Prof. Dr. Oliver Reisner: „Zur Gegenwart des kulturellen Erbes der schwäbischen Kolonisten in Georgien“

Prof. Dr. Oliver Reisner ist Historiker und Politikwissenschaftler mit den Forschungsschwerpunkten Georgien, Kaukasus und Osteuropa. An der Ilia State University in Tiflis beschäftigt er sich insbesondere mit Fragen der Nationsbildung, Erinnerungskultur sowie der europäischen Integration im Südkaukasus. Darüber hinaus wird er regelmäßig als Experte für politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Georgien und der Kaukasusregion hinzugezogen.

Im Rahmen der BKDR-Bildungsreihe „Akademische Viertelstunde“ hielt er einen Vortrag zum Thema „Zur Gegenwart des kulturellen Erbes der schwäbischen Kolonisten in Georgien“:

Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen des Videobeitrags!

BKDR-Orchester beim Katholikentag 2026 in Würzburg

Das BKDR-Orchester nimmt am 104. Deutschen Katholikentag 2026 in Würzburg teil und lädt im Rahmen dieser bundesweiten Großveranstaltung der katholischen Kirche in Deutschland zu einem besonderen Konzert unter dem Titel „Musik für den Frieden“ ein:

Freitag, 15. Mai 2026
20:00–21:00 Uhr
Posthalle, Bahnhofplatz 2, 97070 Würzburg

Unter der Leitung von Ewald Oster und gemeinsam mit der Sängerin und Kulturschaffenden Helena Goldt erwartet Sie ein eindrucksvolles musikalisches Erlebnis.

Der Katholikentag, der sich über fünf Tage erstreckt und rund 700 Veranstaltungen umfasst, bietet Raum für Austausch, Inspiration und gemeinsames Nachdenken über eine zukunftsfähige Gesellschaft – getragen von der Idee der Menschenwürde und christlicher Hoffnung. Das BKDR-Konzert „Musik für den Frieden“ setzt dabei einen besonderen klanglichen Akzent.

Anreise:

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Gedenkakt zu Ehren von Viktor Diesendorf

Am 3. Mai 2026 gedachten Verwandte und Wegbegleiter des am 28. April 2025 verstorbenen Viktor Diesendorf, eines Historikers und Publizisten wolgadeutscher Herkunft. Auf Einladung der Organisatoren nahm Waldemar Eisenbraun, Geschäftsleiter des Kulturzentrums BKDR, am Gedenkakt in Rottenburg am Neckar teil. Die Trauerschleife trug die Inschrift „In würdevoller Erinnerung – Wegbegleiter und BKDR“.

Viktor Diesendorf (russisch: Viktor Friedrichowitsch Diesendorf, 1951–2025) war ein russlanddeutscher Historiker, Sprachforscher und Publizist. Als Nachfahre deutscher Siedler an der Wolga gehörte er zum Personenkreis der Wolgadeutschen. Er forschte und veröffentlichte zur Geschichte, Demographie, Sprache und Kultur der Deutschen in Russland.

Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählten die deutschen Siedlungen, die Geschichte der Wolgadeutschen sowie Dialekte und Sprache. Zudem war er Verfasser eines umfangreichen „Deutsch-russischen Wörterbuchs der wolgadeutschen Marxstädter Mundart“. Diesendorf gilt als wichtige Persönlichkeit für die Aufarbeitung der Geschichte der Russlanddeutschen, die Bewahrung der wolgadeutschen Dialekte sowie für die kulturelle Identität der Wolgadeutschen.

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Elina Penner begeistert mit „Die Unbußfertigen“ in der Stadtbibliothek Nürnberg

Die Stadtbibliothek Zentrum in Nürnberg wurde am vergangenen Donnerstagabend zum Treffpunkt für knapp 50 Literaturinteressierte: Elina Penner stellte ihren Roman „Die Unbußfertigen“ vor und sprach mit Moderatorin Carla Ochsenkühn (Buchhandlung Jakob) über dessen Hintergründe.

In den gelesenen Passagen sowie im Gespräch zeigte sich Penners pointierter Blick auf digitale Lebenswelten. Ihr Roman entwirft eine eindringliche Geschichte über Macht, Sichtbarkeit und moralische Fragen im Kontext sozialer Medien – bevölkert von Figuren, die stark von Online-Kultur und Selbstinszenierung geprägt sind. Thematisch verarbeitet Elina Penner dahingehend migrantisches Leben, Generationskonflikte, Abhängigkeiten, teilweise exzessive Selbstdarstellung sowie vor allen Dingen das Thema der Einsamkeit in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Die Veranstaltung entstand in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Nürnberg, dem Kulturbeirat der zugewanderten Deutschen im Haus der Heimat Nürnberg, dem Kulturzentrum BKDR sowie der Buchhandlung Jakob und wurde durch das Kulturreferat der Stadt Nürnberg gefördert.

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„Zwischen Wolga und Pegnitz. Begegnung mit den Deutschen aus dem postsowjetischen Raum“

Unter diesem Motto fand am Samstag, 25. April 2026, in den Räumlichkeiten des Kulturzentrums BKDR ein Studientag des Landesverbandes Bayern der Evangelischen Akademikerschaft (EA) statt. Der Verlauf des Treffens war geprägt von einem intensiven Austausch von Informationen, Ideen und Vorschlägen, an dem zwei wissenschaftliche Mitarbeiter des Kulturzentrums, Dr. Olga Litzenberger und Dr. Viktor Krieger, teilnahmen.

Nach dem Videobeitrag zum siebenjährigen Bestehen des Kulturzentrums leitete Dr. Krieger die Vorstellungsrunde ein. Im Anschluss daran folgten Fragen und Wortmeldungen der anwesenden Gäste zur aktuellen Lage der Russlanddeutschen in Nürnberg und darüber hinaus, auf die die beiden Wissenschaftler fundierte Erklärungen und weiterführende Informationen lieferten.

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Ausstellungspräsentation im Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr

Auf Initiative der Ortsgruppe Weiden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), Waldemar Hock, und seiner Stellvertreterin Maria Becker wird vom 1. April bis 30. Juni 2026 im Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr die Wanderausstellung „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ des Kulturzentrums BKDR präsentiert. Das Vorhaben wurde tatkräftig von Angela Biersack, der 1. Vorsitzenden des Grafenwöhrer Heimatvereins, der als Träger des Museums fungiert, sowie von der Teamassistentin Christine Buchfelder unterstützt.

Das Museum stellt nicht nur Exponate zur Ortsgeschichte aus, sondern beleuchtet auch die historische Entwicklung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr, der nach 1945 von der US-Army genutzt wird und einer der größten seiner Art in Deutschland ist.

Der Vorstand des Heimatvereins äußerte den Wunsch, eine sachkundige Einführung in diese Ausstellung in den Räumlichkeiten des Museums zu veranstalten. Rund 30 Interessenten, darunter auch der Bürgermeister von Grafenwöhr, Edgar Knobloch, versammelten sich am 21. April in den Räumen des Kultur- und Militärmuseums, um dem Vortrag unseres wissenschaftlichen Mitarbeiters Dr. Viktor Krieger beizuwohnen.

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BKDR-Orchester mit Helena Goldt bei akustika 2026

Der Auftritt des BKDR-Orchesters unter der Leitung von Ewald Oster gemeinsam mit Helena Goldt auf der akustika 2026 in Nürnberg war zweifellos ein besonderes Highlight.

Die Veranstaltung hat einmal mehr ihre Bedeutung als Treffpunkt für Musik, Innovation und Austausch unter Beweis gestellt. Die große Resonanz des Publikums bei der Messe für Musik sowie die Vielfalt an Ausstellern, informativen Workshops und beeindruckenden Auftritten spiegelten die Begeisterung und die Freude am Musizieren eindrucksvoll wider.

Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, deren hervorragende Organisation und großes Engagement dieses besondere Erlebnis ermöglicht haben.

Nachfolgend finden Sie einige weitere Eindrücke dieses gelungenen Messetages mit der Teilnahme des BKDR-Orchesters gemeinsam mit Helena Goldt.

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BKDR-Orchester mit Auftritt bei der „akustika 2026“ in Nürnberg

Vom 24.–26. April 2026 wird die Messe Nürnberg erneut zum zentralen Treffpunkt der internationalen Szene für akustische Musik. Mit etwa 10.000 Besuchern während der gesamten Messezeit im vergangenen Jahr zählt die akustika zu den bedeutendsten Veranstaltungen ihrer Art.

Das BKDR-Orchester unter der Leitung von Ewald Oster wird gemeinsam mit Helena Goldt am

Sonntag, 26. April 2026, von 15:00 bis 16:00 Uhr
auf der Center Stage (NCC Ost | Ebene 3 | Raum Seoul)

auftreten und einen stimmungsvollen Abschluss der diesjährigen Musikmesse gestalten.

Neben diesem besonderen Konzerterlebnis erwartet die Besucher eine umfangreiche Ausstellung mit akustischen Musikinstrumenten, Zubehör, Noten und Dienstleistungen. Es nehmen über 250 Aussteller aus 24 Ländern teil, während Musikschulen, Hochschulen und Verbände für Beratung zur Verfügung stehen. Das Angebot erstreckt sich zudem über ein vielfältiges Programm aus weiteren Konzerten, Workshops und Fachvorträgen.

Die akustika steht für Qualität, Austausch und musikalische Vielfalt und ist damit ein unverzichtbarer Treffpunkt für Musiker, Fachpublikum und Musikbegeisterte.

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Ausschreibung im Bereich Literatur und Literaturgeschichte 2026

Der BKDR Verlag und der Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) sammeln Beiträge für den nächsten Literaturalmanach (Anthologie 2026-2027).

Einsendeschluss: 15.08.2026
   
Wir sammeln für den nächsten Literaturalmanach unveröffentlichte Beiträge aller Art: Kurzprosa, Lyrik, (literaturwissenschaftliche) Essays, Rezensionen, Interviews, Nachdichtungen, kultur- bzw. literaturhistorische Textbeiträge in deutscher Sprache sowie Bilder/Fotos.

(c) depositphotos

Thema: Die Beiträge sollten sich optimalerweise mit Themenschwerpunkten wie Spuren der deutschen Kultur in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, außergewöhnlichen Schicksalen von Deutschen aus und im postsowjetischen Raum, ihrem Ein- und Zusammenleben mit anderen Menschen in Deutschland sowie mit Erfahrungen bei der Suche nach einem Platz in der neuen (alten) Heimat befassen.

Zielgruppe und Teilnahmebedingungen: Alle künstlerisch talentierten Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler unabhängig von Religion, Herkunft, Alter und Geschlecht sind herzlich eingeladen, ihre Beiträge für den Literaturalmanach einzureichen (sofern sie thematisch passen).

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Erfolgreiche Leipziger Buchmesse 2026

Die Leipziger Buchmesse (LBM) 2026 ist seit vergangenem Sonntagabend beendet. Wir blicken auf eine erfolgreiche Messezeit mit zahlreichen guten Gesprächen, neuen Vernetzungen, großem und stetig wachsendem Interesse sowie auf zwei gewinnbringende Lesungen zurück. Erfreulicherweise konnte die LBM in diesem Jahr zudem mit 300.000 Besuchern einen neuen Besucherrekord aufstellen.

Der letzte Messetag auf der LBM brachte noch einmal eine sehr gut besuchte Lesung, die wir in Kooperation mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) organisiert hatten. Elli Unruh und Max Schatz stellten dabei ihre vor Kurzem erschienenen Bücher vor. Eine besondere Erwähnung verdient zudem, dass Elli Unruhs Buch Fische im Trüben (Transit Verlag) für den Preis der Leipziger Buchmesse 2026 nominiert war. Am Ende schaffte sie es unter die fünf besten Belletristik-Neuerscheinungen – ein großer Erfolg, auf den man sehr stolz sein kann!

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