Kulturzentrum BKDR wirkt am Tag der Russlanddeutschen an den Gedenkveranstaltungen im Berliner Roten Rathaus und am Mahnmal auf dem Parkfriedhof Berlin-Marzahn mit

Im Rahmen der Gedenkveranstaltung im Berliner Roten Rathaus gestaltete das BKDR-Quartett einen Teil des Kulturprogramms musikalisch mit. Es begleitete junge Solisten aus Niedersachsen bei dem emotionalen Stück „Unsere Heimat“ und schloss die Veranstaltung mit einer Instrumentalfassung der deutschen Nationalhymne ab.

Die BKDR-Wanderausstellungen „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ sowie „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ rundeten das Rahmenprogramm ab.

Am Mahnmal für die russlanddeutschen Opfer auf dem Parkfriedhof Berlin-Marzahn sprach Waldemar Eisenbraun, Geschäftsleiter des Kulturzentrums BKDR, über die historische Einordnung der Ereignisse vor 85 Jahren.

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Gedenkakt zum Tag der Russlanddeutschen im Kulturzentrum BKDR

+++ Erinnerung an Deportation und Verfolgung – Fachvortrag sowie Gedenkschrift und studentisches Fotoprojekt vorgestellt. +++

Nürnberg, 28. August 2026. Anlässlich des Tages der Russlanddeutschen veranstaltete das Kulturzentrum BKDR am 28. August 2026 einen Gedenkakt. Die Veranstaltung erinnerte an das Schicksal der Deutschen in der Sowjetunion und setzte zugleich ein Zeichen für eine lebendige und generationenübergreifende Erinnerungskultur.

Der 28. August besitzt für die Russlanddeutschen eine besondere historische Bedeutung. Am 28. August 1941 wurde der Erlass über die Zwangsumsiedlung der Deutschen aus der Wolgaregion veröffentlicht. Er leitete die Deportation hunderttausender Sowjetdeutscher ein und steht bis heute symbolisch für Entrechtung, Zwangsumsiedlung, Verfolgung und jahrzehntelange Diskriminierung.

Der Gedenkakt begann mit einer musikalischen Eröffnung. Stanimir Bugar (Eventmanagement Kulturzentrums BKDR) begrüßte die anwesenden Gäste und führte in die Veranstaltung ein.

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BKDR bei den Berliner Kultur- und Erinnerungstagen 2026 …

BKDR bei den Berliner Kultur- und Erinnerungstagen 2026 mit zwei Wanderausstellungen sowie einem Informations- und Bücherstand vertreten.

Unter dem Motto „Demokratie braucht Erinnerungskultur“ finden vom 22. August bis 5. September 2026 in ganz Berlin die Kultur- und Erinnerungstage statt. Im Mittelpunkt stehen die Geschichte, Kultur und Erinnerung der Deutschen aus Russland, der Spätaussiedler und Vertriebenen. Anlass ist unter anderem der 85. Jahrestag des Stalin-Erlasses vom 28. August 1941, mit dem die Deportation der Deutschen in der Sowjetunion eingeleitet wurde. Das Berlin-weite Programm verbindet Gedenken, Kultur und gesellschaftlichen Dialog. Konzerte, Ausstellungen, Sonderführungen, Diskussionen, ein Live-Podcast und ein Jugendtag befassen sich mit Deportation, Zwangsarbeit, Flucht und Vertreibung, aber auch mit Neuanfang, Zugehörigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe.

Info- und Bücherstand des BKDR in Berlin (c) BKDR.

Veranstaltet werden die Kultur- und Erinnerungstage von Walter Gauks, Ansprechperson des Landes Berlin für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene. Wir danken Walter Gauks herzlich für die Möglichkeit, das Programm der Kultur- und Erinnerungstage 2026 mitzugestalten!

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Nora-Pfeffer-Literaturpreis 2026: Jury gibt die Namen der Gewinnerinnen bekannt!

Nürnberg, 21. August 2026. Das Kulturzentrum BKDR und der Literaturkreis der Deutschen aus Russland schrieben 2022 erstmals den Nora-Pfeffer-Literaturwettbewerb für junge deutschsprachige Autorinnen und Autoren bis 40 Jahre aus. In diesem Jahr fand der Wettbewerb bereits zum dritten Mal statt. Eine fachkundige Jury sichtete die eingereichten Beiträge und ermittelte in den Kategorien Prosa, Essay/Publizistik und Lyrik eine Shortlist sowie jeweils eine Preisträgerin. Der Wettbewerb war mit insgesamt 900 Euro dotiert.

Folgende Autorinnen und Autoren wurden in die Shortlist aufgenommen:

Kategorie Prosa/Kurzgeschichten

  • Ramona Reif
  • Vahideh Bakhtiari
  • David Junge-Knoop
  • Natasa Ivancicevic

Kategorie Essay/Publizistik

  • Lydia Steinbacher
  • Adam Reichert

Kategorie Lyrik

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Fachtagung „Die Kaukasiendeutschen: Kultur, Geschichte und Gegenwart“

Die Fachtagung „Die Kaukasiendeutschen: Kultur, Geschichte und Gegenwart“ fand vom 24. bis 26. Juli 2026 in Bad Kissingen statt. Veranstaltet wurde sie in Kooperation zwischen dem Kulturzentrum BKDR und der Bildungs- und Begegnungsstätte „Der Heiligenhof“.

Im Rahmen der Fachtagung präsentierten sich bei einer Info-Börse neben dem BKDR das Haus des Deutschen Ostens (HdO) in München, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), der Historische Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) sowie der Literaturkreis der Russlanddeutschen (LITO).

Die Teilnehmenden erhielten dabei Einblicke in die Arbeit der beteiligten Einrichtungen und konnten sich über aktuelle Projekte und Publikationen informieren.

Das anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm umfasste zahlreiche Referate und inhaltliche Elemente, darunter:

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Fachtagung „Planer-Kolonien bei Mariupol“

Die Fachtagung „Planer-Kolonien bei Mariupol“ fand vom 25. bis 26. Juli 2026 in den Räumen des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) in Nürnberg statt.

Veranstaltet wurde die internationale Tagung in Kooperation zwischen dem BKDR und der Forschungsgruppe „Planer-Kolonien bei Mariupol“, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

— Eröffnung und internationale Ausrichtung —

Zur Veranstaltung reisten 40 Tagungsteilnehmende vor Ort an – darunter nicht nur Gäste aus Deutschland, sondern auch aus dem Ausland wie aus London, Spanien und Kanada. Zudem waren rund 30 Personen digital per Zoom zugeschaltet.

Die Tagungsleitung und Moderation übernahm Peter Aifeld, Initiator der Tagung sowie Mitbegründer der Forschungsgruppe. Der Anlass und Auslöser für die Organisation des Treffens war der Besuch von Kyle Sattler aus Kanada. Die technische Betreuung der hybriden Tagung sowie die Fotografie lagen in den Händen von Waldemar Michel.

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Symposium in Nürnberg erinnert an die Deportation der Deutschen nach Kasachstan vor 85 Jahren

Nürnberg, 21. Juli 2026 – Anlässlich des 85. Jahrestages der Deportation veranstaltete das Kulturzentrum BKDR gemeinsam mit der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) in Nürnberg das Symposium „Kasachstan im Schicksal der Deutschen: Zwangsumsiedlung und Alltag“.

Die Veranstaltung widmete sich den historischen Hintergründen der Deportation, den Lebensbedingungen in den Sondersiedlungen sowie den langfristigen Folgen für die deutsche Bevölkerung Kasachstans.

Nach den Grußworten von Waldemar Eisenbraun, Geschäftsleiter des Kulturzentrums BKDR, und Robert Gerlitz, Direktor der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) in Almaty, eröffnete Olesja Klimenko, Chefredakteurin der DAZ, die Reihe der Fachvorträge. Direkt per Zoom aus Kasachstan zugeschaltet, beleuchtete sie in ihrem Beitrag „Die Deportation der Deutschen in Kasachstan im Spiegel der Deutschen Allgemeinen Zeitung: Erinnerung, Forschung und Medienarbeit“ die Bedeutung der Zeitung für die Bewahrung und Vermittlung historischer Erinnerungen. Dabei wurde deutlich, welchen bedeutsamen Beitrag auch hiesige Medien zur Dokumentation persönlicher Schicksale und zur öffentlichen Auseinandersetzung mit der Geschichte leisten können.

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Vortragsreihe für fünf Schulklassen an der Wilhelm-Sattler-Realschule in Schweinfurt

Am 10. Juli 2026 hielt Dr. Viktor Krieger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kulturzentrums BKDR, an der Wilhelm-Sattler-Realschule in Schweinfurt fünf Vorträge zum Thema der Russlanddeutschen für insgesamt rund 130 Schüler aus fünf Schulklassen.

In diesem Zusammenhang gilt der Religionslehrerin Alexandra Pistner-Ansorge unser herzlicher Dank für ihre Anfrage an das Kulturzentrum, ob eine verständliche und altersgerechte Einführung für 12- bis 14-Jährige in die Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland angeboten werden könne.

In den einzelnen Vorträgen wurden anhand historischer Karten, Abbildungen und Dokumente historische Entwicklungen sowie deren Kausalzusammenhänge altersgerecht vermittelt und zugleich in einen gegenwartsbezogenen Kontext gestellt, insbesondere im Hinblick auf die Lebenswirklichkeit der Russlanddeutschen.

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+++ Verlängerung der Ausstellungsdauer von „DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“ in der Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern +++

Erfreulicherweise dürfen wir Ihnen mitteilen, dass die Ausstellungsdauer der Ausstellung „DAS GEBET im Leben der Russlanddeutschen“ in der Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern in Kooperation mit Irma Streck bis zum 8. August 2026 (Samstag) verlängert werden konnte.

Besonderer Dank ergeht an dieser Stelle an Herrn Pfarrer Paul Igbo und Frau Karin Brüderle für die Möglichkeit zur Präsentation und das entgegengebrachte Vertrauen.

Wir freuen uns sehr, dass das Interesse an dieser Ausstellung groß ist. Nutzen Sie gerne die Gelegenheit und besuchen Sie die Kirche St. Pölten in Weilheim in Oberbayern.

Die Kirche kann dabei zu den regulären Öffnungszeiten besucht und damit auch die Ausstellung besucht werden.

Literatursalon im HDO München: Elli Unruh und Max Schatz im Gespräch über Erinnerung, Herkunft und Gegenwart

München. Beim Literatursalon im Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München lasen gestern, Dienstag, 7. Juli 2026, die Autorin Elli Unruh und der Autor Max Schatz aus ihren aktuellen Büchern. Moderiert wurde der Abend von Artur Rosenstern und Patricia Erkenberg. Die Veranstaltung war als Forum für neuere russlanddeutsche Literatur angekündigt und stellte zwei 2025 erschienene Bücher in den Mittelpunkt: Unruhs viel beachteten Roman „Fische im Trüben“, der im März 2026 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wurde, sowie Schatz’ Erzählband „Sonnen und Kometen“.

Lesung mit Max Schatz und Elli Unruh (c) HDO.
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