BKDR-Bildungsreise nach Argentinien 2025

Die Bildungsreise des Kulturzentrums BKDR führte vom 26. August bis zum 7. September 2025 nach Argentinien und stand unter dem Leitmotiv „Auf wolgadeutschen Spuren in Argentinien“. Ziel der Reise war es, sowohl die Geschichte und kulturellen Wurzeln der Wolgadeutschen zu erforschen als auch Einblicke in das heutige Leben ihrer Nachfahren in Argentinien zu gewinnen.

Im Rahmen des Programms besuchten die Teilnehmer mehrere Siedlungen und Städte in der Provinz Entre Ríos, darunter Crespo und Gualeguaychú, sowie verschiedene historische deutsche Kolonien. Museumsbesuche, Begegnungen mit lokalen Vereinen und kulturelle Veranstaltungen ermöglichten einen direkten Austausch mit den dort lebenden Gemeinschaften und boten vielfältige Einblicke in ihre Traditionen und ihre kulturelle Identität.

Die Bildungsreise verband damit historische Auseinandersetzung mit persönlichem Austausch und eröffnete den Teilnehmern die Gelegenheit, die bis heute lebendige Kultur der wolgadeutschen Nachfahren in Argentinien kennenzulernen.

Wir wünschen viel Spaß mit dem Video zur BKDR-Bildungsreise nach Argentinien!

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„Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“ im Bürgerhaus Schwabach

Das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Schwabach veranstaltete gemeinsam mit dem Kulturzentrum BKDR am 12. Februar 2026 im Bürgerhaus Schwabach einen vielseitigen Literatur- und Musikabend unter dem Titel „Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“. Im Fokus standen die Geschichte, das kulturelle Erbe sowie die bis heute lebendige Identität wolgadeutscher Gemeinschaften in Südamerika.

Im Mittelpunkt des Kulturabends stand die Präsentation des Buches „Kultur und Identität: Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“ durch Prof. Dr. Olga Litzenberger. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des BKDR stellte darin die historische Entwicklung der wolgadeutschen Siedlungen dar und widmete sich Fragen der kulturellen Selbstverortung sowie der Pflege von Traditionen.

Zu Beginn begrüßten Oberbürgermeister Peter Reiß und der per Videobotschaft zugeschaltete Bürgermeister der Partnerstadt Coronel Suárez, Ricardo Moccero, die Gäste. Ebenso richtete Waldemar Eisenbraun, Leiter des BKDR, ein Grußwort an das Publikum.

Darüber hinaus erhielten die Besucher digitale Einblicke in historische Siedlungsgebiete in Argentinien. Vorgestellt wurde im Rahmen dessen ein innovativer virtueller Rundgang des BKDR durch das Jakob-Riffel-Museum „Kulturerbe der Wolgadeutschen“ in Gualeguaychú, der online abrufbar ist und multimediale Zugänge zur Kulturgeschichte der wolgadeutschen Gemeinschaft eröffnet.

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BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in Argentinien

Die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ wurde zum wiederholten Male in spanischer Sprache beim Verein der Nachkommen der Wolgadeutschen in Argentinien ausgestellt.

Die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ wurde vom 14. bis 17. Oktober 2025 im städtischen Kulturhaus von Carhué (Provinz Buenos Aires, Argentinien) präsentiert und für die breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Zur feierlichen Eröffnung begrüßte der Verein der Nachkommen der Wolgadeutschen besonders die Kultur- und Bildungssekretärin der Gemeinde Adolfo Alsina, Gisele Caussanel. Sonia Hegen, Sekretärin des Vereins der Nachkommen der Wolgadeutschen in Carhué, stellte gemeinsam mit Mitgliedern des Vorstands die Ausstellung vor.

Neben historischen Einblicken in religiöse Traditionen der Russlanddeutschen erfuhren die interessierten Gäste auch mehr über den Dialekt, typische Rezepte und traditionelle Spiele. Familiengeschichten und persönliche Anekdoten bereicherten das Programm und würdigten das kulturelle und spirituelle Erbe jener Pionierinnen und Pioniere, die einst diese Region besiedelten.

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Arbeitstreffen und Austausch mit German Lehrke, Präsident des FAAG (Dachverband der deutsch-argentinischen Kulturvereine)

Mit dem heutigen Arbeitstreffen und dem Austausch mit German Lehrke, Präsident des FAAG (Dachverband der deutsch-argentinischen Kulturvereine), sowie mit Vertretern weiterer Organisationen fand der offizielle Teil unserer Bildungsreise nach Argentinien seinen Abschluss.

Herr Lehrke gab einen tiefen Einblick in die Strukturen des Verbandes, seine zentralen Arbeitsschwerpunkte und die besondere Bedeutung grenzüberschreitender Kooperationen.

Herr Waldemar Eisenbraun, Leiter des Kulturzentrums BKDR, teilte seine Eindrücke von den einzelnen Stationen der Reise und hob hervor, dass die Wolgadeutschen eine wesentliche Schnittmenge in den Tätigkeiten beider Institutionen darstellen.

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Bisherige Etappen der BKDR-Bildungsreise „Auf wolgadeutschen Spuren in Argentinien“

Nachstehend möchten wir Ihnen stichwortartig die wichtigsten Stationen der derzeit stattfinden BKDR-Bildungsreise nach Argentinien näher vorstellen:

27. August 2025, Stadt Gualeguaychu:

– Gedenkakt mit Kranzniederlegung
– Jakob Riffel-Museum
– Treffen mit dem Verein der Nachkommen der Wolgadeutschen (Leitung Leandro Hildt, Vize-Präsident des FADADAV)

28. August 2025, mehrere Siedlungen:
– San Antonio
– Santa Celia
– Besichtigung der Kirche
– San Juan
– Besuch der Ziegelei
– Besichtigung von zwei Kirchen

Stadt Santa Anita:

– Empfang durch den Bürgermeister
– Padre Enrique Becher Museum
– Gemeindemuseum Santa Anita

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Kranzniederlegung im Rahmen der BKDR-Bildungsreise nach Argentinien

Beim Auftakt der BKDR-Bildungsreise „Auf wolgadeutschen Spuren in Argentinien“ ging es für die Reisegruppe nach Gualeguaychú, einer Stadt im Südosten der Provinz Entre Ríos.

Hier gibt es eine exponierte Stelle, die auf Initiative der Nachkommen der Wolgadeutschen erst vor Kurzem zum „Platz der Wolgadeutschen“ umbenannt wurde.

Die entsprechende Urkunde der Stadtverwaltung wurde im Rahmen der vom BKDR initiierten Gedenkveranstaltung, an der auch der Bürgermeister Mauricio Davico persönlich teilnahm, an die regionale Gesellschaft der Wolgadeutschen unter der Leitung von Leandro Hildt übergeben.

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Dr. Olga Litzenberger in Argentinien

Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Olga Litzenberger reiste auf Einladung der lokalen Organisationen der Wolgadeutschen nach Argentinien. Im Rahmen ihres Aufenthalts kam es zu zahlreichen Begegnungen mit Führungspersonen und engagierten Mitgliedern wolgadeutscher Vereinigungen in über zehn Ortschaften der Provinzen La Pampa und Buenos Aires, darunter San José, Winifreda, Santa María, Alpachiri, Santa Teresa, San Miguel Arcángel, Santa Trinidad, San José, Santa María, Hinojo, San Miguel sowie mennonitischen Siedlungen in der Nähe von Alpachiri.

Während des Besuchs fanden mehrere offizielle Treffen und Gespräche mit Vertretern der Gemeindeverwaltungen, Museumsleitungen, Wissenschaftlern, Heimatforschern und Autoren statt. Zudem wurden jene Gemeinden besucht, in denen die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ aktuell oder bereits zuvor in spanischer Sprache präsentiert wurde. Im Zuge dessen wurden gleichermaßen mögliche zukünftige Kooperationsprojekte thematisiert und die Planung und Umsetzung der erfolgreichen und innovativen virtuellen Rundgänge des BKDR ins Auge gefasst.

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Neuer virtueller Rundgang: Jakob Riffel-Museum „Kulturerbe der Wolgadeutschen“ in Gualeguaychú (Argentinien)

Heute möchte das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) Ihnen den mittlerweile 25. virtuellen Rundgang (VR) präsentieren: Jakob Riffel-Museum „Kulturerbe der Wolgadeutschen“ in Gualeguaychú (Argentinien). Zum VR gelangen Sie unter dem nachfolgenden Link:

https://bkdr.de/VRundgang/ar_Gualeguaychu/

Museum, Archiv und Bibliothek befinden sich im nach Jakob Riffel (1893–1958) benannten Versammlungssaal der Vereinigung der Nachkommen der Wolgadeutschen. Der lutherische Pastor war derjenige, der als erster begann, die Geschichte und Ethnologie der Deutschen aus der Region zu dokumentieren. Die feierliche Eröffnung erfolgte am 10. November 2013. Im Jakob-Riffel-Saal gibt es eine beachtliche Anzahl alter Bücher, Zeitungen und anderweitigen Schriften, darunter auch Bibeln, Gesangbücher und Sammlungen von Predigten. Zentrale Bedeutung in der Sammlung haben persönliche Dokumente, Tagebücher, Briefe und Fotografien von Kolonisten. Alle Exponate, darunter auch aus Russland mitgebrachte, sind dem Museum der Nachkommen der Einwanderer überlassen worden.

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