Fachtagung „Die Kaukasiendeutschen: Kultur, Geschichte und Gegenwart“

Die Fachtagung „Die Kaukasiendeutschen: Kultur, Geschichte und Gegenwart“ fand vom 24. bis 26. Juli 2026 in Bad Kissingen statt. Veranstaltet wurde sie in Kooperation zwischen dem Kulturzentrum BKDR und der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“.

Im Rahmen der Fachtagung präsentierten sich bei einer Info-Börse neben dem BKDR das Haus des Deutschen Ostens (HdO) in München, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), der Historische Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) sowie der Literaturkreis der Russlanddeutschen (LITO).

Die Teilnehmenden erhielten dabei Einblicke in die Arbeit der beteiligten Einrichtungen und konnten sich über aktuelle Projekte und Publikationen informieren.

Das anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm umfasste zahlreiche Referate und inhaltliche Elemente, darunter:

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Fachtagung „Planer-Kolonien bei Mariupol“

Die Fachtagung „Planer-Kolonien bei Mariupol“ fand vom 25. bis 26. Juli 2026 in den Räumen des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) in Nürnberg statt.

Veranstaltet wurde die internationale Tagung in Kooperation zwischen dem BKDR und der Forschungsgruppe „Planer-Kolonien bei Mariupol“, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

— Eröffnung und internationale Ausrichtung —

Zur Veranstaltung reisten 40 Tagungsteilnehmende vor Ort an – darunter nicht nur Gäste aus Deutschland, sondern auch aus dem Ausland wie aus London, Spanien und Kanada. Zudem waren rund 30 Personen digital per Zoom zugeschaltet.

Die Tagungsleitung und Moderation übernahm Peter Aifeld, Initiator der Tagung sowie Mitbegründer der Forschungsgruppe. Der Anlass und Auslöser für die Organisation des Treffens war der Besuch von Kyle Sattler aus Kanada. Die technische Betreuung der hybriden Tagung sowie die Fotografie lagen in den Händen von Waldemar Michel.

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Symposium in Nürnberg erinnert an die Deportation der Deutschen nach Kasachstan vor 85 Jahren

Nürnberg, 21. Juli 2026 – Anlässlich des 85. Jahrestages der Deportation veranstaltete das Kulturzentrum BKDR gemeinsam mit der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) in Nürnberg das Symposium „Kasachstan im Schicksal der Deutschen: Zwangsumsiedlung und Alltag“.

Die Veranstaltung widmete sich den historischen Hintergründen der Deportation, den Lebensbedingungen in den Sondersiedlungen sowie den langfristigen Folgen für die deutsche Bevölkerung Kasachstans.

Nach den Grußworten von Waldemar Eisenbraun, Geschäftsleiter des Kulturzentrums BKDR, und Robert Gerlitz, Direktor der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) in Almaty, eröffnete Olesja Klimenko, Chefredakteurin der DAZ, die Reihe der Fachvorträge. Direkt per Zoom aus Kasachstan zugeschaltet, beleuchtete sie in ihrem Beitrag „Die Deportation der Deutschen in Kasachstan im Spiegel der Deutschen Allgemeinen Zeitung: Erinnerung, Forschung und Medienarbeit“ die Bedeutung der Zeitung für die Bewahrung und Vermittlung historischer Erinnerungen. Dabei wurde deutlich, welchen bedeutsamen Beitrag auch hiesige Medien zur Dokumentation persönlicher Schicksale und zur öffentlichen Auseinandersetzung mit der Geschichte leisten können.

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Vortragsreihe für fünf Schulklassen an der Wilhelm-Sattler-Realschule in Schweinfurt

Am 10. Juli 2026 hielt Dr. Viktor Krieger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kulturzentrums BKDR, an der Wilhelm-Sattler-Realschule in Schweinfurt fünf Vorträge zum Thema der Russlanddeutschen für insgesamt rund 130 Schüler aus fünf Schulklassen.

In diesem Zusammenhang gilt der Religionslehrerin Alexandra Pistner-Ansorge unser herzlicher Dank für ihre Anfrage an das Kulturzentrum, ob eine verständliche und altersgerechte Einführung für 12- bis 14-Jährige in die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland angeboten werden könne.

In den einzelnen Vorträgen wurden anhand historischer Karten, Abbildungen und Dokumente historische Entwicklungen sowie deren Kausalzusammenhänge altersgerecht vermittelt und zugleich in einen gegenwartsbezogenen Kontext gestellt, insbesondere im Hinblick auf die Lebenswirklichkeit der Russlanddeutschen.

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+++ Verlängerung der Ausstellungsdauer von „DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“ in der Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern +++

Erfreulicherweise dürfen wir Ihnen mitteilen, dass die Ausstellungsdauer der Ausstellung „DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“ in der Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern in Kooperation mit Irma Streck bis zum 8. August 2026 (Samstag) verlängert werden konnte.

Besonderer Dank ergeht an dieser Stelle an Herrn Pfarrer Paul Igbo und Frau Karin Brüderle für die Möglichkeit zur Präsentation und das entgegengebrachte Vertrauen.

Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an dieser Ausstellung groß ist. Nutzen Sie gerne die Gelegenheit und besuchen Sie die Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern.

Die Kirche kann dabei zu den regulären Öffnungszeiten besucht und damit auch die Ausstellung besucht werden.

Literatursalon im HDO München: Elli Unruh und Max Schatz im Gespräch über Erinnerung, Herkunft und Gegenwart

München. Beim Literatursalon im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München lasen gestern, Dienstag, 7. Juli 2026, die Autorin Elli Unruh und der Autor Max Schatz aus ihren aktuellen Büchern. Moderiert wurde der Abend von Artur Rosenstern und Patricia Erkenberg. Die Veranstaltung war als Forum für neuere russlanddeutsche Literatur angekündigt und stellte zwei 2025 erschienene Bücher in den Mittelpunkt: Unruhs viel beachteten Roman „Fische im Trüben“, der im März 2026 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde, sowie Schatz’ Erzählband „Sonnen und Kometen“.

Lesung mit Max Schatz und Elli Unruh (c) HDO.
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„TEAM 96“ trifft sich beim BKDR in Nürnberg

Heute durften wir Gastgeber des 4. Netzwerktreffens des „TEAM 96“ sein. Zum TEAM 96 gehören die in Bayern ansässigen Einrichtungen, die im Rahmen des § 96 BVFG gefördert werden. Auch das Kulturzentrum BKDR ist Teil dieses Netzwerks und bringt sich gemeinsam mit den anderen Kulturhäusern bei der Planung und Durchführung von Kooperationsprojekten ein.

Das „TEAM 96“ in Nürnberg beim Kulturzentrum BKDR.

In seinem Grußwort betonte Ewald Oster, Vorsitzender des BKDR-Trägervereins, die Bedeutung der einrichtungsübergreifenden Zusammenarbeit: „Wir sind davon überzeugt, dass dieses gemeinsame Vorhaben die Zusammenarbeit unserer Einrichtungen weiter stärken und die Vielfalt des kulturellen Erbes der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler in Bayern einer breiten Öffentlichkeit noch sichtbarer machen wird. Das heutige Netzwerktreffen bietet hierfür eine wertvolle Gelegenheit, Ideen auszutauschen, Inhalte weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte gemeinsam zu planen.“

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„Familienforschung in Kasachstan: Archive, Quellen und Recherchemöglichkeiten“

+++ Ahnenforschungsseminar mit Dr. Julia Podoprigora +++

Am 18. Juli 2026 (Samstag) von 10:00 – 13:00 Uhr findet in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturzentrum BKDR, der Orts- und Kreisgruppe Nürnberg der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) das nächste Ahnenforschungsseminar statt.

Im Haus Heimat Nürnberg wird Dr. Julia Podoprigora einen Vortrag zum Thema „Familienforschung in Kasachstan: Archive, Quellen und Recherchemöglichkeiten“ halten. Moderiert wird die Veranstaltung von Dorothea Walter und Dr. Olga Litzenberger.

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Symposium: „Stalins Gewaltpolitik gegen die Russlanddeutschen: Die Deportationsbefehle von 1941 und ihre Vor- und Nachgeschichte“

Im DDR-Museum in Berlin fand am 23. Juni 2026 die Gedenkveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestags der Deportation der Russlanddeutschen unter dem Titel „Stalins Gewaltpolitik gegen die Russlanddeutschen: Die Deportationsbefehle von 1941 und ihre Vor- und Nachgeschichte“ statt. Ausgerichtet wurde das Symposium von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung in Zusammenarbeit mit der Landesgruppe Berlin der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR). Gefördert wurde die Veranstaltung von der Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene.

Vom Kulturzentrum BKDR waren die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Prof. Dr. Olga Litzenberger und Dr. Viktor Krieger mit eigenen Fachvorträgen aktiv vertreten. Prof. Dr. Olga Litzenberger sprach zum Thema „Das Schicksal der Russland-, Ukraine- und Kaukasiendeutschen in den Deportationsgebieten Zentralasiens und Sibiriens bis 1991“, während Dr. Viktor Krieger den Vortrag zum Thema „Ursachen, Anlässe und Verlauf der Deportation der Wolgadeutschen“ hielt.

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Der Tag der offenen Tür im Wohnstift am Tiergarten in Nürnberg

Der Tag der offenen Tür im Wohnstift am Tiergarten in Nürnberg am 20. Juni 2026 war ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, das Wohnstift kennenzulernen und sich an den vielfältigen Informationsständen über das umfangreiche Angebot, die Wohnmöglichkeiten und das Leben im Wohnstift zu informieren.

Im Rahmen des abwechslungsreichen Programms gestaltete das BKDR-Orchester unter der Leitung von Ewald Oster gemeinsam mit Sängerin Helena Goldt den musikalischen Teil des Nachmittags. Unter dem Motto „Klangvolle Sommergrüße – goldene Melodien & Swing“ sorgten die Musiker für eine angenehme Atmosphäre im Stiftspark und begleiteten den gelungenen Tag mit einem abwechslungsreichen Programm.

Wir blicken auf eine rundum gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Gesprächen, schönen Begegnungen, wichtiger Vernetzung und bester Stimmung zurück.

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