Gedenkveranstaltung in Taschkent (Usbekistan)

Am 28. August fand in Zusammenarbeit mit unserem Kooperationspartner „Wiedergeburt Taschkent“ eine Gedenkveranstaltung samt Gottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung und Kulturprogramm in der evangelisch-lutherischen Kirche in Taschkent statt, um an die Deportation der deutschen Minderheit in der Sowjetunion im Jahr 1941 zu erinnern.

(Zu unserem virtuellen Rundgang zu dieser Kirche gelangen Sie HIER!)

Nachstehend einige Eindrücke der sechsten Gedenkveranstaltung mit BKDR-Beteiligung in diesem Jahr, nachdem heuer weitere Veranstaltungen in Nürnberg, Gualeguaychú (Argentinien), Almaty (Kasachstan), Engels (Russland) und Odessa (Ukraine) durchgeführt wurden, die die lebendige Erinnerungskultur verdeutlichen.

Kranzniederlegung im Rahmen der BKDR-Bildungsreise nach Argentinien

Beim Auftakt der BKDR-Bildungsreise „Auf wolgadeutschen Spuren in Argentinien“ ging es für die Reisegruppe nach Gualeguaychú, einer Stadt im Südosten der Provinz Entre Ríos.

Hier gibt es eine exponierte Stelle, die auf Initiative der Nachkommen der Wolgadeutschen erst vor Kurzem zum „Platz der Wolgadeutschen“ umbenannt wurde.

Die entsprechende Urkunde der Stadtverwaltung wurde im Rahmen der vom BKDR initiierten Gedenkveranstaltung, an der auch der Bürgermeister Mauricio Davico persönlich teilnahm, an die regionale Gesellschaft der Wolgadeutschen unter der Leitung von Leandro Hildt übergeben.

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Gedenkveranstaltung in Engels (Russland)

Am 28. August 2025 wurde in Engels eine Kranzniederlegung am Denkmal für die russlanddeutschen Opfer der Repressionen in der ehemaligen Sowjetunion durchgeführt. Anlass war der 84. Jahrestag der Deportation der Deutschen.

Auch das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) beteiligte sich mit einem Kranz an der Zeremonie. Die Organisation und Durchführung der Veranstaltung lag in den Händen von Elena Geydt, Leiterin der Nationalen Kulturautonomie der Russlanddeutschen (NKA) in Marx. Unser Dank gilt allen Mitwirkenden und Unterstützern, die zum Gelingen dieses Gedenkaktes beigetragen haben.

Nachfolgend möchten wir einige Eindrücke teilen, die die lebendige Erinnerungskultur der Deutschen im postsowjetischen Raum verdeutlichen.

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Gedenkveranstaltung in Almaty (Kasachstan)

Im Rahmen der diesjährigen Erinnerungsfeier, organisiert von der regionalen Gebietsgliederung „Wiedergeburt Almaty“ in Zusammenarbeit mit der DAZ – Deutsche Allgemeine Zeitung und mit Unterstützung des BKDR, fand eine Kranzniederlegung am Gedenkstein in Almaty statt.

Der dort errichtete Gedenkstein ist „den Deutschen gewidmet, die Krieg, Vertreibung und Not zum Opfer fielen“ und macht deutlich, wie bedeutend die Pflege der Erinnerungskultur – sowohl im Inland als auch im Ausland – für die Betroffenen weiterhin bleibt.

Unser herzlicher Dank für ihr vielfältiges Engagement gilt Robert Gerlitz und Olesja Klimenko sowie allen weiteren Mitwirkenden, die durch ihre Arbeit zu einer würdevollen und bedeutungsvollen Gestaltung des Gedenkakts beigetragen haben.

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Besuch der musealen Memorialanlage „ALZHIR“

Auch der letzte Tag unserer diesjährigen BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan war ebenso intensiv wie emotional.

Wir besuchten die museale Memorialanlage „ALZHIR“, in der einst Ehefrauen, Mütter sowie Schwestern der sogenannten „Volksverräter“ inhaftiert waren. Mehr Informationen hierüber finden Sie HIER.

An dem von der Bundesrepublik Deutschland gestifteten Gedenkstein wurde ein Gedenkakt mit Kranzniederlegung vorgenommen. Solche Gedenktakte sind dahingehend ein stilles, aber kraftvolles Zeichen des Gedenkens und der Verantwortung im Rahmen der Erinnerungskultur. Sie ehren das Andenken an Menschen, die durch Unrecht, Gewalt oder Diskriminierung gelitten haben und erinnern gleichzeitig die Gesellschaft an die Folgen von Ausgrenzung und Unterdrückung. Durch diese symbolische Geste wird nicht nur Mitgefühl gezeigt, sondern auch ein aktives Bekenntnis zu einer offenen, gerechten und menschenwürdigen Zukunft abgelegt.

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Kranzniederlegung in der evangelisch-lutherischen Versöhnungskirche in Tbilissi (Georgien)

Am 25. September 2024 fand im Rahmen der BKDR-Bildungsreise eine würdevolle Kranzniederlegung in der evangelisch-lutherischen Versöhnungskirche in Tbilissi (Georgien) in Gedenken an die Deutschen aus dem postsowjetischen Raum statt.

Organisiert wurde die Kranzniederlegung in Kooperation zwischen dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) sowie der Evang.-Luth. Kirche in Georgien und dem südlichen Kaukasus (ELKG).

Pastorin Irina Soley hat in ihrer tiefgründigen Andacht an das tragische Schicksal der Deutschen in Georgien erinnert, Dankbarkeit und Wertschätzung geäußert sowie Hoffnung und Zuversicht vermittelt. Sie haben in vielen Bereichen wie der Landwirtschaft, dem Handwerk und der Wissenschaft bedeutende Beiträge geleistet. Ihre Geschichte ist geprägt von Herausforderungen, aber auch von einer bemerkenswerten Resilienz und einem starken Gemeinschaftsgefühl. Der Glaube hat diesen Menschen dahingehend bis heute einen festen Halt gegeben.

Unser aufrichtiger Dank für die Durchführung des Gedenkakts gilt vor allem Rolf Bareis (Bischof und Vorsitzender der Synode der ELKG sowie Geschäftsführer des Evang.-Luth. Diakonischen Werks in Georgien) und Dr. Elena Ilinets (Leiterin der Kirchenkanzlei und Redakteurin des Kirchenboten) sowie Irina Solej (Pastorin und Redakteurin des Kirchenboten).

Nachfolgend sehen Sie einige Eindrücke von Kranzniederlegung. Fotos: W. Hörz und E. Palmer.

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Gedenkveranstaltung in Almaty (Kasachstan)

Im Rahmen der diesjährigen Gedenkveranstaltung der regionalen Gebietsgliederung „Wiedergeburt Almaty“ und der DAZ (Deutsche Allgemeine Zeitung) wurde mit Unterstützung des BKDR eine Kranzniederlegung am Gedenkstein in Almaty vorgenommen.

Der dortige Gedenkstein ist „den Deutschen gewidmet, die Krieg, Vertreibung und Not zum Opfer fielen“ und verdeutlicht, wie wichtig die Erinnerungskultur sowohl im In- als auch im Ausland für die Betroffenen weiterhin ist.

Unser aufrichtiger Dank für das vielseitige Engagement gilt Robert Gerlitz sowie allen weiteren Beteiligten für die bedeutsame und würdevolle Umsetzung des Gedenkakts – mittels des kompakten Videobeitrags erhalten Sie einen tiefen Einblick in die emotionale und unerlässliche Gedenkveranstaltung!

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Gedenkveranstaltung in Odessa (Ukraine)

Anlässlich des 28. Augusts fand dank tatkräftiger Unterstützung unseres Kooperationspartners „Wiedergeburt Odessa“ ein Gedenkgottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung statt.

Im Innenhof der evangelisch-lutherischen St. Paul Kirche, deren Orgel aus der Kreuzkirche in Nürnberg stammt, wurde ein Kranz an der Gedenktafel für die „Opfer von Repressionen und Deportationen“ niedergelegt. Die Gedenktafel wurde im September 2021 auf Initiative des BKDR angebracht.

Zahlreiche Gäste sowie einfühlsame Ansprachen und gemeinsames Erinnern an die Opfer und Leidtragenden der Deportation gaben der Gedenkveranstaltung einen würdigen Rahmen.

Unser aufrichtiger Dank für die Durchführung des Gedenkakts gilt Viktoria Brand (Vorsitzende) und Leonid Wagner (Vorstandsmitglied) von der regionalen Organisation der deutschen Minderheit „Wiedergeburt Odessa“ sowie Pfarrer Alexander Gross.

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Gedenkveranstaltung in Friedland

BKDR-Leiter Waldemar Eisenbraun bei der Kranzniederlegung am Heimkehrerdenkmal in Friedland.

Anlässlich des 82. Jahrestags der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion

Unter dem Motto „Zukunft braucht Vergangenheit“ fand auch dieses Jahr am 2. September im Grenzdurchgangslager Friedland die zentrale Gedenkfeier der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland anlässlich des 82. Jahrestags der Deportation der Sowjetdeutschen statt – organisiert unter Federführung von Lilli Bischoff, der Vorsitzenden der Landesgruppe Niedersachsen. Die BKDR-Belegschaft nahm ebenfalls an dieser wichtigen Veranstaltung teil.

Der Einladung der Landsmannschaft nach Friedland folgten schätzungsweise 250 Gäste, darunter bekannte Persönlichkeiten aus der Politik und den landsmannschaftlichen Vereinsstrukturen wie z. B. Deniz Kurku (Niedersächsischer Landesbeauftragte für Heimatvertriebene und Spätaussiedler), André Bock (Innenpolitischer Sprecher der CDU, Landesfraktion Niedersachsen), Klaus Dierker (Präsident der Landesaufnahmestelle Niedersachsen), Johann Thießen (Bundesvorsitzender der LmDR), Valentina Wudtke (Vorsitzende der LmDR, Landesgruppe Bayern), Geschäftsleiter des BKDR, Waldemar Eisenbraun. Das BKDR war darüber hinaus mit einem Bücherstand und der mobilen Ausstellung zum Thema „Religiöses Leben der Russlanddeutschen“ vor Ort.

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Gedenkveranstaltung am 3. September 2022 in Friedland

Gedenkveranstaltung am 3. September 2022 in Friedland anlässlich des 81. Jahrestags der Deportation der Russlanddeutschen in die sowjetischen Zwangsarbeitslager.

Unter dem Motto „Zukunft braucht Vergangenheit“ fand am 3. September 2022 im Grenzdurchgangslager Friedland wie jedes Jahr die zentrale Gedenkveranstaltung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland statt – federführend organisiert von Lilli Bischoff, der Vorsitzenden der Landesgruppe Niedersachsen. Die Schirmherrschaft übernahm der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, der an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gedenkfeier per Video ein Grußwort richtete.

Die Friedlandglocke während der Kranzniederlegung am 3. September 2022.
V. l. n. r.: Waldemar Eisenbraun (BKDR-Geschäftsleiter), Natalie Pawlik (Bundesbeauftragte für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten), Johann Thießen (Bundesvorsitzender der LmDR), Lilli Bischoff (Vorsitzende der Landesgruppe Niedersachsen), Viktoria Brandt (Vorsitzende der „Wiedergeburt Odessa“), Valentina Dederer (Bundesvorstand der LmDR) und Ewald Oster (Vorsitzender der LmDR, Landesgruppe Bayern).
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