BKDR-Bildungsreise 2026 „Auf deutschen Spuren in Georgien“

Werte Damen und Herren,

unsere diesjährige BKDR-Bildungsreise nach Georgien ist ausgebucht. Wir freuen uns sehr über das rege Interesse an unseren Angeboten. Aktuell besteht eine Warteliste.

Vom 23. September (Mittwoch) bis zum 1. Oktober (Donnerstag) 2026 findet heuer erneut eine BKDR-Bildungsreise unter dem Titel „Auf deutschen Spuren in Georgien“ statt. Enthalten sind dabei vier Tage geführtes Programm sowie drei Tage zur individuellen Freizeit.

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Gedenktafel für die Opfer politischer Repressionen und der Hungersnot in Astana eingeweiht

Am 31. Mai, dem kasachischen Gedenktag für die Opfer politischer Repressionen und Hungersnöte, wurde in Astana eine Gedenktafel feierlich eingeweiht.

Das Kulturzentrum BKDR, die Evangelisch-Lutherische Kirche Kasachstans sowie die regionale Gesellschaft der Kasachstandeutschen „Wiedergeburt“ (Stadt Astana und Gebiet Akmola) realisierten das Projekt gemeinsam. Die dreisprachige Gedenktafel trägt die Inschrift „In Gedenken an die Opfer politischer Repressionen und der Hungersnot“ und erinnert an die Menschen, die Verfolgung, Deportation und die tragischen Ereignisse der Hungersjahre erleiden mussten.

Für die feierliche Atmosphäre in der evangelisch-lutherische Erlöserkirche in Astana sorgten das Orgelspiel sowie der Gesang von Ida Haag aus Ingolstadt. An der Totenehrung wirkten die ehemaligen Schauspieler des Deutschen Theaters Temirtau, Alexander Hahn, Lilia Henzen und Viktoria Gräfenstein mit. In Vertretung des BKDR und der Landsmannschaft beteiligten sich Rudi und Dorothea Walter mit Gedenkbeiträgen.

Nach der Enthüllung der Gedenktafel durch Alexander Kail von der Gesellschaft „Wiedergeburt“ und Rudi Walter vom BKDR wurde diese durch den Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kasachstan, Rostislav Novgorodov, feierlich eingeweiht.

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Exkursionsgruppe des BKDR in Kasachstan

Am dritten Programmtag der BKDR-Bildungsreise führte die Route von Astana nach Karaganda in die fünftgrößte Stadt Kasachstans, die für die Geschichte der Deutschen in Kasachstan von besonderer Bedeutung ist, denn Karaganda stellt eines der wichtigsten Zentren der deutschen Minderheit im Land dar.

Dort besuchten die Exkursionsteilnehmer zunächst die katholische Kathedrale der Heiligen Jungfrau Maria von Fatima. Die Kirche gilt als bedeutender religiöser und kultureller Treffpunkt der katholischen Gemeinschaft in der Region. Im Anschluss stand ein Rundgang durch das deutsche Stadtviertel „Maikuduk“ auf dem Programm. Dabei erhielten die Reiseteilnehmer Einblicke in die Geschichte und das Leben der Deutschen, die sich hier nach den Deportationen während der Sowjetzeit angesiedelt hatten.

Danach setzte die Reisegruppe ihre Exkursion nach Temirtau fort. Hier wurde das ehemalige Deutsche Theater besucht, das über viele Jahre hinweg ein wichtiger Ort für die Pflege deutscher Sprache und Kultur in Kasachstan war. Im Rahmen eines Treffens mit Vertretern der Gesellschaft „Wiedergeburt“ Temirtau sowie weiteren Kasachstandeutschen fand ein intensiver Austausch über die aktuelle Situation der deutschen Minderheit, ihre kulturelle Arbeit und die Bewahrung ihres historischen Erbes statt. Ein besonderer Dank ergeht an dieser Stelle an die Wiedergeburt Temirtau für den sehr gut organisierten und herzlichen Empfang.

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BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan 2026

Am vergangenen Samstag hat die diesjährige BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan begonnen. Nach später Ankunft in Astana startete das Programm am frühen Sonntagmorgen mit einer offiziellen Begrüßung sowie organisatorischen Gesprächen.

Im Anschluss erhielten die Teilnehmer bei einer Stadtrundfahrt erste Eindrücke von der kasachischen Hauptstadt und ihrer Entwicklung.

Ein besonderer Schwerpunkt des ersten Programmtages lag dahingehend auf der historischen Erinnerungsarbeit. Die Reisegruppe besuchte den Museumsgedenkkomplex „ALZHIR“ im heutigen Akmol, einem ehemaligen sowjetischen Frauenlager, das zu den bedeutenden Erinnerungsorten der politischen Repressionen in der Sowjetzeit zählt. Bei einem Gedenkakt am Denkmal für Iwan Scharf wurde der Opfer von Verfolgung und Deportation gedacht. Darüber hinaus fand ein Austausch mit dem CEO der Holdinggesellschaft „Schanyrak“ statt.

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BKDR-Bildungsreise nach Argentinien 2025

Die Bildungsreise des Kulturzentrums BKDR führte vom 26. August bis zum 7. September 2025 nach Argentinien und stand unter dem Leitmotiv „Auf wolgadeutschen Spuren in Argentinien“. Ziel der Reise war es, sowohl die Geschichte und kulturellen Wurzeln der Wolgadeutschen zu erforschen als auch Einblicke in das heutige Leben ihrer Nachfahren in Argentinien zu gewinnen.

Im Rahmen des Programms besuchten die Teilnehmer mehrere Siedlungen und Städte in der Provinz Entre Ríos, darunter Crespo und Gualeguaychú, sowie verschiedene historische deutsche Kolonien. Museumsbesuche, Begegnungen mit lokalen Vereinen und kulturelle Veranstaltungen ermöglichten einen direkten Austausch mit den dort lebenden Gemeinschaften und boten vielfältige Einblicke in ihre Traditionen und ihre kulturelle Identität.

Die Bildungsreise verband damit historische Auseinandersetzung mit persönlichem Austausch und eröffnete den Teilnehmern die Gelegenheit, die bis heute lebendige Kultur der wolgadeutschen Nachfahren in Argentinien kennenzulernen.

Wir wünschen viel Spaß mit dem Video zur BKDR-Bildungsreise nach Argentinien!

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BKDR-Bildungsreise 2026 „Auf deutschen Spuren in Kasachstan“

Die diesjährige BKDR-Bildungsreise wird die Teilnehmenden nach Kasachstan führen.

Die Bildungsreise findet vom 23. Mai (Samstag) bis zum 1. Juni (Montag) 2026 statt und beinhaltet ein geführtes Programm mit einer Länge von 5 Tagen und enthält zusätzlich 3 Tage mit der Möglichkeit zur freien, individuellen Gestaltung. Kostenpunkt: 1.500 Euro pro Person bei Unterbringung in einem Doppelzimmer, Einzelzimmer je nach Verfügbarkeit gegen Aufschlag in Höhe von 150 Euro.

Im Preis enthalten sind: Hin- und Rückflug, 9 Übernachtungen mit Frühstück, Fahrten mit einem Reisebus, Führungen und Eintrittsgelder lt. Programm, gemeinsames Abendessen, Trinkwasser im Bus und Auslandskrankenversicherung.

Neben Stadtrundfahrten, Museumsbesuchen, Gedenkveranstaltungen u. v. m. werden ebenfalls zahlreiche Treffen mit verschiedensten, namhaften Vertretern der deutschen Minderheit in Kasachstan im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen.

Das gesamte (aktuelle) Programm – Änderungen vorbehalten – steht Ihnen nachstehend als Download zur Verfügung.

BKDR-Bildungsreise nach Georgien 2025: Programmtage 2 und 3

An den vergangenen beiden Programmtagen der diesjährigen Bildungsreise nach Georgien wurden mehrere ehemalige deutsche Siedlungen besucht, so unter anderem:

  • Traubenberg (Tamarisi)
  • Katharinenfeld (Bolnisi)
  • Alexandershilf (Trialeti)
  • Elisabethtal (Asureti)

Diese Orte sind Teil der Geschichte deutscher Siedlungen in Georgien, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden. Die deutschen Namen spiegeln die Herkunft der Siedler wider, während die georgischen Namen die heutige offizielle Bezeichnung darstellen.

Nachstehend einige weitere Eindrücke des umfangreichen und wertvollen Programms mit den entsprechenden Besichtigungen und Führungen.

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Neuer Videobeitrag: „Auf deutschen Spuren in Kasachstan“

Im Rahmen der diesjährigen BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan unter dem Titel „Auf deutschen Spuren in Kasachstan“ ist ein ansehnlicher Videobeitrag entstanden:

Neben Stadtrundfahrten, Besuchen bedeutender Museen und Institutionen sowie Gedenkveranstaltungen und dergleichen, standen während der Reise auch zahlreiche Begegnungen mit namhaften Vertretern der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum in Kasachstan im Mittelpunkt. Dabei bot sich uns die Gelegenheit, tiefe Einblicke in die bewegte Geschichte und Kultur dieser Gemeinschaft zu gewinnen. Die Gespräche und Begegnungen ermöglichten es, die lebendige Tradition, die Sprache und das reiche kulturelle Erbe der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum aus nächster Nähe besser kennenzulernen und ihre Bedeutung für die Geschichte zu würdigen.

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BKDR-Bildungsreise nach Georgien 2025

Die diesjährige Bildungsreise nach Georgien begann mit einer Stadtrundfahrt „Auf deutschen Spuren in Tiflis“ mit dem Besuch der ehemaligen deutschen Siedlungen „Neu-Tiflis“ und „Alexandersdorf“ unter fachkundiger Führung durch Prof. Dr. Oliver Reisner. Seinen Ausführungen nach gibt es in der georgischen Hauptstadt Tiflis leider immer weniger Objekte, die die ursprüngliche deutsche Architektur darstellen würden.

Das Treffen mit den Vertretern der deutschen Minderheit fand im Hauptsitz der Assoziation der Deutschen Georgiens “Einung” statt.

Der amtierende Präsident Alexander Feldmaier gab einen Überblick über die zahlreichen Tätigkeit der Vereinigung seit ihrer Gründung im Jahr 1991 bis heute. Es fand ein reger Austausch zwischen unser Reisegruppe und den Vorstandsmitgliedern sowie Gruppen- und Projektleitern statt. Ein reichhaltiger kulinarischer Ausklang mit regionalen Köstlichkeiten rundete den herzlichen Empfang ab. Dafür danken wir herzlich!

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Arbeitstreffen und Austausch mit German Lehrke, Präsident des FAAG (Dachverband der deutsch-argentinischen Kulturvereine)

Mit dem heutigen Arbeitstreffen und dem Austausch mit German Lehrke, Präsident des FAAG (Dachverband der deutsch-argentinischen Kulturvereine), sowie mit Vertretern weiterer Organisationen fand der offizielle Teil unserer Bildungsreise nach Argentinien seinen Abschluss.

Herr Lehrke gab einen tiefen Einblick in die Strukturen des Verbandes, seine zentralen Arbeitsschwerpunkte und die besondere Bedeutung grenzüberschreitender Kooperationen.

Herr Waldemar Eisenbraun, Leiter des Kulturzentrums BKDR, teilte seine Eindrücke von den einzelnen Stationen der Reise und hob hervor, dass die Wolgadeutschen eine wesentliche Schnittmenge in den Tätigkeiten beider Institutionen darstellen.

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