2. Lesung auf der Leipziger Buchmesse 2026

Bis einschließlich heute um 18 Uhr haben Sie nochmals die Möglichkeit, uns an unserem Messestand auf der Leipziger Buchmesse zu besuchen:

Halle 4, Stand E102

Nach der gestrigen Lesung, in der Rosenstern und Jürchott das im BKDR Verlag neu aufgelegte Buch „In den Fängen der Zeit“ von Nelli Kossko vorstellten, haben Sie heute noch einmal die Möglichkeit einer Lesung mit BKDR und LITO-Beteiligung beizuwohnen.

Im Rahmen der zweiten Lesung am 22. März, 11:30 Uhr, stellen Elli Unruh und Max Schatz ihre vor Kurzem erschienenen Bücher vor.

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Online-Lesung mit Prof. Dr. René Krüger

Gestern fand unsere Online-Lesung zur Buchvorstellung „Mer hän doch so glacht! Wolgadaitsche Witze, in Argentinie verzählt“ statt. Rund 20 Teilnehmer verfolgten via ZOOM die unterhaltsame Präsentation von Prof. Dr. René Krüger.

Das Buch von Zully Bauer und René Krüger, das im Februar 2026 im BKDR Verlag erschienen ist, versammelt wolgadeutsche Witze, Anekdoten und humorvolle Geschichten aus Argentinien. Viele dieser Erzählungen wurden über Generationen hinweg mündlich weitergegeben und sind ein wertvoller Teil des kulturellen Erbes der Wolgadeutschen.

Prof. Dr. René Krüger gab spannende Einblicke in die Entstehung des Buches und berichtete über die jahrelange Sammlung dieser humorvollen Geschichten innerhalb der wolgadeutschen Gemeinschaft in Argentinien.

Wir danken Prof. Dr. René Krüger herzlich für die interessante Lesung sowie Zully Bauer für ihre wichtige Mitwirkung an diesem Buchprojekt. Ebenso danken wir allen Teilnehmern für ihr Interesse und die schöne gemeinsame Veranstaltung.

BKDR und LITO stellen gemeinsam Bücher auf der Leipziger Buchmesse 2026 vor

Der BKDR Verlag und der Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) werden erneut auf der Leipziger Buchmesse (LBM) 2026 mit einem gemeinsamen Bücherstand vertreten sein. Die renommierte Buchmesse findet vom 19. bis zum 22. März statt. Am 21. sowie am 22. März werden wir außerdem unmittelbar auf dem Messegelände zwei Lesungen mit Büchern von Nelli Kossko und mit Elli Unruh und Max Schatz organisieren. Artur Rosenstern und Carola Jürchot werden die Lesungen moderieren.

(c) Fotos: Privatarchiv und BKDR.

Bei der ersten Lesung am Samstag, 21. März um 10:30 Uhr, werden Rosenstern und Jürchott das im BKDR Verlag neu aufgelegte Buch „In den Fängen der Zeit“ von Nelli Kossko vorstellen. Und zwar im Forum Globale Perspektiven (Halle 4, E303).

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„Ahnenforschung der Russlanddeutschen in der Praxis – was uns Archivakten über unsere Vorfahren erzählen“

Am 21. März 2026 (Samstag) wird Dr. Tatjana Schell von 10:00 – 13:00 Uhr im Haus der Heimat Nürnberg zum Thema „Ahnenforschung der Russlanddeutschen in der Praxis – was uns Archivakten über unsere Vorfahren erzählen“ referieren.

Moderation: Dr. Olga Litzenberger und Dorothea Walter.

Zur Teilnahme ist eine verbindliche Anmeldung per E-Mail an walter.dorothea51@gmail.com oder telefonisch unter der 01705771326 notwendig. Darüber hinaus können Sie gerne per Zoom am Ahnenforschungsseminar teilnehmen:

Meeting-ID: 658 649 8026
Kenncode: BKDR2026

Alle weiteren Informationen finden Sie auf dem nachstehenden Flyer.

Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme – leiten Sie den Flyer gerne an mögliche Interessenten weiter!

Nachstehend für Sie der Flyer mit der Möglichkeit des Downloads:

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„Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“ im Bürgerhaus Schwabach

Das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Schwabach veranstaltete gemeinsam mit dem Kulturzentrum BKDR am 12. Februar 2026 im Bürgerhaus Schwabach einen vielseitigen Literatur- und Musikabend unter dem Titel „Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“. Im Fokus standen die Geschichte, das kulturelle Erbe sowie die bis heute lebendige Identität wolgadeutscher Gemeinschaften in Südamerika.

Im Mittelpunkt des Kulturabends stand die Präsentation des Buches „Kultur und Identität: Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“ durch Prof. Dr. Olga Litzenberger. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des BKDR stellte darin die historische Entwicklung der wolgadeutschen Siedlungen dar und widmete sich Fragen der kulturellen Selbstverortung sowie der Pflege von Traditionen.

Zu Beginn begrüßten Oberbürgermeister Peter Reiß und der per Videobotschaft zugeschaltete Bürgermeister der Partnerstadt Coronel Suárez, Ricardo Moccero, die Gäste. Ebenso richtete Waldemar Eisenbraun, Leiter des BKDR, ein Grußwort an das Publikum.

Darüber hinaus erhielten die Besucher digitale Einblicke in historische Siedlungsgebiete in Argentinien. Vorgestellt wurde im Rahmen dessen ein innovativer virtueller Rundgang des BKDR durch das Jakob-Riffel-Museum „Kulturerbe der Wolgadeutschen“ in Gualeguaychú, der online abrufbar ist und multimediale Zugänge zur Kulturgeschichte der wolgadeutschen Gemeinschaft eröffnet.

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Buchvorstellung „Mer hän doch so glacht!..“ mit Prof. Dr. René Krüger – Online via ZOOM!

Am 12. März 2026, Donnerstag, 19 Uhr (MEZ), wird Prof. Dr. René Krüger das Buch mit wolgadeutschen Witzen in einer Online-Lesung via ZOOM vorstellen.

Weitere Details sowie den Zugangslink zur Lesung finden Sie weiter unten! Das Buch mit dem Titel „Mer hän doch so glacht! Wolgadaitsche Witze, in Argentinie verzählt“ von Zully Bauer und René Krüger ist erst im Februar 2026 im BKDR Verlag erschienen.

Prof. René Krüger zu Besuch beim BKDR (c) BKDR-Archiv.

Viele wolgadeutsche Siedlerinnen und Siedler wanderten im 19. Jahrhundert aus politischen sowie wirtschaftlichen Gründen aus Russland nach Südamerika bzw. nach Argentinien. Der Großteil ihres Kulturerbes wurde bisher jedoch vor allem mündlich überliefert: Lebensgeschichten, Erfahrungen, Berichte, Gedichte, Legenden, Sprichwörter, Kochrezepte, Volkslieder und religiöse Lieder; außerdem Witze, Anekdoten, Schwänke, Rätsel, Späße usw. Lediglich ein Teil dieser noch lebendigen wolgadeutschen Kultur in Argentinien wurde schriftlich festgehalten. Es gibt noch viele kulturelle Gattungen, die mündlich sowohl im wolgadeutschen Dialekt als auch auf Spanisch in gewissen Kreisen der wolgadeutschen Nachkommen gepflegt werden, vor allem von der älteren Generation. Die Autoren dieses Buches haben viele Jahre Witze, Anekdoten sowie lustige Geschichten dieser Bevölkerungsgruppe in Argentinien gesammelt und damit einen wichtigen Beitrag zur Bewahrung eines Teils dieses Kulturerbes geleistet.

Der Autor:

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Terminankündigung: „Die Kaukasiendeutschen. Kultur, Geschichte und Gegenwart“

Vom 24. bis 26. Juli 2026 wird in der Bildungsstätte im Heiligenhof die BKDR-Fachtagung „Die Kaukasiendeutschen. Kultur, Geschichte und Gegenwart“ stattfinden.

Merken Sie sich gerne schon einmal den Termin vor. Einige Zusatzinformationen finden Sie auf dem Flyer. Alle weiteren Infos zum Programm, den Konditionen sowie Anmeldedaten werden frühzeitig bekanntgegeben.

DAZ veröffentlicht eine Rezension des Buches „In den Fängen der Zeit“ von Nelli Kossko

Das Onlineportal der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) veröffentlichte am 15.02.2026 eine Rezension des vor Kurzem im BKDR Verlag neu aufgelegten Buches „In den Fängen der Zeit“ von Nelli Kossko:

Ich weiß, es ist grausam, ein kleines Mädchen wie dich in all diese schrecklichen Dinge einzuweisen, aber ich habe sonst niemanden, mit dem ich mein Leid teilen könnte. Vergib mir, mein Kind!‘ (…) Wir machten in dieser Nacht kein Auge zu, und als es dann zu dämmern begann, verließ Mama mit einem kleinen Bündel über der Schulter das Dorf. Ich hasste die NKWD-Leute, zu denen sie jetzt ging, den Kommandanten, den Krieg, die Russen und die Deutschen, ich hasste die ganze Welt und mich selbst am meisten, denn schließlich war ich an allem schuld … Aus: „In den Fängen der Zeit“

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Vortrag am Seminar des Goethe-Instituts

Das Goethe-Institut mit Sitz in München ist die bekannteste und angesehenste Institution für die Vermittlung der deutschen Sprache und Kultur weltweit. Eine seiner vielen Aufgaben ist die Sprachunterstützung für die deutschen Minderheiten in den neuen Staaten, die nach dem Zerfall der einstigen UdSSR im Jahr 1991 entstanden sind. Im Rahmen eines Online-Einführungsseminars für Sprachassistenten zur Vorbereitung auf deren Einsatz in Russland, der Ukraine und in Zentralasien hielt unser wissenschaftlicher Mitarbeiter, Dr. Viktor Krieger, am 29. Januar 2026 einen breit angelegten Vortrag.

Dabei handelte es sich um historische und kulturelle Tendenzen unter den deutschen Ansiedlern und ihren Nachkommen seit der Einwanderung nach Russland Ende des 18. Jh. bis heute. Besonders ausführlich ging der Referent auf die soziokulturelle und sprachliche Entwicklung der nationalen Gruppe ab 1941 ein, nach der gewaltsamen Auflösung der traditionellen Siedlungsgebiete in der Ukraine, an der Wolga und anderswo im europäischen Teil der UdSSR. Die totale Deportation, Entrechtung und absichtliche Zerstreuung über Millionen Quadratkilometer in Sibirien, im Ural und in Kasachstan hatte die Liquidierung aller nationalen Kultureinrichtungen, die Vernichtung ihres kulturellen Erbes, eine intellektuelle Rückentwicklung sowie den Verlust der deutschen Muttersprache zur Folge. Aus einer Reihe von präsentierten Bildern und Tabellen haben wir eines dafür ausgewählt.

Angesichts des faktisch vollständigen Verlustes des Nationalidioms und einer umfassenden Akkulturation in die nach wie vor dominierende russische Kultur und Sprache stellt sich indes die Frage, ob die bisherigen Formen der Zusammenarbeit noch sinnvoll seien. Krieger plädierte in diesem Zusammenhang für den Aufbau von zwei- bzw. dreisprachigen Anfangs- und Mittelschulen mit deutscher, russischer und ggf. auch kasachischer/ukrainischer/kirgisischer etc. Unterrichtssprache sowie mit angeschlossenen Internaten und Kulturzentren. Positive Erfahrungen der deutschen Minderheiten mit solchen nationalen Bildungszentren in Ländern wie Ungarn, Rumänien oder Dänemark – obwohl sie dort zahlenmäßig wesentlich kleiner sind als in Russland oder Kasachstan – sprechen für sich.

„Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“: Buchvorstellung mit Olga Litzenberger

Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien: Vortrag und Lesung am 12.02.2026 in Schwabach.

Im Bürgerhaus (Königspl. 33a, 91126 Schwabach), Beginn 18:30 Uhr.

Das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Schwabach lädt am Donnerstag, den 12. Februar, gemeinsam mit dem Kulturzentrum BKDR zum Kulturabend ins Schwabacher Bürgerhaus ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten aus erster Hand spannende Einblicke in die aktuelle Forschungsarbeit von Prof. Dr. Olga Litzenberger und Dr. Sergey Terekhin. Ihr Buch mit dem Titel „Kultur und Identität: Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“ ist im August 2025 im BKDR Verlag erschienen.  

Im BKDR Verlag erschienen.

Als Experten für die Geschichte und Kultur der Wolgadeutschen erfuhren die beiden Wissenschaftler, dass viele wolgadeutsche Familien im 19. Jahrhundert nach Argentinien ausgewandert sind. Um herauszufinden, wie deren Nachkommen heute leben, besuchten Litzenberger und Terekhin in den Jahren 2023 und 2025 Dörfer und Städte in den Provinzen Entre Ríos, Buenos Aires und La Pampa, darunter auch die drei wolgadeutschen Gemeinden der Schwabacher Partnerstadt Coronel Suárez. In ihrem Vortrag zeigt Olga Litzenberger auf, wie die Nachkommen der Wolgadeutschen bis heute diese Umgebung auf typisch deutsche Weise prägen: die Straßen, Schulen und Kirchen – alles Bauwerke, die in alter Tradition ihrer wolgadeutschen Vorfahren errichtet wurden. Sie bewahren und pflegen ihr kulturelles Erbe.

Umrahmt wird der Kulturabend mit bekannten Musikstücken wolgadeutscher Komponisten, die von der Schwabacher Adolph von Henselt-Musikschule und der städtischen Musikschule in Coronel Suárez aufgeführt werden. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr).

Der Eintritt ist kostenlos.

Nähere Informationen zum Buch sowie eine Leseprobe erhalten Sie unter:

https://bkdr.de/wolgadeutsche-siedlungen-argentinien/