Kalender 2026: Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren

Wie jedes Jahr veröffentlicht das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR e.V.) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) einen Jahreskalender. Für das kommende Jahr konnte darüber hinaus mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland ein weiterer langjähriger und fachkundiger Kooperationspartner dazu gewonnen werden, zumal der Titel des kommenden Kalenders 2026 „Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren“ lautet.

Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren spielen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung geschichtlicher und kultureller Aspekte der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum. Durch ihre literarischen Werke, Essays oder auch autobiografischen Texte bewahren sie Erinnerungen an Vertreibung, Deportation, Zwangsarbeit und Migration, die sonst leicht in Vergessenheit geraten könnten oder in der Mehrheitsgesellschaft ohnehin noch nicht hinlänglich bekannt sind.

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Spurensuche in Familiengeschichten: „Spezifika der Familienforschung am Beispiel der Kaukasusdeutschen“

Am vergangenen Samstag fand im Haus der Heimat in Nürnberg das zweite praktische Seminar der Reihe „Spurensuche in Familiengeschichten“ statt. Die Veranstaltung, die sich dem Thema „Spezifika der Familienforschung am Beispiel der Kaukasusdeutschen“ widmete, wurde vom Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Zusammenarbeit mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR, Ortsgruppe Nürnberg) und dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) organisiert. Als Referent führte Dr. Ohngemach durch das Seminar.

Zunächst erörterte Ohngemach die Definitionen sowie Grundlagen der Ahnenforschung, um sowohl den vor Ort anwesenden als auch per Zoom zugeschalteten Personen einen Einstieg in dieses Themengebiet zu ermöglichen. Im Anschluss daran wurden die Spezifika der Familienforschung am Beispiel von Helenendorf präsentiert und anhand von praktischen Übungen durch die Teilnehmer vertieft und gefestigt. Eine lebendige Abschlussdiskussion mit vielen neuen, wertvollen Erkenntnissen für alle Beteiligten rundete das gelungene Tagesseminar ab.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Veranstaltungen im Rahmen dieser Reihe. Über diese werden Sie auf all unseren Kanälen rechtzeitig informiert!

„Spurensuche in Familiengeschichten“

Am 1. Februar 2025 um 10 Uhr startet die mehrteilige Veranstaltungsreihe „Spurensuche in Familiengeschichten“ im Haus der Heimat Nürnberg. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR), der Ortsgruppe Nürnberg der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO).

Frau Dr. Olga Litzenberger wird mit Unterstützung von Dorothea Walter den Auftaktvortrag halten bzgl. der „Spurensuche in Familiengeschichten“. Neben der Ahnenforschung stehen in diesem Zusammenhang auch Tipps zur Suche nach Repressierten und viele weitere verwandte Themen der mehrteiligen Veranstaltungsreihe im Mittelpunkt der Betrachtung.

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Kalender 2025: Russlanddeutsche Künstlerinnen und Künstler

Auch für das kommende Jahr veröffentlicht das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) einen Jahreskalender mit russlanddeutschem Themenbezug unter dem Titel „Russlanddeutsche Künstlerinnen und Künstler“.

Die in diesem Kalender vorgestellten Künstler stammen aus verschiedenen Regionen der ehemaligen Sowjetunion, was sowohl mit der Ansiedlungsgeschichte der Russlanddeutschen seit dem späten 18. Jahrhundert als auch mit den Deportationen und Zwangsumsiedlungen unter Stalin zusammenhängt.

Bestellungen sind ab sofort möglich per E-Mail an kontakt@bkdr.de oder telefonisch unter der 0911-89219599.

Preis: 5,- EUR.

In den ausgewählten Kunstwerken sind die jeweiligen Herkunfts- und Migrationserfahrungen und der Prozess der ganz persönlichen Identitätsfindung ihrer Schöpferinnen und Schöpfer aufgehoben. Dies geschieht auf höchst unterschiedliche Weise. Manchmal erkennt man den Stellenwert, den die alte und die neue Heimat für die Künstlerinnen und Künstler haben, in ihren Werken erst auf den zweiten Blick. Hinweise darauf geben nicht nur die ausgewählten Themen und Motive sowie die Grundstimmungen der Arbeiten, sondern auch die kulturell bedingte Entscheidung für bestimmte gestalterische Mittel und Traditionslinien.

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