BKDR-Kalenderblatt des Monats „Februar 2026“

Heute möchten wir Ihnen das BKDR-Kalenderblatt des Monats „Februar 2026“ präsentieren. Konkret geht es hierbei um Herold Belger, der auf den Tag genau vor elf Jahren von uns gegangen ist.

* 28. Oktober 1934 in Engels, Autonome wolgadeutsche Republik.
† 7. Februar 2015 in Almaty, Republik Kasachstan.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde die Familie Belger nach Kasachstan deportiert, in den Aul (Dorf) Lenino nahe des Flusses Essil (Ischim). 1958 absolvierte Herold Belger die Literaturfakultät der Kasachischen Pädagogischen Abai-Universität in Alma-Ata. Nach dem Studium unterrichtete er an einer Dorfschule. 1963 absolvierte er zusätzlich eine Aspirantur in Alma-Ata. Ab 1963 wirkte Belger als freischaffender Schriftsteller, Kritiker und Übersetzer. 1971 veröffentlichte er in der Zeitschrift „Prostor“ die Abhandlung „Wie ein Bruder unter Brüdern“ über die Literatur der Sowjetdeutschen, die ihm Bekanntheit innerhalb der sowjetdeutschen Literaturszene verschaffte. Belger war Mitglied des Schriftstellerverbandes Kasachstans, ab 1972 Vorsitzender des Rates für sowjetdeutsche Literatur (Schriftstellerverband Kasachstans). In seiner Heimat gilt er als einer der bekanntesten Schriftsteller und Kulturvermittler und wird weiterhin posthum geehrt.

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Kalender 2026: Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren

Auch heuer Jahr hat das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR e. V.) sowie dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) und dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) einen Jahreskalender mit dem Titel „Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren“ herausgegeben.

Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren spielen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung geschichtlicher und kultureller Aspekte der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum. Durch ihre literarischen Werke, Essays oder auch autobiografischen Texte bewahren sie Erinnerungen an Vertreibung, Deportation, Zwangsarbeit und Migration, die sonst leicht in Vergessenheit geraten könnten oder in der Mehrheitsgesellschaft ohnehin noch nicht hinlänglich bekannt sind. Gleichzeitig geben sie tiefe Einblicke in das Alltagsleben zwischen Kulturen, Sprachen und Identitäten. Ihre Perspektiven eröffnen einen authentischen Zugang zu Erfahrungen, die in offiziellen Geschichtsdarstellungen oft nur am Rande vorkommen oder gar fehlen und schaffen damit ein wichtiges Verständnis für ihr tragisches Schicksal sowie die komplexe Vergangenheit und Gegenwart der Russlanddeutschen.

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Kalender 2026: Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren

Wie jedes Jahr veröffentlicht das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Kooperation mit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR e.V.) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) einen Jahreskalender. Für das kommende Jahr konnte darüber hinaus mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland ein weiterer langjähriger und fachkundiger Kooperationspartner dazu gewonnen werden, zumal der Titel des kommenden Kalenders 2026 „Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren“ lautet.

Russlanddeutsche Autorinnen und Autoren spielen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung geschichtlicher und kultureller Aspekte der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum. Durch ihre literarischen Werke, Essays oder auch autobiografischen Texte bewahren sie Erinnerungen an Vertreibung, Deportation, Zwangsarbeit und Migration, die sonst leicht in Vergessenheit geraten könnten oder in der Mehrheitsgesellschaft ohnehin noch nicht hinlänglich bekannt sind.

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