Gedenkveranstaltung in Odessa (Ukraine)

Am 28. August wurde mit Unterstützung unseres Kooperationspartners „Wiedergeburt Odessa“ eine Kranzniederlegung mit einem Gedenkgottesdienst abgehalten.

Im Innenhof der evangelisch-lutherischen St.-Paul-Kirche, deren Orgel ursprünglich aus der Nürnberger Kreuzkirche stammt, wurde nach einer Andacht ein Kranz an der Gedenktafel für die „Opfer von Repressionen und Deportationen“ niedergelegt. Diese Tafel war bereits vor etwa vier Jahren im September 2021 auf Initiative des BKDR angebracht worden.

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Gedenkakt zum Tag der Russlanddeutschen im BKDR

Am 28. August, dem Tag der Russlanddeutschen, fand im Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) anlässlich des 84. Jahrestags der Deportation der Deutschen in der UdSSR ein Gedenkakt statt.

Die Veranstaltung wurde mit einer herzlichen Begrüßung durch Stanimir Bugar (BKDR) eröffnet. Im Anschluss richteten mehrere Ehrengäste ihre Grußworte an das Publikum: Ewald Oster, Vorsitzender des BKDR-Trägervereins, machte deutlich, wie wichtig der Tag der Russlanddeutschen und damit verbunden die Erinnerungskultur für die Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion noch immer ist. Es komme jedoch darauf an, dass die Geschichte und Kultur der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion noch bekannter in der Gesamtgesellschaft werde. Dr. Petra Loibl, MdL und Aussiedlerbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, erörtere zudem, dass die Aussiedler und Vertriebenen eine zentrale Rolle in Bayern eingenommen haben und einen wichtigen Beitrag in der Gesellschaft leisten. Zudem lobte sie die Arbeit des BKDR und sicherte weiterhin die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung zu gleichermaßen wie Gerlinde Mathes, Bezirksrätin des Bezirks Mittelfranken, die unterstrich, in welchen Bereichen auch gerade hier in Nürnberg große Hilfe für verschiedene, wichtige Institutionen in diesem Bereich geleistet wird.

Werner Henning (Stadtrat und Vorsitzender des Hauses der Heimat Nürnberg) hob zudem die gute Zusammenarbeit zwischen dem BKDR sowie dem Haus der Heimat Nürnberg hervor und wies darauf hin, wie wichtig ein solcher Gedenktag ist. Mittels eines sehr persönlichen Beispiels verdeutlichte Henning, wie bedeutsam das Andenken und die Aufarbeitung für Betroffene und deren Familien noch immer ist und auch in Zukunft sein wird. Dr. Lilia Antipow (Haus des Deutschen Ostens) erinnerte in ihrem Grußwort an die stalinistischen Deportationen, Zwangsumsiedlungen und Repressionen gegen die Deutschen in der Sowjetunion, die erschreckend vielen Menschen dieser Minderheit das Leben kosteten und ihre Kultur sowie ihre Existenzgrundlagen nachhaltig zerstörten. Zugleich versteht sie den 28. August als Mahntag, der nicht nur an die Opfer erinnert, sondern auch als Verpflichtung dient, für Demokratie, Menschenrechte und die Rechte nationaler Minderheiten einzutreten und Verantwortung für die eigene Geschichte zu übernehmen. Des Weiteren wies Peter Aifeld (Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland) darüber hinaus darauf hin, dass das BKDR in Zusammenarbeit mit der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland schon einige sehr gelungene Kooperationsprojekte vor allen Dingen in Bezug auf die Wolgadeutschen umsetzen konnte und durchleuchtete hierfür im Schnelldurchlauf die Geschichte der Wolgadeutschen vor allem in Südamerika.

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Kranzniederlegung in Engels

Anlässlich des 80. Jahrestages der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion wurde am 28. August 2021 in Engels am Denkmal der russlanddeutschen Opfer der Repressionen in der UdSSR eine Kranzniederlegung vorgenommen, an der das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) neben der Katholischen Kirche Südrusslands, der Katholischen Kirche im Ural, Sibirien und Fernen Osten sowie den lutherischen Gemeinden in Saratow und Marx aktiv beteiligt war.

„Wir gedenken der russlanddeutschen Opfer des Stalinismus“

Unter den Gästen waren unter anderem Elena Geydt, Leiterin der NKA der Russlanddeutschen in Marx, die katholischen Bischöfe Clemens Pickel und Joseph Werth sowie die evangelischen Pastoren Andrey Djamgarov und Jakob Rüb aus Saratow und Marx.

Darüber hinaus wurde der 28. August 2021 zum Anlass genommen, um ein Gedenkkreuz auf dem Areal des ehemaligen Dorfes Schönchen (Paninskoje), das heute leider nicht mehr existiert, einzuweihen.

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BKDR beim „Tag der Heimat“ des Bundes der Vertriebenen in Berlin

Am 28. August 2021 fand im Humboldt-Saal der Urania Berlin die Auftaktveranstaltung zum diesjährigen „Tag der Heimat“ des Bundes der Vertriebenen statt. Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) nahm aktiv daran teil und war mit einem eigenen Info- und Bücherstand in der Berliner Urania vertreten.

Die Veranstaltung stand unter dem Leitwort: „Vertreibungen und Deportation ächten – Völkerverständigung fördern“. Sie wurde durch BdV-Präsidenten Dr. Bernd Fabritius (MdB) mit einer Ansprache eröffnet. Darauf folgte die Festrede des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder sowie eine Gedenkrede des Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, für die Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge.

Nach der Veranstaltung fand die traditionelle Kranzniederlegung am zentralen Mahnmal der deutschen Heimatvertriebenen, der Ewigen Flamme auf dem Theodor-Heuss-Platz in Berlin, statt. Anbei einige Impressionen. Auf dem YouTube-Kanal des BdV können Sie sich die Veranstaltung gerne nochmals ansehen unter:

BdV – Tag der Heimat 2021
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