Kamenka: Ein Spiegelbild des tragischen Schicksals der Deutschen in Kasachstan

Heute präsentiert Ihnen das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) einen weiteren Dokumentarfilm aus der Kasachstanreihe mit dem Titel „Kamenka: Ein Spiegelbild des tragischen Schicksals der Deutschen in Kasachstan“.

Für die Bewohner des Dorfes Kamenka im Bezirk Astrachan, Region Akmola, dem ehemaligen 10. Komplex des KarLag, ist die Zeit der späten 1930er Jahre die Zeit der ethnischen Unterdrückung ihrer Väter, Mütter, Großeltern, des Hungers und der Aufsichtskommandanturen. Die Geschichte des Dorfes ist ein Spiegelbild des tragischen Schicksals vieler ethnischer Gruppen, die in den 1930er und 1940er Jahren in der Kasachischen SSR zwangsumgesiedelt wurden.

Autorin des Films: Marina Angaldt
Sprecher: Mikhail Volkov
Musikkompositionen: Irina Vidner.

Wir bedanken uns für die Unterstützung der Kasachischen Gesellschaft der Deutschen „Wiedergeburt“ und insbesondere bei Dmitry Redler. Der Film wurde mit Unterstützung des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) produziert.

Konstantinowka – Eine einst vorbildliche deutsche Kolchose in Kasachstan

Der Dokumentarfilm „Konstantinowka – Eine berühmte deutsche Kolchose in Kasachstan“ berichtet über das Dorf Konstantinowka im Gebiet Pawlodar, das eng mit der Geschichte der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum verbunden ist. Gegründet zu Beginn des 20. Jahrhunderts von deutschen Einwanderern, entwickelte es sich während der Sowjetzeit zu einem bedeutenden landwirtschaftlichen Zentrum. Nachfolgend der Link zum Videobeitrag:

https://youtu.be/Amx8X3j-O90

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion geriet Konstantinowka in einen wirtschaftlichen Niedergang, verstärkt durch die Abwanderung vieler Russlanddeutscher. Zahlreiche Gebäude verfielen und das einst blühende Dorf verlor an Bedeutung. Dennoch bleibt Konstantinowka ein historischer Erinnerungsort, der das Erbe und den Beitrag der Russlanddeutschen in Kasachstan einzigartig widerspiegelt.

Produzent – Robert Gerlitz
Drehbuchautorin, Regisseurin – Marina Angaldt
Kamera, Cut – Rodion Wlasenko, Ekaterina Loichenko
Wissenschaftliche Expertise – Tamara Volkova
Sprecher – Nikolaj Aljoschin

Für die gute Zusammenarbeit danken wir der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) herzlich!