BKDR-Wanderausstellungen „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ und „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zu besichtigen

Vom 5. bis zum 11. November 2025 besteht die Möglichkeit, die beiden BKDR-Wanderausstellungen „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ und „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zu besichtigen. Zudem wird ebenfalls eine Delegation aus der Ukraine vor Ort sein.

Alle weiteren Infos entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Plakat.

Wir danken der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für die Ausstellungsmöglichkeit und das Interesse am Thema sowie Diakon Kurt Reinelt für die Organisation.

BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in Bogen

Vor einer Woche wurde in der Evangelischen Erlöserkirche Bogen die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ eröffnet. Sie widmet sich der Geschichte und dem Glaubensleben der vielen Deutschen aus dem postsowjetischen Raum, die vor allem seit den 1990er-Jahren nach Deutschland übersiedelten und auch in Bogen eine neue Heimat fanden. Dadurch bereicherten sie das kirchliche Leben vor Ort und engagierten sich aktiv in der Gemeinschaft und den Gemeinden.

Die feierliche Veranstaltungseröffnung wurde mit einem Gottesdienst begangen, den Pfarrer Johannes Waedt und Pfarrerin Susanne Kim gemeinsam mit ökumenischen Gästen gestalteten, so war bspw. Pfarrerin i. R. Ingrid Enzmann, die damals für die Betreuung und Begleitung der (Spät-)Aussiedler in der evangelischen Kirche Bogen tätig war, unter den Ehrengästen dabei. Dahingehend wurde die Bedeutung des Miteinanders betont und dazu eingeladen, sich gegenseitig zuzuhören und voneinander zu lernen.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung selbst übernahm Eduard Neuberger, Vorsitzender der Ortsgruppe Straubing-Bogen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), mittels eines ansprechenden Vortrags über die Deutschen aus Russland und allen anderen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.

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BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in Argentinien

Die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ wurde zum wiederholten Male in spanischer Sprache beim Verein der Nachkommen der Wolgadeutschen in Argentinien ausgestellt.

Die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ wurde vom 14. bis 17. Oktober 2025 im städtischen Kulturhaus von Carhué (Provinz Buenos Aires, Argentinien) präsentiert und für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Zur feierlichen Eröffnung begrüßte der Verein der Nachkommen der Wolgadeutschen besonders die Kultur- und Bildungssekretärin der Gemeinde Adolfo Alsina, Gisele Caussanel. Sonia Hegen, Sekretärin des Vereins der Nachkommen der Wolgadeutschen in Carhué, stellte gemeinsam mit Mitgliedern des Vorstands die Ausstellung vor.

Neben historischen Einblicken in religiöse Traditionen der Russlanddeutschen erfuhren die interessierten Gäste auch mehr über den Dialekt, typische Rezepte und traditionelle Spiele. Familiengeschichten und persönliche Anekdoten bereicherten das Programm und würdigten das kulturelle und spirituelle Erbe jener Pionierinnen und Pioniere, die einst diese Region besiedelten.

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Ausstellung und Buchpräsentation „Wo die Pappeln wachsen“ mit Irina Unruh

Am 23. Oktober 2025 eröffnete das Haus der Heimat Nürnberg in Kooperation mit dem BKDR die Ausstellung und Buchpräsentation „Where the Poplars Grow“ (Wo die Pappeln wachsen) der Fotokünstlerin und Autorin Irina Unruh. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um ihre eindrucksvollen Fotografien und die persönliche künstlerische Handschrift kennenzulernen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Tage der deutschen Kulturvielfalt“ statt, gefördert durch den Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg.


Nach der Begrüßung durch Natalie Keller (Geschäftsleiterin des Hauses der Heimat Nürnberg) und dem Grußwort von Dr. Harriet Zilch (Kunsthalle Nürnberg), führte Irina Unruh gemeinsam mit Viktoria Morasch in das Thema des Abends ein. Unruh berichtete von ihren Reisen nach Kirgistan, auf denen sie das Leben entlang der historischen Seidenstraße dokumentiert hatte. Ihr Fotokunstbuch „Where the Poplars Grow“, erschienen im April 2024 bei SHIFT BOOKS in Berlin und mit der Silbermedaille des Deutschen Fotobuchpreises ausgezeichnet, verbindet Fotografien und Erinnerungen zu einer persönlichen Erzählung über Kindheit, Heimat und Identität.

In ihren Bildern beleuchtet Unruh den Wandel postsowjetischer Landschaften sowie Bräuche und Traditionen ihrer Herkunftsregion. Im anschließenden Gespräch mit Viktoria Morasch gab sie Einblicke in ihre Arbeitsweise und die Entstehung des Projekts – es war auch ein offener und anregender Austausch mit dem Publikum.

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„Wo die Pappeln wachsen“ – Ausstellung und Buchpräsentation mit Irina Unruh

Am 23. Oktober eröffnet das Haus der Heimat Nürnberg in Kooperation mit dem BKDR die Ausstellung „Where the Poplars Grow“ (Wo die Pappeln wachsen) mit der Fotokünstlerin und Autorin Irina Unruh. Als erfahrene Fotografin hat Irina Unruh zahlreiche Reisen nach Kirgistan unternommen, um das Leben entlang der historischen Seidenstraße festzuhalten. In ihrem neuesten Werk, dem Fotokunstbuch „Where The Poplars Grow“, nimmt uns Irina mit auf eine persönliche Reise in ihre Kindheit. Aufgewachsen in den postsowjetischen Landschaften, porträtiert sie einfühlsam den Wandel der Zeiten, die Suche nach Heimat und Identität. Das Buch wurde im April 2024 bei SHIFT BOOKS in Berlin veröffentlicht und mit der Silbermedaille des Deutschen Fotobuchpreises ausgezeichnet.


Das Buch
Wie kommt ein deutsches Dorf nach Kirgistan? Im Spätsommer 1988 verlässt die damals neunjährige Irina Unruh mit ihrer Familie Kirgistan, das zu dieser Zeit Teil der Sowjetunion ist. Zwei Jahrzehnte später kehrt sie erstmals nach Telman zurück. Ihr Heimatdorf liegt im Tal des Flusses Tschüi und wird von den älteren Einwohnern Grünfeld genannt. Denn wie auch die umliegenden Dörfer wurde es in den 1920er Jahren von geflüchteten deutschen Mennoniten gegründet.

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+++ HERZLICHE EINLADUNG: „Musik für den Frieden“ im Gemeinschaftshaus Langwasser in Nürnberg +++

Am 12. Oktober 2025 (Sonntag) um 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr) wird das BKDR-Orchester unter der Leitung von Ewald Oster gemeinsam mit Helena Goldt sowie der Tanzgruppe „Surprise“ bei der Veranstaltung „Musik für den Frieden“ im Gemeinschaftshaus Langwasser (Glogauer Str. 50, 90473 Nürnberg) ein wundervolles Kulturprogramm aufführen.

Neben einem klangvollen Konzert warten ausdrucksstarke Gesangseinlagen und mitreißende Tänze auf Sie! Außerdem können Sie gleichermaßen unsere beiden BKDR-Wanderausstellungen „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ sowie „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ besichtigen.

FREIER EINTRITT!

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„Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in Forchheim

Die Präsentation der Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ fand vom 2. bis zum 16. Mai 2025 in der Evangelisch-Lutherischen Christuskirche in Forchheim statt und wurde vom Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) mit Unterstützung der Ortsgruppe Forchheim der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) veranstaltet.

Die feierliche Vernissage am 2. Mai wurde mit einer Andacht von Pfarrer Cramer und Pfarrer Teuchgräber eröffnet und musikalisch eindrucksvoll vom Chor der LmDR umrahmt. Im Anschluss präsentierte Dr. Olga Litzenberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des BKDR, einen fundierten Vortrag zur Ausstellung und stand für einen offenen Austausch zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit für interessante Gespräche und einen regen Wissensaustausch über religiöse und kulturelle Themen im Kontext der Russlanddeutschen. Auch die Finissage am vergangenen Freitag bot nach der Andacht von Pfarrer Cramer sowie einem Vortrag von Dr. Sabine Arnold Raum für vertiefende Begegnungen, persönliche Eindrücke und inspirierende Gespräche.

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Gelungener Abschluss beim Deutscher Evangelischer Kirchentag 2025 in Hannover

Mit dem dritten Messetag ging am Samstagabend der „Markt der Möglichkeiten“ im Rahmen des Deutschen Evangelischen Kirchentags 2025 erfolgreich zu Ende. Unser Stand war in den vergangenen Tagen ein lebendiger Ort des Austauschs, der Information und persönlichen Begegnung. Das große Interesse an der Geschichte und Kultur der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum hat uns in unserem Wirken erneut bestärkt und inspiriert.

Es entstanden wertvolle Gespräche, die neue Perspektiven eröffneten. Gleichzeitig war es eine große Bereicherung, so viele neue interessierte Menschen willkommen zu heißen. Die Offenheit, mit der über Geschichte, Identität und Zukunft der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum gesprochen wurde, hat uns tief beeindruckt. Das durchweg positive Feedback zeigt uns, dass unser Thema nicht nur berührt, sondern auch aktuelle gesellschaftliche und kirchliche Diskurse sinnvoll ergänzt.

Besonders gefreut haben wir uns am letzten Messetag unter anderem über die Besuche von Marianna Neumann (Vorstandsvorsitzende der Ortsgruppe Hannover der LmDR) und Viktor Fritz (Konvent der ehemaligen evangelischen Ostkirchen e. V.) sowie Pekka Huokuna (Präsident des Kirchenamtes, Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands, seit dem 1. Januar 2019 Generalsekretär des Evangelisch-Lutherischen Kirchenvorstands) an unserem Stand.

Mit großer Dankbarkeit blicken wir auf einen erfüllten Kirchentag 2025 in Hannover zurück. Krönender Höhepunkt war am vergangenen Sonntag hierbei der großangelegte Abschlussgottesdienst mit etwa 26.000 Teilnehmern auf dem Platz der Menschenrechte.

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Erfolgreicher Start des Marktes der Möglichkeiten beim Deutscher Evangelischer Kirchentag (DEKT) 2025 in Hannover

Im Rahmen des diesjährigen Kirchentags nehmen wir erneut am „Markt der Möglichkeiten“ teil und präsentieren dort unsere Arbeitsfelder an einem eigenen Messestand. Die Veranstaltung bietet eine hervorragende Plattform, um mit zahlreichen Besuchern ins Gespräch zu kommen und auf Themen der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum aufmerksam zu machen.

Besonders erfreulich war das Wiedersehen mit vielen Menschen, die wir bereits beim vergangenen Kirchentag in Nürnberg kennengelernt hatten. Diese Begegnungen zeigten, dass unser Engagement nachhaltige Wirkung hinterlässt und Interesse weckt. Darüber hinaus kamen wir mit vielen neuen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch, die ein ausgeprägtes Interesse an der Kultur und Geschichte der Deutschen aus Russland zeigten.

Unser Stand dient dabei nicht nur als Informationspunkt, sondern auch als ein Ort des Austauschs und der persönlichen Begegnung. Das positive Feedback und die interessierten Nachfragen bestätigten die Relevanz unseres Themas im kirchlichen und gesellschaftlichen Kontext.

Besonders gefreut haben wir uns über die Besuche an unserem Stand von Lilli Bischoff (Landesvorsitzende der LmDR Niedersachsen, stellv. Bundesvorsitzende der LmDR) gemeinsam mit Rosa Temkine (Geschäftsführerin der Migrationsberatungsstelle der LmDR in Hannover) sowie von Pfarrer Michael Hübner (Generalsekretär des Martin-Luther-Bundes).

Nachstehend einige Eindrücke des ersten Messetages.

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„Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in Forchheim

Am 2. Mai 2025 (Freitag) um 17 Uhr wird die Vernissage der BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in der Evang.-Luth. Christuskirche (Paul-Keller-Straße 21, 91301 Forchheim) stattfinden. Der Eintritt hierzu ist frei!

Nach der Andacht mit Pfarrer Cramer und Pfarrer Teuchgräber wird unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Olga Litzenberger einen Vortrag zur Ausstellung halten und steht für mögliche Rückfragen gerne zur Verfügung. Die musikalische Umrahmung erfolgt durch den Chor der LmDR.

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