Deutsche Siedlungen im Porträt: Elisabethtal in Georgien (heute Assureti)
Elisabethtal, das heutige Assureti unweit von Tiflis, wurde 1818 von 72 schwäbischen Familien gegründet. Die deutschen Siedler prägten den Ort durch Landwirtschaft, Weinbau, Handwerk sowie ein reges kirchliches und kulturelles Leben.

1941 wurden sie von den sowjetischen Behörden aufgrund ihrer deutschen Herkunft und des pauschalen Verdachts einer möglichen Zusammenarbeit mit dem nationalsozialistischen Deutschland nach Kasachstan und Zentralasien deportiert – ohne individuelle Schuldnachweise. Die erhaltene schwäbische Architektur, die ehemalige lutherische Kirche, der historische Friedhof und viele weitere Dinge erinnern heute an das deutsche Kulturerbe und die gemeinsame deutsch-georgische Geschichte.
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