Fachtagung „Planer-Kolonien bei Mariupol“

Die Fachtagung „Planer-Kolonien bei Mariupol“ fand vom 25. bis 26. Juli 2026 in den Räumen des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) in Nürnberg statt.

Veranstaltet wurde die internationale Tagung in Kooperation zwischen dem BKDR und der Forschungsgruppe „Planer-Kolonien bei Mariupol“, gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

— Eröffnung und internationale Ausrichtung —

Zur Veranstaltung reisten 40 Tagungsteilnehmende vor Ort an – darunter nicht nur Gäste aus Deutschland, sondern auch aus dem Ausland wie aus London, Spanien und Kanada. Zudem waren rund 30 Personen digital per Zoom zugeschaltet.

Die Tagungsleitung und Moderation übernahm Peter Aifeld, Initiator der Tagung sowie Mitbegründer der Forschungsgruppe. Der Anlass und Auslöser für die Organisation des Treffens war der Besuch von Kyle Sattler aus Kanada. Die technische Betreuung der hybriden Tagung sowie die Fotografie lagen in den Händen von Waldemar Michel.

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Symposium in Nürnberg erinnert an die Deportation der Deutschen nach Kasachstan vor 85 Jahren

Nürnberg, 21. Juli 2026 – Anlässlich des 85. Jahrestages der Deportation veranstaltete das Kulturzentrum BKDR gemeinsam mit der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) in Nürnberg das Symposium „Kasachstan im Schicksal der Deutschen: Zwangsumsiedlung und Alltag“.

Die Veranstaltung widmete sich den historischen Hintergründen der Deportation, den Lebensbedingungen in den Sondersiedlungen sowie den langfristigen Folgen für die deutsche Bevölkerung Kasachstans.

Nach den Grußworten von Waldemar Eisenbraun, Geschäftsleiter des Kulturzentrums BKDR, und Robert Gerlitz, Direktor der Deutschen Allgemeinen Zeitung (DAZ) in Almaty, eröffnete Olesja Klimenko, Chefredakteurin der DAZ, die Reihe der Fachvorträge. Direkt per Zoom aus Kasachstan zugeschaltet, beleuchtete sie in ihrem Beitrag „Die Deportation der Deutschen in Kasachstan im Spiegel der Deutschen Allgemeinen Zeitung: Erinnerung, Forschung und Medienarbeit“ die Bedeutung der Zeitung für die Bewahrung und Vermittlung historischer Erinnerungen. Dabei wurde deutlich, welchen bedeutsamen Beitrag auch hiesige Medien zur Dokumentation persönlicher Schicksale und zur öffentlichen Auseinandersetzung mit der Geschichte leisten können.

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„TEAM 96“ trifft sich beim BKDR in Nürnberg

Heute durften wir Gastgeber des 4. Netzwerktreffens des „TEAM 96“ sein. Zum TEAM 96 gehören die in Bayern ansässigen Einrichtungen, die im Rahmen des § 96 BVFG gefördert werden. Auch das Kulturzentrum BKDR ist Teil dieses Netzwerks und bringt sich gemeinsam mit den anderen Kulturhäusern bei der Planung und Durchführung von Kooperationsprojekten ein.

Das „TEAM 96“ in Nürnberg beim Kulturzentrum BKDR.

In seinem Grußwort betonte Ewald Oster, Vorsitzender des BKDR-Trägervereins, die Bedeutung der einrichtungsübergreifenden Zusammenarbeit: „Wir sind davon überzeugt, dass dieses gemeinsame Vorhaben die Zusammenarbeit unserer Einrichtungen weiter stärken und die Vielfalt des kulturellen Erbes der Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler in Bayern einer breiten Öffentlichkeit noch sichtbarer machen wird. Das heutige Netzwerktreffen bietet hierfür eine wertvolle Gelegenheit, Ideen auszutauschen, Inhalte weiterzuentwickeln und die nächsten Schritte gemeinsam zu planen.“

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„Familienforschung in Kasachstan: Archive, Quellen und Recherchemöglichkeiten“

+++ Ahnenforschungsseminar mit Dr. Julia Podoprigora +++

Am 18. Juli 2026 (Samstag) von 10:00 – 13:00 Uhr findet in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturzentrum BKDR, der Orts- und Kreisgruppe Nürnberg der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) das nächste Ahnenforschungsseminar statt.

Im Haus Heimat Nürnberg wird Dr. Julia Podoprigora einen Vortrag zum Thema „Familienforschung in Kasachstan: Archive, Quellen und Recherchemöglichkeiten“ halten. Moderiert wird die Veranstaltung von Dorothea Walter und Dr. Olga Litzenberger.

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+++ BEWERBUNGSAUFRUF +++

Kunst-am-Bau Wettbewerb für den Neubau des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR)

Das Staatliche Bauamt Nürnberg lobt einen geladenen, einphasigen Kunst-am-Bau-Wettbewerb für zwei Standorte mit vorgeschaltetem, offenen Bewerbungsverfahren aus. Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstlerinnen und Künstler sowie Künstlergemeinschaften. Die Professionalität ist nachzuweisen durch einen Lebenslauf inklusive eines Nachweises eines abgeschlossenen Studiums an einer (Fach-) Hochschule/ Akademie im Bereich Bildender Kunst oder Gestaltung oder durch eine Mitgliedschaft in einem künstlerischen Berufsverband, ein Ausstellungsverzeichnis von eigenen Kunstwerken in öffentlichen Ausstellungen und durch max. drei aussagefähige Referenzen bereits realisierter Kunstwerke an öffentlichen Orten. Eine gezielte Förderung und Beteiligung von jungen künstlerischen Positionen wird angestrebt. Künstlerinnen und Künstler, die ihren akademischen Abschluss im Jahr 2020 oder später gemacht haben, können sich mit einem Motivationsschreiben bewerben.

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+++ HERZLICHE EINLADUNG: „Musik für den Frieden“ im Gemeinschaftshaus Langwasser in Nürnberg +++

Am 12. Oktober 2025 (Sonntag) um 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr) wird das BKDR-Orchester unter der Leitung von Ewald Oster gemeinsam mit Helena Goldt sowie der Tanzgruppe „Surprise“ bei der Veranstaltung „Musik für den Frieden“ im Gemeinschaftshaus Langwasser (Glogauer Str. 50, 90473 Nürnberg) ein wundervolles Kulturprogramm aufführen.

Neben einem klangvollen Konzert warten ausdrucksstarke Gesangseinlagen und mitreißende Tänze auf Sie! Außerdem können Sie gleichermaßen unsere beiden BKDR-Wanderausstellungen „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ sowie „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ besichtigen.

FREIER EINTRITT!

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Gedenkakt zum Tag der Russlanddeutschen im BKDR

Am 28. August, dem Tag der Russlanddeutschen, fand im Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) anlässlich des 84. Jahrestags der Deportation der Deutschen in der UdSSR ein Gedenkakt statt.

Die Veranstaltung wurde mit einer herzlichen Begrüßung durch Stanimir Bugar (BKDR) eröffnet. Im Anschluss richteten mehrere Ehrengäste ihre Grußworte an das Publikum: Ewald Oster, Vorsitzender des BKDR-Trägervereins, machte deutlich, wie wichtig der Tag der Russlanddeutschen und damit verbunden die Erinnerungskultur für die Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion noch immer ist. Es komme jedoch darauf an, dass die Geschichte und Kultur der Deutschen aus der ehemaligen Sowjetunion noch bekannter in der Gesamtgesellschaft werde. Dr. Petra Loibl, MdL und Aussiedlerbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, erörtere zudem, dass die Aussiedler und Vertriebenen eine zentrale Rolle in Bayern eingenommen haben und einen wichtigen Beitrag in der Gesellschaft leisten. Zudem lobte sie die Arbeit des BKDR und sicherte weiterhin die Unterstützung der Bayerischen Staatsregierung zu gleichermaßen wie Gerlinde Mathes, Bezirksrätin des Bezirks Mittelfranken, die unterstrich, in welchen Bereichen auch gerade hier in Nürnberg große Hilfe für verschiedene, wichtige Institutionen in diesem Bereich geleistet wird.

Werner Henning (Stadtrat und Vorsitzender des Hauses der Heimat Nürnberg) hob zudem die gute Zusammenarbeit zwischen dem BKDR sowie dem Haus der Heimat Nürnberg hervor und wies darauf hin, wie wichtig ein solcher Gedenktag ist. Mittels eines sehr persönlichen Beispiels verdeutlichte Henning, wie bedeutsam das Andenken und die Aufarbeitung für Betroffene und deren Familien noch immer ist und auch in Zukunft sein wird. Dr. Lilia Antipow (Haus des Deutschen Ostens) erinnerte in ihrem Grußwort an die stalinistischen Deportationen, Zwangsumsiedlungen und Repressionen gegen die Deutschen in der Sowjetunion, die erschreckend vielen Menschen dieser Minderheit das Leben kosteten und ihre Kultur sowie ihre Existenzgrundlagen nachhaltig zerstörten. Zugleich versteht sie den 28. August als Mahntag, der nicht nur an die Opfer erinnert, sondern auch als Verpflichtung dient, für Demokratie, Menschenrechte und die Rechte nationaler Minderheiten einzutreten und Verantwortung für die eigene Geschichte zu übernehmen. Des Weiteren wies Peter Aifeld (Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland) darüber hinaus darauf hin, dass das BKDR in Zusammenarbeit mit der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland schon einige sehr gelungene Kooperationsprojekte vor allen Dingen in Bezug auf die Wolgadeutschen umsetzen konnte und durchleuchtete hierfür im Schnelldurchlauf die Geschichte der Wolgadeutschen vor allem in Südamerika.

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BKDR-Orchester beim „Fest unter der Eiche“ in Nürnberg

Am 12. Juli 2025 (Samstag) wird das Orchester des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR) im Rahmen des Tages der offenen Tür 2025 des Hauses der Heimat, dem „Fest unter der Eiche“, den musikalischen Rahmen bilden.

Alle weiteren Informationen sowie Anmeldemodalitäten entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Flyer des HdH Nürnberg, der Ihnen als Download zur Verfügung steht:

Wir freuen uns schon jetzt auf eine schöne Veranstaltung mit einem vielfältigen Kulturprogramm in Form von Kunst, Tanz, Gesang, kulinarischen Spezialitäten und Musik mit dem BKDR-Orchester unter der Leitung von Ewald Oster!

BKDR bei Stadt(ver)führungen 2023 dabei

Die Stadtverführungen Nürnberg sind Deutschlands größter Führungsmarathon. Heuer finden diese vom 15. bis 17. September 2023 statt. Die insgesamt über 1000 Führungen werden dabei in Nürnberg und Fürth angeboten – mit Beteiligung des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR).

Das diesjährige Motto lautet „Schlüsselerlebnisse“ – „sowohl im wörtlichen Sinne von Schlüsseln, die Türen sowie Schlösser öffnen oder schließen, als auch im übertragenen Sinne mit Bezug zu lebensverändernden Begebenheiten, Schlüsselfiguren oder Erfindungen, die […] zu bedeutenden Veränderungen führten.

Offizielles Titelmotiv der Stadt Nürnberg für die Stadt(ver)führungen 2023.
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Gedenkakt zum Tag der Russlanddeutschen in Nürnberg

Heute fand anlässlich des 82. Jahrestages der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion ein Gedenkakt im Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Nürnberg statt, nachdem es unserer Einrichtung dieses Jahr erneut gelungen ist, sich an Gedenkveranstaltungen mit anschließender Kranzniederlegung in Odessa (Ukraine), Almaty (Kasachstan) und Engels (Russland) zu beteiligen.

Auf dem Foto sehen Sie v. l. n. r.: Rudi Walter, Dorothea Walter, Thomas Pirner, Helmine Buchsbaum, Karl Freller, Georg Reis, Ewald Oster, Natalie Keller, Verena Osgyan, Viktoria Brandt und Viktor Krieger.
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