BKDR-Bildungsreise nach Georgien 2025: Programmtage 2 und 3

An den vergangenen beiden Programmtagen der diesjährigen Bildungsreise nach Georgien wurden mehrere ehemalige deutsche Siedlungen besucht, so unter anderem:

  • Traubenberg (Tamarisi)
  • Katharinenfeld (Bolnisi)
  • Alexandershilf (Trialeti)
  • Elisabethtal (Asureti)

Diese Orte sind Teil der Geschichte deutscher Siedlungen in Georgien, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden. Die deutschen Namen spiegeln die Herkunft der Siedler wider, während die georgischen Namen die heutige offizielle Bezeichnung darstellen.

Nachstehend einige weitere Eindrücke des umfangreichen und wertvollen Programms mit den entsprechenden Besichtigungen und Führungen.

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Neuer Videobeitrag: „Auf deutschen Spuren in Kasachstan“

Im Rahmen der diesjährigen BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan unter dem Titel „Auf deutschen Spuren in Kasachstan“ ist ein ansehnlicher Videobeitrag entstanden:

Neben Stadtrundfahrten, Besuchen bedeutender Museen und Institutionen sowie Gedenkveranstaltungen und dergleichen, standen während der Reise auch zahlreiche Begegnungen mit namhaften Vertretern der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum in Kasachstan im Mittelpunkt. Dabei bot sich uns die Gelegenheit, tiefe Einblicke in die bewegte Geschichte und Kultur dieser Gemeinschaft zu gewinnen. Die Gespräche und Begegnungen ermöglichten es, die lebendige Tradition, die Sprache und das reiche kulturelle Erbe der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum aus nächster Nähe besser kennenzulernen und ihre Bedeutung für die Geschichte zu würdigen.

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BKDR-Bildungsreise nach Georgien 2025

Die diesjährige Bildungsreise nach Georgien begann mit einer Stadtrundfahrt „Auf deutschen Spuren in Tiflis“ mit dem Besuch der ehemaligen deutschen Siedlungen „Neu-Tiflis“ und „Alexandersdorf“ unter fachkundiger Führung durch Prof. Dr. Oliver Reisner. Seinen Ausführungen nach gibt es in der georgischen Hauptstadt Tiflis leider immer weniger Objekte, die die ursprüngliche deutsche Architektur darstellen würden.

Das Treffen mit den Vertretern der deutschen Minderheit fand im Hauptsitz der Assoziation der Deutschen Georgiens “Einung” statt.

Der amtierende Präsident Alexander Feldmaier gab einen Überblick über die zahlreichen Tätigkeit der Vereinigung seit ihrer Gründung im Jahr 1991 bis heute. Es fand ein reger Austausch zwischen unser Reisegruppe und den Vorstandsmitgliedern sowie Gruppen- und Projektleitern statt. Ein reichhaltiger kulinarischer Ausklang mit regionalen Köstlichkeiten rundete den herzlichen Empfang ab. Dafür danken wir herzlich!

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Arbeitstreffen und Austausch mit German Lehrke, Präsident des FAAG (Dachverband der deutsch-argentinischen Kulturvereine)

Mit dem heutigen Arbeitstreffen und dem Austausch mit German Lehrke, Präsident des FAAG (Dachverband der deutsch-argentinischen Kulturvereine), sowie mit Vertretern weiterer Organisationen fand der offizielle Teil unserer Bildungsreise nach Argentinien seinen Abschluss.

Herr Lehrke gab einen tiefen Einblick in die Strukturen des Verbandes, seine zentralen Arbeitsschwerpunkte und die besondere Bedeutung grenzüberschreitender Kooperationen.

Herr Waldemar Eisenbraun, Leiter des Kulturzentrums BKDR, teilte seine Eindrücke von den einzelnen Stationen der Reise und hob hervor, dass die Wolgadeutschen eine wesentliche Schnittmenge in den Tätigkeiten beider Institutionen darstellen.

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Bisherige Etappen der BKDR-Bildungsreise „Auf wolgadeutschen Spuren in Argentinien“

Nachstehend möchten wir Ihnen stichwortartig die wichtigsten Stationen der derzeit stattfinden BKDR-Bildungsreise nach Argentinien näher vorstellen:

27. August 2025, Stadt Gualeguaychu:

– Gedenkakt mit Kranzniederlegung
– Jakob Riffel-Museum
– Treffen mit dem Verein der Nachkommen der Wolgadeutschen (Leitung Leandro Hildt, Vize-Präsident des FADADAV)

28. August 2025, mehrere Siedlungen:
– San Antonio
– Santa Celia
– Besichtigung der Kirche
– San Juan
– Besuch der Ziegelei
– Besichtigung von zwei Kirchen

Stadt Santa Anita:

– Empfang durch den Bürgermeister
– Padre Enrique Becher Museum
– Gemeindemuseum Santa Anita

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Kranzniederlegung im Rahmen der BKDR-Bildungsreise nach Argentinien

Beim Auftakt der BKDR-Bildungsreise „Auf wolgadeutschen Spuren in Argentinien“ ging es für die Reisegruppe nach Gualeguaychú, einer Stadt im Südosten der Provinz Entre Ríos.

Hier gibt es eine exponierte Stelle, die auf Initiative der Nachkommen der Wolgadeutschen erst vor Kurzem zum „Platz der Wolgadeutschen“ umbenannt wurde.

Die entsprechende Urkunde der Stadtverwaltung wurde im Rahmen der vom BKDR initiierten Gedenkveranstaltung, an der auch der Bürgermeister Mauricio Davico persönlich teilnahm, an die regionale Gesellschaft der Wolgadeutschen unter der Leitung von Leandro Hildt übergeben.

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Besuch der musealen Memorialanlage „ALZHIR“

Auch der letzte Tag unserer diesjährigen BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan war ebenso intensiv wie emotional.

Wir besuchten die museale Memorialanlage „ALZHIR“, in der einst Ehefrauen, Mütter sowie Schwestern der sogenannten „Volksverräter“ inhaftiert waren. Mehr Informationen hierüber finden Sie HIER.

An dem von der Bundesrepublik Deutschland gestifteten Gedenkstein wurde ein Gedenkakt mit Kranzniederlegung vorgenommen. Solche Gedenktakte sind dahingehend ein stilles, aber kraftvolles Zeichen des Gedenkens und der Verantwortung im Rahmen der Erinnerungskultur. Sie ehren das Andenken an Menschen, die durch Unrecht, Gewalt oder Diskriminierung gelitten haben und erinnern gleichzeitig die Gesellschaft an die Folgen von Ausgrenzung und Unterdrückung. Durch diese symbolische Geste wird nicht nur Mitgefühl gezeigt, sondern auch ein aktives Bekenntnis zu einer offenen, gerechten und menschenwürdigen Zukunft abgelegt.

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„Tag der Erinnerung an die Opfer der politischen Repression und des Hungers“

Der 31. Mai ist in Kasachstan der „Tag der Erinnerung an die Opfer der politischen Repression und des Hungers“. Er ist ein nationaler Gedenktag, der jährlich an die Opfer von politischen Verfolgungen und der Hungersnot der 1930er-Jahre erinnert.

Aus diesem Anlass nahm unsere Reisegruppe eine Kranzniederlegung am ehemaligen Verwaltungsgebäude des KarLag vor.

Karlag, auch Karaganda-ITL, war ein Besserungsarbeitslager des NKWD und Teil des größeren Lagersystems der Gulag. Es befand sich in der Oblast Karaganda in Kasachstan, bestand von 1930 bis 1959 und hatte insgesamt etwa 800.000 Häftlinge – davon mehrere Tausend deutscher Nationalität. Die Gesamtzahl der Deutschen betrug inklusive der Deportierten Ende 1941 in Kasachstan 441.713.

Nachstehend einige weitere Eindrücke der Kranzniederlegung.

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Tolle Begegnungen in Karaganda, Kasachstan

Über zahlreiche Exponate mit einem russlanddeutschen Bezug im regionalen Museum der bildenden Künste Karaganda (Kasachstan) wurde vom BKDR ein virtueller Rundgang angefertigt.

Unsere Reisegruppe hat in den vergangenen Tagen die ausgestellten Meisterwerke in Original erleben dürfen. Die Tätigkeit der deportierten und repressierten Deutschen hat die bildende Kunst in der Region maßgeblich beeinflusst und gestaltet. Deutsche Künstler sind zu Lehrern zahlreicher Kunstschaffender in Kasachstan geworden.

Ebenso beeindruckend war der Austausch mit der heutigen Deutschen Jugend aus Karaganda und Umgebung. Die engagierten Angehörigen des Jugend-Clubs der Vereinigung „Wiedergeburt“ haben eine Stadtführung „Auf deutschen Spuren in Karaganda“ konzipiert, realisiert und unserer Reisegruppe vorgestellt – herzlichen Dank dafür!

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Astana: Besuch der katholischen Kathedrale „Unserer Mutter von der immerwährenden Hilfe“

Für unsere Reisegruppe war es eine besondere Ehre, mit dem Diözesanbischof Tomasz Peta ins Gespräch zu kommen. Dahingehend berichteten einige der Mitgereisten von ihren Taufen, die zu Sowjetzeiten im Verborgenen stattfinden mussten. Manche Landsleute haben sich später in Deutschland noch einmal taufen lassen.

Im Zuge dessen wurde Diözesanbischof Peta das Buch „Hieronymus“ aus dem BKDR-Verlag übergeben. Mehr Informationen zur Publikationen erhalten Sie auf unserer Homepage unter dem nachfolgenden Link:

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