Nora-Pfeffer-Literaturwettbewerb 2022

Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) und der Literaturkreis der Deutschen aus Russland schreiben einen Literaturwettbewerb für junge Autorinnen und Autoren aus.

Einsendeschluss: 31.05.2022

(c)yannistockphoto

Ein Literaturwettbewerb für junge Autorinnen und Autoren im Alter unter 40 J. Eine unabhängige Jury, bestehend aus etablierten AutorInnen, wird sich der eingesandten Beiträge annehmen und je einen Preisträger in folgenden drei Kategorien bestimmen: Prosa, Lyrik und Essay.

Nora Pfeffer gehörte mit ihrer schriftstellerischen Leistung zu den bedeutendsten russlanddeutschen Autorinnen der Nachkriegszeit. Jahrzehntelang hat sie die Entwicklung der deutschsprachigen Literatur in der ehemaligen Sowjetunion mitgeprägt – als Lyrikerin, Übersetzerin, Nachdichterin, Essayistin und Literaturkritikerin. Pfeffers Werke sind in ca. 15 Einzelbänden erschienen, darunter mehrere Bücher für Kinder, Lyriksammlungen und Bücher mit Nachdichtungen. Förderung von jungen Autorinnen und Autoren war stets eines ihrer wichtigsten Anliegen. Um ihre Lebensleistung zu würdigen sowie die Erinnerung an sie wachzuhalten, möchten wir einen ihr gewidmeten Literaturwettbewerb ins Leben rufen.

Es können unveröffentlichte Kurzgeschichten, Lyrik (max. 10 Gedichte) oder Essays in deutscher Sprache eingereicht werden. Die Ausschreibung ist mit insgesamt 900 EUR dotiert, das Preisgeld wird wie folgt aufgeteilt:

  • Für die beste Kurzgeschichte: 300 EUR
  • Für die besten Lyrikbeiträge: 300 EUR
  • Für den besten Essay: 300 EUR

Die Gewinnertexte werden im nächsten Literaturalmanach veröffentlicht und werden im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auf medialen Kanälen des BKDR und seiner Projektpartner verwendet.

Thema:

Die Wettbewerbsbeiträge sollten sich thematisch optimalerweise mit deutschen Spuren in den UdSSR-Nachfolgestaaten, mit dem Leben der Deutschen dort früher und heute, mit Verlust der Heimat(-en), mit Ein- und Zusammenleben mit anderen Menschen in Deutschland oder auch mit außergewöhnlichen Lebensgeschichten von zugewanderten Deutschen bzw. sogenannten Aussiedlern hierzulande befassen. Dabei soll die Herkunft von Autorinnen und Autoren keine Rolle spielen, wir begrüßen ausdrücklich anders gewichtete Blickwinkel auf diese Thematik, bitten aber zugleich, auf die Einsendung von politisch gefärbten oder tendenziösen Beiträgen zu verzichten.

Formelles:

  • Mit ihrer Einsendung räumen die AutorInnen dem BKDR Verlag das eingeschränkte Publikationsrecht ein und stimmen der honorarfreien und unbefristeten Nutzung ihrer Beiträge im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des BKDR und des Literaturkreises zu.
  • Mit der Einsendung versichert der/die Teilnehmer/in gleichzeitig, dass die Beträge frei von Rechten Dritter sind und der eingesandte Textbeitrag von ihm/ihr selbst verfasst wurde. Bei etlichen möglichen Ansprüchen Dritter in Bezug auf Urheber- und Nutzungsreche werden wir auf diese öffentliche Ausschreibung verweisen, die Verantwortung liegt vollständig bei den Teilnehmenden an dieser Ausschreibung. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Publikation und Auszeichnung der eingesandten Beiträge.

Formatierung und Umfang: Die Beiträge bitte als Textdokument (doc, rtf oder ähnliches) einsenden: Prosa (Kurzgeschichte und Essays) etwa 5 bis 10 Normseiten (je 1800 Zeichen je Seite), Lyrik: max. 10 Gedichte.

Den eingesandten Beiträgen bitte separat eine Kurzvita von etwa 5 bis 10 Zeilen mit den wichtigsten Kontaktdaten bzw. Anschrift beilegen. Mehrere Gedichte sollen in einer Datei zusammengefasst werden.
Ihre Einsendungen richten Sie bitte bis zum 31.05.2022 an die Redaktion des BKDR Verlags, E-Mail: redaktion@bkdr.de

Wir freuen uns auf Ihre Einsendungen!