Bundesweiter Vorlesetag 2021 – „Freundschaft und Zusammenhalt“

Nehmen Sie Platz und machen Sie es sich kurz gemütlich, lehnen Sie sich zurück.

Vorlesen verbindet in jeglicher Hinsicht. Deshalb lautet das Motto des Aktionstages heuer „Freundschaft und Zusammenhalt“. Dabei ist es vollkommen nebensächlich, ob man jung oder alt ist und vor einem großen Publikum oder doch in einer gemütlichen Atmosphäre vorliest – und zuhört. Denn: Während der vorgetragenen Geschichte verbindet die Vorleser und Zuhörer eine gemeinsame Sache. Man schenkt sich gegenseitige Aufmerksamkeit und teilt außergewöhnliche Momente miteinander, wobei es überhaupt keine Rolle spielt, ob diese lustiger, trauriger oder spannender Natur sind.

Aus genau diesem Grund beteiligen wir vom Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) uns gerne am 18. Bundesweiten Vorlesetag mit dem Stück „Der Wolf“ von Nelly Wacker aus dem Hörbuch:

„Literarische Nachklänge” – Eine Audioreise durch die russlanddeutsche Literatur.

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Russlanddeutsche Kulturtage

Die Stiftung Gerhart-Hauptmann-Haus sowie die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. in Nordrhein-Westfalen veranstalten in Kooperation mit dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) die Russlanddeutschen Kulturtage.

Am 18. November 2021 (Donnerstag) um 19 Uhr hält unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Prof. Dr. Olga Litzenberger einen Vortrag zum Thema „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ und präsentiert die gleichnamige BKDR-Wanderausstellung.

Den Vortrag können Sie live auf dem YouTube-Kanal der LmDR Nordrhein-Westfalen unter dem nachfolgenden Link verfolgen:

Die Autorin der Ausstellung ist Prof. Dr. Olga Litzenberger. 1997 promovierte sie zum Thema „Die Evangelisch-Lutherische Kirche in den Jahren der Sowjetmacht“, 2005 wurde sie in Russland mit der Dissertation „Die Römisch-Katholische und Evangelisch-Lutherische Kirche in Russland: eine vergleichende Analyse der Wechselbeziehungen zu Staat und Gesellschaft vom 18. bis Anfang des 20. Jahrhunderts“ habilitiert. Sie ist Autorin der grundlegenden Monografien „Die Römisch-Katholische Kirche in Russland: Geschichte und Rechtslage“ (2001). „Die Evangelisch-Lutherische Kirche in der Geschichte Russlands“ (2003), „Deutsche evangelische Siedlungen an der Wolga“ (2011 und 2013), „Deutsche katholische Siedlungen an der Wolga“ (2015) u. a.

„Das Ende der Sowjetunion und die Folgen für die Russlanddeutschen“

Am 18. November 2021 findet von 9:30–19:00 Uhr die wissenschaftliche Online-Konferenz zum Thema „Das Ende der Sowjetunion und die Folgen für die Russlanddeutschen“ statt. Es handelt sich um eine Kooperationsveranstaltung der Deutschen Gesellschaft e. V. sowie der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Viktor Krieger wird im Namen des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) einen Impulsvortrag zur Minderheitenpolitik der Nachfolgestaaten der UdSSR halten (12:45 – 14:15 Uhr).

Die Tagung kann auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Gesellschaft e. V. in Echtzeit unter dem nachfolgenden Link mitverfolgt werden: https://youtu.be/nzeXKHO2IvY

Nachstehend weisen wir auf das offizielle Programm der Veranstaltung hin:

Archivbesichtigung und Gespräche über zukünftige Projekte

Am vergangenen Montag befand sich Dr. Viktor Krieger, wissenschaftlicher Mitarbeiter des BKDR, auf einer Dienstreise nach Stuttgart. Auf der Agenda stand zunächst ein Treffen im Haus der Bessarabiendeutschen mit Dr. Hartmut Knopp, Leiter der Historischen Kommission des Bessarabiendeutschen Vereins. Es wurden eingehend Perspektiven einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit besprochen, u.a. vergleichende Untersuchungen zur mittleren und höheren Ausbildung der Siedler-Kolonisten im Zarenreich sowie in der Zwischenkriegszeit. Auch Fragen bzgl. des Materialien- und Publikationsaustausches waren Bestandteil der Gespräche.

Das Archiv der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in Stuttgart.

Am Mittag lud Rita Heidebrecht, Bundesgeschäftsführerin der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V., zu einem intensiven Gespräch ins Haus der Russlanddeutschen ein. Dabei ging es vorwiegend um eine umfassende Materialsichtung und Auswertung des bislang kaum erschlossenen Archivs der Landsmannschaft mit dem Ziel, gemeinsame Projekte zu entwickeln und durchzuführen. Der Besuch des Magazins war äußerst dienlich, um sich einen ersten Eindruck der aufbewahrten Materialien zu verschaffen und dahingehend Pläne für mögliche Vorhaben zu konzipieren.

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