entweder vor Ort oder per Videobotschaft zu Wort kamen. Ihre Berichte machten die historischen Ereignisse und deren weitreichende Folgen auf persönliche Weise erfahrbar.

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BKDR bei der zentralen Gedenkveranstaltung des Bundesverbandes LmDR in Friedland

– Gedenkakt zum 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion –

Unter dem Leitgedanken „Zukunft braucht Vergangenheit“ fand am 5. September 2026 im Grenzdurchgangslager Friedland die traditionelle Gedenkveranstaltung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) statt. Anlass war der 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion. Organisiert wurde die Veranstaltung von der LmDR-Landesgruppe Niedersachsen unter der Federführung ihrer Vorsitzenden Lilli Bischoff.

Eröffnet wurde der Gedenkakt mit einem Klavierstück von Anna Borodina. Anschließend folgten das Eröffnungsgebet von Pastor Torsten-Wilhelm Wiegmann und die Begrüßung durch Lilli Bischoff, die die Gäste auf die Bedeutung des gemeinsamen Erinnerns einstimmte.

Grußworte richteten unter anderem Nina Warken, Chefin des Bundeskanzleramtes und Bundesministerin für besondere Aufgaben, der niedersächsische Ministerpräsident Olaf Lies, Manuel Depperschmidt vom Bundesvorstand der LmDR, Filiz Polat (MdB), Marcus Bosse (MdL), André Bock (MdL), Klaus Dierker, Präsident der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen, Alexander Saade (MdL) sowie Heidrun Böttger, Vorsitzende der Friedlandhilfe e. V., an die Anwesenden.

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Gedenken in Helenendorf (Göygöl), Aserbaidschan, zum 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion

Auch im heutigen Göygöl, dem historischen Helenendorf in Aserbaidschan, wurde der Opfer von Deportation und Verfolgung der Deutschen in der Sowjetunion gedacht.

Bereits am 21. August 2026 fand dort anlässlich des 85. Jahrestages der Deportation eine Gedenkveranstaltung statt, die an das Schicksal der betroffenen deutschen Bevölkerung erinnerte und zugleich die Bedeutung einer grenzüberschreitenden Erinnerungskultur hervorhob.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde ein Kranz niedergelegt, womit ein sichtbares Zeichen des Gedenkens an jene Menschen gesetzt wurde, die infolge der sowjetischen Repressionspolitik ihre Heimat verloren und Deportation, Entrechtung und Verfolgung ausgesetzt waren.

Die Gedenkveranstaltung in Helenendorf (Göygöl) fügte sich in die internationale Gedenkinitiative des Kulturzentrums BKDR ein, die jährlich rund um den 28. August an die Opfer der Deportationen und politischen Repressionen gegen die Deutschen in der Sowjetunion erinnert und das gemeinsame historische Gedächtnis über Ländergrenzen hinweg bewahrt.

Unser besonderer Dank gilt Frau Inge Sturm sowie allen weiteren Aktiven und Beteiligten, die sich mit großem Engagement für die Durchführung und würdige Gestaltung der Gedenkveranstaltung eingesetzt haben.

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Vereinigung der Nachkommen der Wolgadeutschen von Gualeguaychú (Argentinien) gedachte des 85. Jahrestages der Deportation der Wolgadeutschen

Mit einem Moment des stillen Gedenkens, Blumenniederlegungen und einem Vortrag von Prof. Dr. René Krüger erinnerte die Vereinigung der Nachkommen der Wolgadeutschen von Gualeguaychú an die Opfer der Deportationen, Verfolgungen und Zwangsarbeit, denen die Deutschen in der Sowjetunion ausgesetzt waren. Hierbei beteiligte sich auch das Kulturzentrum BKDR.

Die Vereinigung der Nachkommen der Wolgadeutschen von Gualeguaychú veranstaltete am vergangenen Freitag eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestages des Erlasses vom 28. August 1941, mit dem unmittelbar die Deportation der Deutschen aus den Wolgagebieten angeordnet wurde.

Rund 40 Personen nahmen an der Veranstaltung teil, die am Sitz der Vereinigung an der Kreuzung Ituzaingó und Corrientes stattfand.

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Internationale Gedenkinitiative des Kulturzentrums BKDR in North Dakota, USA

Am 28. August 2026 schlossen sich Organisationen der Deutschen aus Russland in North Dakota, USA, der internationalen Gedenkinitiative des Kulturzentrums BKDR an, die den Opfern von Deportationen und politischen Repressionen gegen die Sowjetdeutschen gewidmet ist. Die Gedenkveranstaltungen in North Dakota wurden von Michael M. Miller organisiert und fanden an zwei Orten statt: an der North Dakota State University in Fargo sowie bei der Germans from Russia Heritage Society (GRHS) in Bismarck.

Michael M. Miller ist Gründer der Germans from Russia Heritage Collection an den North Dakota State University Libraries, die 1978 ins Leben gerufen wurde. Über viele Jahre leitete er die Sammlung und widmete einen wesentlichen Teil seiner Arbeit der Bewahrung des historischen und kulturellen Erbes der Deutschen aus Russland in den Vereinigten Staaten und Kanada.

Die Veranstaltung in Bismarck fand bei der Germans from Russia Heritage Society (GRHS) statt. Die 1970 in Bismarck, North Dakota, gegründete Organisation legt ihren Schwerpunkt auf die Geschichte und das kulturelle Erbe der Schwarzmeer- und Bessarabiendeutschen.

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Gedenkveranstaltung in Taschkent (Usbekistan) zum 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion

Am 28. August 2026 fand in Taschkent gemeinsam mit dem BKDR-Kooperationspartner „Wiedergeburt Taschkent“ eine Gedenkveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestages der Deportation der deutschen Minderheit in der Sowjetunion statt.

In der evangelisch-lutherischen Kirche in Taschkent wurde zunächst ein Gedenkgottesdienst gefeiert. Im Anschluss folgten eine Kranzniederlegung sowie ein kulturelles Rahmenprogramm. Die Veranstaltung erinnerte an die einschneidenden Ereignisse des Jahres 1941 und an das Leid der zahlreichen Betroffenen und ihrer Familien.

Unser besonderer Dank gilt Frau Elena Mironova für ihr großes Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung der Gedenkveranstaltung. Ebenso danken wir allen weiteren Aktiven, Mitwirkenden und Beteiligten, die mit ihrem Einsatz zu einer würdevollen Gestaltung des Gedenktages beigetragen haben.

Nachstehend weitere Eindrücke.

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Gedenkveranstaltung in Almaty (Kasachstan)

In Almaty wurde auch in diesem Jahr mit einer Gedenkveranstaltung am 28. August an die Opfer von Krieg, Vertreibung und Not erinnert. Die regionale Gebietsgliederung „Wiedergeburt Almaty“ organisierte die Veranstaltung gemeinsam mit der DAZ – Deutsche Allgemeine Zeitung und mit Unterstützung des Kulturzentrums BKDR. Im Mittelpunkt stand eine Kranzniederlegung am dortigen Gedenkstein.

Der Gedenkstein ist „den Deutschen gewidmet, die Krieg, Vertreibung und Not zum Opfer fielen“. Er steht damit zugleich für die anhaltende Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur, die sowohl im Inland als auch im Ausland für viele Betroffene und ihre Familien von großer Bedeutung ist.

Unser besonderer Dank gilt Robert Gerlitz und allen weiteren Aktiven und Beteiligten für ihr vielfältiges Engagement sowie allen weiteren Mitwirkenden, die mit ihrem Einsatz zu einer würdevollen und bedeutungsvollen Gestaltung des Gedenkakts beigetragen haben.

Nachstehend zahlreiche weitere Eindrücke der würdevollen Gedenkveranstaltung.

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Kranzniederlegung in Engels

Am 28. August 2026 fand in Engels eine Kranzniederlegung am Denkmal für die russlanddeutschen Opfer der Repressionen in der ehemaligen Sowjetunion statt. Anlass war der 85. Jahrestag der Deportation der Deutschen.

Auch das Kulturzentrum BKDR beteiligte sich mit einem Kranz an der Gedenkzeremonie. Organisiert und durchgeführt wurde die Veranstaltung von Elena Geydt, Leiterin der Nationalen Kulturautonomie der Russlanddeutschen (NKA) in Marx.

Unser Dank gilt allen Mitwirkenden und Unterstützern, die zum würdigen Gelingen dieses Gedenkaktes beigetragen haben.

Nachstehend weiter Eindrücke der gelungenen Gedenkveranstaltung.

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Gedenkveranstaltung in Odessa (Ukraine)

Zum Gedenken an den 28. August fand mit Unterstützung unseres Kooperationspartners „Wiedergeburt Odessa“ ein Gedenkgottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung statt.

Im Innenhof der evangelisch-lutherischen St. Paul Kirche wurde an der Gedenktafel für die „Opfer von Repressionen und Deportationen“ ein Kranz niedergelegt. Die Gedenktafel war im September 2021 auf Initiative des BKDR angebracht worden.

Ansprachen und das gemeinsame Erinnern an die Opfer und Leidtragenden der Deportation gaben der Gedenkveranstaltung einen würdigen Rahmen.

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