Literaturalmanach „Unser Schnee von heute“ wurde im Brecht-Haus in Berlin vorgestellt

Berlin. Am 9. Oktober 2026 präsentierten Melitta Roth, Eleonora Hummel und Artur Rosenstern im Literaturforum des Brecht-Hauses in Berlin den Jubiläumsalmanach des Literaturkreises der Deutschen aus Russland (LITO) sowie eigene aktuelle Texte. Die Lesung wurde von Edwin Warkentin, Kulturreferent für Russlanddeutsche in Detmold, moderiert. Der Almanach trägt den Titel Unser Schnee von heute und ist anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Literaturkreises im BKDR Verlag erschienen.

V. l. n. r.: A. Rosenstern, E. Hummel, E. Warkentin und M. L. Roth (c) BKDR.

Die Beiträge kreisen um Fremdsein, Identität, Heimatverlust und die Suche nach einer neuen Heimat – Themen, die in einer von Migration geprägten Gegenwart besondere Aktualität besitzen. Für die Deutschen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion haben sie zudem eine besondere Bedeutung, geprägt von ihrer wechselvollen und vielfach tragischen Geschichte.

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Präsentation des Literaturalmanachs „Unser Schnee von heute“ im Brecht-Haus in Berlin

Mit Eleonora Hummel, Melitta L. Roth, Artur Rosenstern und Edwin Warkentin (Moderation)

Berlin. Am 9. Oktober, Freitag, stellten Autorinnen und Autoren Melitta Roth, Eleonora Hummel und Artur Rosenstern im Literaturforum des Brechthauses in Berlin, um 19.00 Uhr, den Jubiläumsalmanach des Literaturkreises der Deutschen aus Russland (LITO) sowie einige aktuelle Texte vor. Die Ausgabe des Almanachs mit dem Titel „Unser Schnee von heute“ war anlässlich des 30. Jubiläums des Literaturkreises der Deutschen aus Russland im BKDR Verlag erschienen. Aspekte wie Fremdsein, Identitäts- und Heimatverlust und die Suche nach einer neuen Heimat sind in unserer von Migration geprägten Gegenwart aktueller denn je. Aufgrund ihrer wechselhaften und zum Teil tragischen Geschichte haben die Deutschen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion einen besonderen Bezug zu diesen Themen entwickelt. Die Lesung findet statt anlässlich der Preisverleihung des Georg-Dehio-Kulturpreises 2026 (Förderpreis) an den Literaturkreis der Deutschen aus Russland e.V. Der Verein erhält diesen bekannten Kulturpreis für seine inzwischen 30-jährige Tätigkeit. Moderiert wird die Lesung von Edwin Warkentin, dem Kulturreferenten für Russlanddeutsche in Detmold.

Die Lesung ist eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland Nürnberg (BKDR) und dem Kulturreferat für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte.
Details zur Verleihung des G. Dehio-Kulturpreises 2026 am 8. Oktober in Berlin finden Sie hier …

Informationen zu den lesenden Autor/inn/en:

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Nora-Pfeffer-Literaturpreis 2026: Jury gibt die Namen der Gewinnerinnen bekannt!

Nürnberg, 21. August 2026. Das Kulturzentrum BKDR und der Literaturkreis der Deutschen aus Russland schrieben 2022 erstmals den Nora-Pfeffer-Literaturwettbewerb für junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren bis 40 Jahre aus. In diesem Jahr fand der Wettbewerb bereits zum dritten Mal statt. Eine fachkundige Jury sichtete die eingereichten Beiträge und ermittelte in den Kategorien Prosa, Essay/Publizistik und Lyrik eine Shortlist sowie jeweils eine Preisträgerin. Der Wettbewerb war mit insgesamt 900 Euro dotiert.

Folgende Autorinnen und Autoren wurden in die Shortlist aufgenommen:

Kategorie Prosa/Kurzgeschichten

  • Ramona Reif
  • Vahideh Bakhtiari
  • David Junge-Knoop
  • Natasa Ivancicevic

Kategorie Essay/Publizistik

  • Lydia Steinbacher
  • Adam Reichert

Kategorie Lyrik

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Literatursalon im HDO München: Elli Unruh und Max Schatz im Gespräch über Erinnerung, Herkunft und Gegenwart

München. Beim Literatursalon im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München lasen gestern, Dienstag, 7. Juli 2026, die Autorin Elli Unruh und der Autor Max Schatz aus ihren aktuellen Büchern. Moderiert wurde der Abend von Artur Rosenstern und Patricia Erkenberg. Die Veranstaltung war als Forum für neuere russlanddeutsche Literatur angekündigt und stellte zwei 2025 erschienene Bücher in den Mittelpunkt: Unruhs viel beachteten Roman „Fische im Trüben“, der im März 2026 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde, sowie Schatz’ Erzählband „Sonnen und Kometen“.

Lesung mit Max Schatz und Elli Unruh (c) HDO.
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Literatursalon in München – mit Elli Unruh und Max Schatz

ANKÜNDIGUNG!

Wann: 07. Juli 2026, 19:00 Uhr

Wo: Haus des Deutschen Ostens (HDO), Am Lilienberg 5, München

Wer: Elli Unruh und Max Schatz; Wer noch: Patricia Erkenberg und Artur Rosenstern (Moderation)

Das Kulturzentrum BKDR und das Haus des Deutschen Ostens (HDO) laden in Kooperation mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) zu einem Literatursalon ein. Das Format „Literatursalon“ möchte vor allem jungen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bieten, ihre Neuerscheinung aus der Sparte der sogenannten „russlanddeutschen“ Literatur vorzustellen und darüber vor dem Publikum ins Gespräch zu kommen.  Unter dem Begriff „Russlanddeutsche Literatur“ versteht man heutzutage für gewöhnlich die Literatur von deutschen Autorinnen und Autoren, die aus den Nachfolgeländer der Sowjetunion stammen, entweder dort geboren oder aufgrund der eigenen Familiengeschichte (durch Eltern, Großeltern etc.) in ihrem Schaffen eine gewisse Vorliebe für Geschichte und Kultur der Deutschen aus ebendiesen Ländern hegen.   

Am 7. Juli 2026 folgen unserer Einladung nach München die junge Autorin Elli Unruh mit ihrem Debütroman „Fische im Trüben“ und Max Schatz mit seinem neuen Erzählband „Sonnen und Kometen“. Beide Bücher sind Anfang September 2025 erschienen und wurden bereits im Dezember im Rahmen eines Literatursalons im Haus der Heimat Nürnberg sowie auf der Leipziger Buchmesse 2026 vorgestellt.  

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Elina Penner begeistert mit „Die Unbußfertigen“ in der Stadtbibliothek Nürnberg

Die Stadtbibliothek Zentrum in Nürnberg wurde am vergangenen Donnerstagabend zum Treffpunkt für knapp 50 Literaturinteressierte: Elina Penner stellte ihren Roman „Die Unbußfertigen“ vor und sprach mit Moderatorin Carla Ochsenkühn (Buchhandlung Jakob) über dessen Hintergründe.

In den gelesenen Passagen sowie im Gespräch zeigte sich Penners pointierter Blick auf digitale Lebenswelten. Ihr Roman entwirft eine eindringliche Geschichte über Macht, Sichtbarkeit und moralische Fragen im Kontext sozialer Medien – bevölkert von Figuren, die stark von Online-Kultur und Selbstinszenierung geprägt sind. Thematisch verarbeitet Elina Penner dahingehend migrantisches Leben, Generationskonflikte, Abhängigkeiten, teilweise exzessive Selbstdarstellung sowie vor allen Dingen das Thema der Einsamkeit in einer sich wandelnden Gesellschaft.

Die Veranstaltung entstand in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Nürnberg, dem Kulturbeirat der zugewanderten Deutschen im Haus der Heimat Nürnberg, dem Kulturzentrum BKDR sowie der Buchhandlung Jakob und wurde durch das Kulturreferat der Stadt Nürnberg gefördert.

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Ausschreibung im Bereich Literatur und Literaturgeschichte 2026

Der BKDR Verlag und der Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) sammeln Beiträge für den nächsten Literaturalmanach (Anthologie 2026-2027).

Einsendeschluss: 15.08.2026
   
Wir sammeln für den nächsten Literaturalmanach unveröffentlichte Beiträge aller Art: Kurzprosa, Lyrik, (literaturwissenschaftliche) Essays, Rezensionen, Interviews, Nachdichtungen, kultur- bzw. literaturhistorische Textbeiträge in deutscher Sprache sowie Bilder/Fotos.

(c) depositphotos

Thema: Die Beiträge sollten sich optimalerweise mit Themenschwerpunkten wie Spuren der deutschen Kultur in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion, außergewöhnlichen Schicksalen von Deutschen aus und im postsowjetischen Raum, ihrem Ein- und Zusammenleben mit anderen Menschen in Deutschland sowie mit Erfahrungen bei der Suche nach einem Platz in der neuen (alten) Heimat befassen.

Zielgruppe und Teilnahmebedingungen: Alle künstlerisch talentierten Autorinnen und Autoren, Künstlerinnen und Künstler unabhängig von Religion, Herkunft, Alter und Geschlecht sind herzlich eingeladen, ihre Beiträge für den Literaturalmanach einzureichen (sofern sie thematisch passen).

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BKDR und LITO stellen gemeinsam Bücher auf der Leipziger Buchmesse 2026 vor

Der BKDR Verlag und der Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) werden erneut auf der Leipziger Buchmesse (LBM) 2026 mit einem gemeinsamen Bücherstand vertreten sein. Die renommierte Buchmesse findet vom 19. bis zum 22. März statt. Am 21. sowie am 22. März werden wir außerdem unmittelbar auf dem Messegelände zwei Lesungen mit Büchern von Nelli Kossko und mit Elli Unruh und Max Schatz organisieren. Artur Rosenstern und Carola Jürchot werden die Lesungen moderieren.

(c) Fotos: Privatarchiv und BKDR.

Bei der ersten Lesung am Samstag, 21. März um 10:30 Uhr, werden Rosenstern und Jürchott das im BKDR Verlag neu aufgelegte Buch „In den Fängen der Zeit“ von Nelli Kossko vorstellen. Und zwar im Forum Globale Perspektiven (Halle 4, E303).

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„Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“ im Bürgerhaus Schwabach

Das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Schwabach veranstaltete gemeinsam mit dem Kulturzentrum BKDR am 12. Februar 2026 im Bürgerhaus Schwabach einen vielseitigen Literatur- und Musikabend unter dem Titel „Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“. Im Fokus standen die Geschichte, das kulturelle Erbe sowie die bis heute lebendige Identität wolgadeutscher Gemeinschaften in Südamerika.

Im Mittelpunkt des Kulturabends stand die Präsentation des Buches „Kultur und Identität: Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“ durch Prof. Dr. Olga Litzenberger. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des BKDR stellte darin die historische Entwicklung der wolgadeutschen Siedlungen dar und widmete sich Fragen der kulturellen Selbstverortung sowie der Pflege von Traditionen.

Zu Beginn begrüßten Oberbürgermeister Peter Reiß und der per Videobotschaft zugeschaltete Bürgermeister der Partnerstadt Coronel Suárez, Ricardo Moccero, die Gäste. Ebenso richtete Waldemar Eisenbraun, Leiter des BKDR, ein Grußwort an das Publikum.

Darüber hinaus erhielten die Besucher digitale Einblicke in historische Siedlungsgebiete in Argentinien. Vorgestellt wurde im Rahmen dessen ein innovativer virtueller Rundgang des BKDR durch das Jakob-Riffel-Museum „Kulturerbe der Wolgadeutschen“ in Gualeguaychú, der online abrufbar ist und multimediale Zugänge zur Kulturgeschichte der wolgadeutschen Gemeinschaft eröffnet.

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Buchvorstellung „Mer hän doch so glacht!..“ mit Prof. Dr. René Krüger – Online via ZOOM!

Am 12. März 2026, Donnerstag, 19 Uhr (MEZ), wird Prof. Dr. René Krüger das Buch mit wolgadeutschen Witzen in einer Online-Lesung via ZOOM vorstellen.

Weitere Details sowie den Zugangslink zur Lesung finden Sie weiter unten! Das Buch mit dem Titel „Mer hän doch so glacht! Wolgadaitsche Witze, in Argentinie verzählt“ von Zully Bauer und René Krüger ist erst im Februar 2026 im BKDR Verlag erschienen.

Prof. René Krüger zu Besuch beim BKDR (c) BKDR-Archiv.

Viele wolgadeutsche Siedlerinnen und Siedler wanderten im 19. Jahrhundert aus politischen sowie wirtschaftlichen Gründen aus Russland nach Südamerika bzw. nach Argentinien. Der Großteil ihres Kulturerbes wurde bisher jedoch vor allem mündlich überliefert: Lebensgeschichten, Erfahrungen, Berichte, Gedichte, Legenden, Sprichwörter, Kochrezepte, Volkslieder und religiöse Lieder; außerdem Witze, Anekdoten, Schwänke, Rätsel, Späße usw. Lediglich ein Teil dieser noch lebendigen wolgadeutschen Kultur in Argentinien wurde schriftlich festgehalten. Es gibt noch viele kulturelle Gattungen, die mündlich sowohl im wolgadeutschen Dialekt als auch auf Spanisch in gewissen Kreisen der wolgadeutschen Nachkommen gepflegt werden, vor allem von der älteren Generation. Die Autoren dieses Buches haben viele Jahre Witze, Anekdoten sowie lustige Geschichten dieser Bevölkerungsgruppe in Argentinien gesammelt und damit einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung eines Teils dieses Kulturerbes geleistet.

Der Autor:

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