„Der Dialekt der Wolgadeutschen in Argentinien: Herkünfte, Bestandteile, Entwicklungen – Ende?“

Akademische Viertelstunde mit Prof. Dr. René Krüger

Prof. Dr. René Krüger lebt derzeit in Gualeguaychú in der argentinischen Provinz Entre Ríos. Der ordinierte Pfarrer im Ruhestand der Evangelischen Kirche am La Plata ist sowohl promovierter Theologe als auch Historiker. Von 1985 bis 2015 lehrte er am Instituto Universitario ISEDET, dessen Rektor er von 1999 bis 2007 war.

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Statistik des Monats „November 2025“

Nachdem wir im vergangenen Monat auf die „Politische Selbstwirksamkeit 2018 (nach Migrationshintergrund)“ präsentiert haben, erörtern wir in diesem Monat die „Parteipräferenz 2018 (nach Migrationshintergrund)“.

Die Ergebnisse des SVR-Integrationsbarometers 2018 zur Parteipräferenz entsprechen in vielen Punkten den angeführten Forschungsresultaten (Abb. 8.7). Im Vergleich zur Bevölkerung mit Migrationserfahrung bzw. ohne Migrationshintergrund favorisieren (Spät-)Aussiedler eher die Parteien CDU/CSU, Die Linke sowie die AfD. Mit etwa 36 Prozent präferieren sie die Unionsparteien aber nur wenig mehr als andere Zuwanderinnen und Zuwanderer (34 %). Eventuell war für diese Präferenz auch die Flüchtlingspolitik von CDU/CSU und SPD förderlich (Jacobsen/Kroh 2021: 498). Die Neigung zur Linkspartei ist bei (Spät-)Aussiedlern mit etwa 12 Prozent gegenüber anderen Zugewanderten (5 %) und der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund (7 %) deutlich stärker ausgeprägt. In Bezug auf die Neigung zur AfD setzen sie sich vor allem von der Bevölkerung mit sonstiger Migrationserfahrung ab, die diese Partei so gut wie gar nicht wählt; die Werte sind jedoch auch höher als diejenigen der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund.

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30 Jahre Projektleiter der Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart.“

Jakob Fischer zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten der russlanddeutschen Gemeinschaft in Deutschland. Für sein Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Geboren im Jahr 1955 in Tobolino, dem heutigen Kasachstan, absolvierte Fischer ein Studium der Geschichte und Pädagogik. Zwischen 1977 und 1982 war er als stellvertretender Schulleiter in Leninskoje – heute Aktjubinsk – tätig. Doch seine wahre Leidenschaft galt stets der Musik und der Bewahrung der russlanddeutschen Kultur und damit verbunden seinem vielseitigem ehrenamtlichen Engagement. Mit Unterstützung des Deutschen Theaters initiierte er 1988 in Almaty das erste Festival der deutschen Kultur.

Im Rahmen der BKDR-Bildungsreihe „Akademische Viertelstunde“ referiert Jakob Fischer zum Thema 30 Jahre Projektleiter der Wanderausstellung „Deutsche aus Russland. Geschichte und Gegenwart.“ und gibt tiefe Einblicke in seine damalige kulturelle Arbeit und Wissensvermittlung.

Viel Spaß bei dem Video!

„Deutsche Akteure in der imperialen Durchdringung Zentralasiens 1867 – 1917“

Dr. Lilija Wedel, Osteuropahistorikerin an der Universität Bielefeld, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, spricht im Rahmen der BKDR-Bildungsreihe „Akademische Viertelstunde“ in ihrem Vortrag über „Deutsche Akteure in der imperialen Durchdringung Zentralasiens 1867 – 1917“:

Dahingehend gibt sie einen tiefen Einblick in die Kultur und Geschichte der Deutschen im späten Zarenreich, was gleichermaßen einen ihrer Forschungsschwerpunkte darstellt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen des Videobeitrags!

Akademische Viertelstunde mit Dr. Felix Riefer: „Der Weg zur Freiheit der Deutschen aus Russland: Resilienzbildung durch die eigene Befreiungs- und Empowermenterzählung“

Im Vortrag werden verschiedene Sichtweisen auf die Deutschen aus dem postsowjetischen Raum erörtert, um genauer bestimmen zu können, in welche Gruppierung sie am besten passen bzw. sich zugehörig fühlen und eingeordnet werden (sollten). Außerdem wird thematisiert, inwiefern die Geschichte der sogenannten „Russlanddeutschen“ eine Befreiungs- und Empowermenterzählung ist. Wichtig ist dahingehend der Aspekt, dass sie sich in den „Kanon der übrigen sich vom Hegemonialanspruch Moskaus befreienden Nationen als Resilienz- und Empowermentnarrativ verflechten.“

Zum Videobeitrag gelangen Sie auf unserem YouTube-Kanal unter:

Über Ihr Abonnement auf YouTube und Facebook würden wir uns sehr freuen – viel Spaß beim Anschauen!

Prof. Dr. René Krüger über die „Religiosität und Kirchen der Wolgadeutschen in Argentinien“

Heute möchten wir Ihnen die Akademische Viertelstunde mit Herrn Prof. Dr. René Krüger zum Thema „Religiosität und Kirchen der Wolgadeutschen in Argentinien“ präsentieren:

Prof. Dr. René Krüger lebt derzeit in Gualeguaychú, in der Provinz Entre Ríos, Argentinien. Er ist ordinierter Pfarrer im Ruhestand der Evangelischen Kirche am La Plata sowie promovierter Theologe und Historiker. Von 1985 bis 2015 war er Professor am Instituto Universitario ISEDET, dessen Rektorat er zwischen 1999 und 2007 innehatte.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen und freuen uns über ein Abonnement auf YouTube!

„Die Wolgadeutschen in Argentinien seit 1878: Vorgestern Deutsche, gestern „Russen“, dann Wolgadeutsche, heute Argentinier. Und morgen?“

Prof. Dr. René Krüger lebt derzeit in Gualeguaychú, in der Provinz Entre Ríos, Argentinien. Er ist ordinierter Pfarrer im Ruhestand der Evangelischen Kirche am La Plata sowie promovierter Theologe und Historiker. Von 1985 bis 2015 war er Professor am Instituto Universitario ISEDET, dessen Rektorat er zwischen 1999 und 2007 innehatte.

Auch im Ruhestand ist Krüger weiterhin aktiv: Er hält Vorträge und leitet Intensivkurse und Seminare an verschiedenen theologischen Einrichtungen in ganz Lateinamerika, aber auch in Bayern, weshalb er in regelmäßigen Abständen in Deutschland ist. Gemeinsam mit seiner Frau Zully Bauer initiierte er ein Wanderbibelmuseum, mit dem sie zwischen 2014 und 2022 insgesamt 64 Ausstellungen in Argentinien, Paraguay und Uruguay realisierten.

Heute möchten wir Ihnen die Akademische Viertelstunde mit Herrn Krüger zum Thema „Die Wolgadeutschen in Argentinien seit 1878: Vorgestern Deutsche, gestern „Russen“, dann Wolgadeutsche, heute Argentinier. Und morgen?“ präsentieren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen und freuen uns über ein Abonnement auf YouTube!

„Dafür stehe ich mit meinem Namen“ – Deutsche Unternehmer im späten Zarenreich im Prisma der Marketingpolitik

Dr. Lilija Wedel, Osteuropahistorikerin an der Universität Bielefeld, Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie, hält im Rahmen der BKDR-Bildungsreihe „Akademische Viertelstunde“ einen Vortrag zum Thema „Dafür stehe ich mit meinem Namen“ – Deutsche Unternehmer im späten Zarenreich im Prisma der Marketingpolitik“:

Dahingehend gewährt sie tiefe Einblicke sowohl in die Geschichte als auch Kultur der Deutschen im späten Zarenreich, was gleichermaßen einen ihrer unbestrittenen Forschungsschwerpunkte darstellt.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen des Videobeitrags!

Akademische Viertelstunde mit Jakob Fischer: „Streiflichter aus der Geschichte des Deutschen Theaters Temirtau/Alma-Ata (Kasachstan)“

Jakob Fischer zählt zu den bekanntesten Persönlichkeiten der russlanddeutschen Gemeinschaft in Deutschland. Für sein Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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Akademische Viertelstunde mit Emma Rische: „Detaillierte Einblicke in die Arbeit des Altaier Senders Barnaul“

Emma Rische ist ehemalige Radio- und Fernsehjournalistin, Dozentin für deutsche Sprache und Autorin. In ihrem Beitrag zum Thema „Detaillierte Einblicke in die Arbeit des Altaier Senders Barnaul“ spricht sie über die Geschichte und den Werdegang des Senders und damit verbunden ebenfalls über zahlreiche Begegnungen mit vielen interessanten Persönlichkeiten wie bspw. Nora Pfeffer und Viktor Schnittke, um nur einige zu nennen.

Mit der Zeit wurden Tabuthemen abgelegt und die Sendung offener gestaltet. Der erste ausländische Journalist, der die Region Altai besuchte und darüber berichtete, war der ehemalige Moskauer ARD-Hörfunkkorrespondent Johannes Grotzky im März 1986. Er war auch derjenige, der später ein Liveinterview des WDR-Korrespondenten Manfred Edenberger mit Emma Rische organisierte. Die Fragen kamen aus Köln, die Antworten aus dem sechs Flugstunden entfernten Barnaul – so etwas kannte der Sender vorher noch nicht.