Arbeitstreffen im Bundesministerium des Innern mit Dr. Bernd Fabritius

Am 21. April 2026 waren Ewald Oster, Vorstandsvorsitzender des Kulturzentrums BKDR, sowie Waldemar Eisenbraun, Geschäftsleiter des Kulturzentrums BKDR, zu einem Arbeitstreffen bei Dr. Bernd Fabritius, dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, im Bundesministerium des Innern zu Gast.

Foto: BMI.

Im Fokus des Treffens standen die Aktivitäten des Kulturzentrums in den letzten Monaten, aktuelle Veröffentlichungen sowie künftige Projekte und strategische Planungen der Einrichtung. Die Vertreter des BKDR gewährten dabei einen umfassenden Einblick in ihre vielfältigen Maßnahmen zur Pflege und Vermittlung der Kultur der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum.

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„Zukunft braucht Vergangenheit“

Unter dem Motto „Zukunft braucht Vergangenheit“ fand am 5. September 2021 traditionell im Grenzdurchgangslager Friedland die zentrale Gedenkfeier der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland statt – federführend organisiert von Lilli Bischoff, Vorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen.

Kranzniederlegung an der Friedlandglocke

Unter den etwa 150 geladenen Gästen fanden sich unter anderem Persönlichkeiten wie Boris Pistorius (Innenminister des Landes Niedersachsen), Dr. Bernd Fabritius (Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten), Doris Schröder-Köpf (Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe) sowie Johann Thießen (Bundesvorsitzender der LmDR) wieder. Der Niedersächsische Ministerpräsident, Stephan Weil, äußerte sich mittels eines Videogrußwortes. Das BKDR war mit einem Info- und Buchstand sowie der Wanderausstellung „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ vor Ort und ließ ebenfalls einen Kranz an der Friedlandglocke niederlegen.

Boris Pistorius hob in seiner Festrede hervor, dass das Grenzdurchgangslager in Friedland seit Jahrzehnten ein „Symbol der Freiheit und Nächstenliebe“ für Aussiedler darstellt. Dr. Bernd Fabritius wies darauf hin, dass die Deutschen aus Russland ein elementarer Bestandteil der deutschen Gesellschaft sind und eine facettenreiche Kultur besitzen. Darüber hinaus machte er deutlich, dass das Tor für die Deutschen aus Russland immer geöffnet sei – und dies solle auch weiterhin so bleiben!

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