Tag der offenen Tür der LmDR Weiden

Anlässlich des bundesweiten Ehrentags „Für dich. Für uns. Für alle“ beteiligte sich auch die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) Weiden mit einem Tag der offenen Tür an den Feierlichkeiten und feierte zugleich die offizielle Eröffnung ihrer neuen Räumlichkeiten. Rund 70 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über die Arbeit der LmDR zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und das vielfältige ehrenamtliche Engagement kennenzulernen.

Zu den Ehrengästen zählten unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt Weiden i. d. OPf., Benjamin Zeitler, Altoberbürgermeister Kurt Seggewiß sowie die Stadträtinnen Gaby Laurich und Sabine Zeidler. Ebenfalls anwesend waren Rainer Sindersberger, Vorsitzender der Tafel Weiden-Neustadt und Stadtrat, sowie Tanja Fichtner, Pädagogische Leitung der Volkshochschule Weiden-Neustadt.

Auf Einladung der Ortsgruppe Weiden war auch das Kulturzentrum BKDR vertreten. Mit einem Informationsstand sowie Schautafeln zur Geschichte und Kultur der Wolga-, Kaukasus- und Schwarzmeerdeutschen bot das BKDR interessante Einblicke in das vielfältige kulturelle Erbe der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum.

Die gelungene Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die kulturelle Vielfalt und eine lebendige Erinnerungskultur in Weiden.

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„DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“ in Kirche St. Pölten

Vom 21. Juni bis zum 19. Juli 2026 präsentiert das Kulturzentrum BKDR gemeinsam mit der Lichtmalerin, Diplom-Biologin, Coachin und Autorin Irma Streck in der Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern die gemeinsame Ausstellung „DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“.

Die Vernissage findet am 21. Juni 2026 (Sonntag) um 12:00 Uhr direkt im Anschluss an den Gottesdienst statt.

Zur Ausstellung:

Mehr als 2,5 Millionen Deutsche aus der ehemaligen Sowjetunion bringen ein vielfältiges religiöses Leben sowie eine faszinierende und zugleich tragische Geschichte mit. Glaube und Gebet nahmen im Leben der Russlanddeutschen stets eine zentrale Rolle ein und verliehen ihnen Kraft, Halt und Vertrauen. Auch heute können Menschen in Zeiten großer Herausforderungen durch den Glauben, das bewusste Innehalten und das Gebet Trost, Ermutigung und neue Kraft finden.

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Ausstellungspräsentation im Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr

Auf Initiative der Ortsgruppe Weiden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), Waldemar Hock, und seiner Stellvertreterin Maria Becker wird vom 1. April bis 30. Juni 2026 im Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr die Wanderausstellung „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ des Kulturzentrums BKDR präsentiert. Das Vorhaben wurde tatkräftig von Angela Biersack, der 1. Vorsitzenden des Grafenwöhrer Heimatvereins, der als Träger des Museums fungiert, sowie von der Teamassistentin Christine Buchfelder unterstützt.

Das Museum stellt nicht nur Exponate zur Ortsgeschichte aus, sondern beleuchtet auch die historische Entwicklung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr, der nach 1945 von der US-Army genutzt wird und einer der größten seiner Art in Deutschland ist.

Der Vorstand des Heimatvereins äußerte den Wunsch, eine sachkundige Einführung in diese Ausstellung in den Räumlichkeiten des Museums zu veranstalten. Rund 30 Interessenten, darunter auch der Bürgermeister von Grafenwöhr, Edgar Knobloch, versammelten sich am 21. April in den Räumen des Kultur- und Militärmuseums, um dem Vortrag unseres wissenschaftlichen Mitarbeiters Dr. Viktor Krieger beizuwohnen.

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„Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“ im Bürgerhaus Schwabach

Das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Schwabach veranstaltete gemeinsam mit dem Kulturzentrum BKDR am 12. Februar 2026 im Bürgerhaus Schwabach einen vielseitigen Literatur- und Musikabend unter dem Titel „Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“. Im Fokus standen die Geschichte, das kulturelle Erbe sowie die bis heute lebendige Identität wolgadeutscher Gemeinschaften in Südamerika.

Im Mittelpunkt des Kulturabends stand die Präsentation des Buches „Kultur und Identität: Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“ durch Prof. Dr. Olga Litzenberger. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des BKDR stellte darin die historische Entwicklung der wolgadeutschen Siedlungen dar und widmete sich Fragen der kulturellen Selbstverortung sowie der Pflege von Traditionen.

Zu Beginn begrüßten Oberbürgermeister Peter Reiß und der per Videobotschaft zugeschaltete Bürgermeister der Partnerstadt Coronel Suárez, Ricardo Moccero, die Gäste. Ebenso richtete Waldemar Eisenbraun, Leiter des BKDR, ein Grußwort an das Publikum.

Darüber hinaus erhielten die Besucher digitale Einblicke in historische Siedlungsgebiete in Argentinien. Vorgestellt wurde im Rahmen dessen ein innovativer virtueller Rundgang des BKDR durch das Jakob-Riffel-Museum „Kulturerbe der Wolgadeutschen“ in Gualeguaychú, der online abrufbar ist und multimediale Zugänge zur Kulturgeschichte der wolgadeutschen Gemeinschaft eröffnet.

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BKDR-Wanderausstellungen „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ und „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zu besichtigen

Vom 5. bis zum 11. November 2025 besteht die Möglichkeit, die beiden BKDR-Wanderausstellungen „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ und „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zu besichtigen. Zudem wird ebenfalls eine Delegation aus der Ukraine vor Ort sein.

Alle weiteren Infos entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Plakat.

Wir danken der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf für die Ausstellungsmöglichkeit und das Interesse am Thema sowie Diakon Kurt Reinelt für die Organisation.

BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in Bogen

Vor einer Woche wurde in der Evangelischen Erlöserkirche Bogen die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ eröffnet. Sie widmet sich der Geschichte und dem Glaubensleben der vielen Deutschen aus dem postsowjetischen Raum, die vor allem seit den 1990er-Jahren nach Deutschland übersiedelten und auch in Bogen eine neue Heimat fanden. Dadurch bereicherten sie das kirchliche Leben vor Ort und engagierten sich aktiv in der Gemeinschaft und den Gemeinden.

Die feierliche Veranstaltungseröffnung wurde mit einem Gottesdienst begangen, den Pfarrer Johannes Waedt und Pfarrerin Susanne Kim gemeinsam mit ökumenischen Gästen gestalteten, so war bspw. Pfarrerin i. R. Ingrid Enzmann, die damals für die Betreuung und Begleitung der (Spät-)Aussiedler in der evangelischen Kirche Bogen tätig war, unter den Ehrengästen dabei. Dahingehend wurde die Bedeutung des Miteinanders betont und dazu eingeladen, sich gegenseitig zuzuhören und voneinander zu lernen.

Die offizielle Eröffnung der Ausstellung selbst übernahm Eduard Neuberger, Vorsitzender der Ortsgruppe Straubing-Bogen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), mittels eines ansprechenden Vortrags über die Deutschen aus Russland und allen anderen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion.

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BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in Argentinien

Die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ wurde zum wiederholten Male in spanischer Sprache beim Verein der Nachkommen der Wolgadeutschen in Argentinien ausgestellt.

Die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ wurde vom 14. bis 17. Oktober 2025 im städtischen Kulturhaus von Carhué (Provinz Buenos Aires, Argentinien) präsentiert und für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Zur feierlichen Eröffnung begrüßte der Verein der Nachkommen der Wolgadeutschen besonders die Kultur- und Bildungssekretärin der Gemeinde Adolfo Alsina, Gisele Caussanel. Sonia Hegen, Sekretärin des Vereins der Nachkommen der Wolgadeutschen in Carhué, stellte gemeinsam mit Mitgliedern des Vorstands die Ausstellung vor.

Neben historischen Einblicken in religiöse Traditionen der Russlanddeutschen erfuhren die interessierten Gäste auch mehr über den Dialekt, typische Rezepte und traditionelle Spiele. Familiengeschichten und persönliche Anekdoten bereicherten das Programm und würdigten das kulturelle und spirituelle Erbe jener Pionierinnen und Pioniere, die einst diese Region besiedelten.

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Ausstellung und Buchpräsentation „Wo die Pappeln wachsen“ mit Irina Unruh

Am 23. Oktober 2025 eröffnete das Haus der Heimat Nürnberg in Kooperation mit dem BKDR die Ausstellung und Buchpräsentation „Where the Poplars Grow“ (Wo die Pappeln wachsen) der Fotokünstlerin und Autorin Irina Unruh. Zahlreiche Besucher waren gekommen, um ihre eindrucksvollen Fotografien und die persönliche künstlerische Handschrift kennenzulernen. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Tage der deutschen Kulturvielfalt“ statt, gefördert durch den Geschäftsbereich Kultur der Stadt Nürnberg.


Nach der Begrüßung durch Natalie Keller (Geschäftsleiterin des Hauses der Heimat Nürnberg) und dem Grußwort von Dr. Harriet Zilch (Kunsthalle Nürnberg), führte Irina Unruh gemeinsam mit Viktoria Morasch in das Thema des Abends ein. Unruh berichtete von ihren Reisen nach Kirgistan, auf denen sie das Leben entlang der historischen Seidenstraße dokumentiert hatte. Ihr Fotokunstbuch „Where the Poplars Grow“, erschienen im April 2024 bei SHIFT BOOKS in Berlin und mit der Silbermedaille des Deutschen Fotobuchpreises ausgezeichnet, verbindet Fotografien und Erinnerungen zu einer persönlichen Erzählung über Kindheit, Heimat und Identität.

In ihren Bildern beleuchtet Unruh den Wandel postsowjetischer Landschaften sowie Bräuche und Traditionen ihrer Herkunftsregion. Im anschließenden Gespräch mit Viktoria Morasch gab sie Einblicke in ihre Arbeitsweise und die Entstehung des Projekts – es war auch ein offener und anregender Austausch mit dem Publikum.

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„Wo die Pappeln wachsen“ – Ausstellung und Buchpräsentation mit Irina Unruh

Am 23. Oktober eröffnet das Haus der Heimat Nürnberg in Kooperation mit dem BKDR die Ausstellung „Where the Poplars Grow“ (Wo die Pappeln wachsen) mit der Fotokünstlerin und Autorin Irina Unruh. Als erfahrene Fotografin hat Irina Unruh zahlreiche Reisen nach Kirgistan unternommen, um das Leben entlang der historischen Seidenstraße festzuhalten. In ihrem neuesten Werk, dem Fotokunstbuch „Where The Poplars Grow“, nimmt uns Irina mit auf eine persönliche Reise in ihre Kindheit. Aufgewachsen in den postsowjetischen Landschaften, porträtiert sie einfühlsam den Wandel der Zeiten, die Suche nach Heimat und Identität. Das Buch wurde im April 2024 bei SHIFT BOOKS in Berlin veröffentlicht und mit der Silbermedaille des Deutschen Fotobuchpreises ausgezeichnet.


Das Buch
Wie kommt ein deutsches Dorf nach Kirgistan? Im Spätsommer 1988 verlässt die damals neunjährige Irina Unruh mit ihrer Familie Kirgistan, das zu dieser Zeit Teil der Sowjetunion ist. Zwei Jahrzehnte später kehrt sie erstmals nach Telman zurück. Ihr Heimatdorf liegt im Tal des Flusses Tschüi und wird von den älteren Einwohnern Grünfeld genannt. Denn wie auch die umliegenden Dörfer wurde es in den 1920er Jahren von geflüchteten deutschen Mennoniten gegründet.

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+++ HERZLICHE EINLADUNG: „Musik für den Frieden“ im Gemeinschaftshaus Langwasser in Nürnberg +++

Am 12. Oktober 2025 (Sonntag) um 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr) wird das BKDR-Orchester unter der Leitung von Ewald Oster gemeinsam mit Helena Goldt sowie der Tanzgruppe „Surprise“ bei der Veranstaltung „Musik für den Frieden“ im Gemeinschaftshaus Langwasser (Glogauer Str. 50, 90473 Nürnberg) ein wundervolles Kulturprogramm aufführen.

Neben einem klangvollen Konzert warten ausdrucksstarke Gesangseinlagen und mitreißende Tänze auf Sie! Außerdem können Sie gleichermaßen unsere beiden BKDR-Wanderausstellungen „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ sowie „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ besichtigen.

FREIER EINTRITT!

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