Nachtrag zur Fachtagung „Schwaben in Georgien – შვაბები საქართველოში – Swabians in Georgia: Multidisziplinäre Perspektiven auf eine deutsch-georgische Verflechtungsgeschichte“

Die letzten beiden Tage der Fachtagung „Schwaben in Georgien – შვაბები საქართველოში – Swabians in Georgia: Multidisziplinäre Perspektiven auf eine deutsch-georgische Verflechtungsgeschichte“ standen ganz im Zeichen der thematischen Vertiefung und des wissenschaftlichen Austauschs über zentrale Aspekte des deutsch-georgischen Kulturerbes.

Der zweite Tag widmete sich zunächst dem Überthema „Bewahrung des kulturellen Erbes“. Dr. Anna Khukhua (Staatliche Zereteli-Universität Kutaissi) präsentierte ihren Beitrag „Artefakte als Mosaiksteine des kulturellen Erbes: Ein Projekt zur Erfassung, Klassifizierung und Digitalisierung von Artefakten der deutschen Siedler in Georgien“ und stellte dabei eindrucksvoll die Bedeutung materieller Kultur für die historische Erinnerung heraus. Daran anschließend beleuchtete Lali Kakhidze (Ilia State University Tbilissi) in ihrem Vortrag „Die schriftlichen Archivalien der deutschen Siedlungen in Georgien: Einblick in die digitale Erforschung dieses kulturellen Erbes“ die Rolle schriftlicher Quellen und digitaler Archivarbeit für die Bewahrung und Zugänglichkeit dieses kulturellen Erbes. Prof. Dr. Oliver Reisner (Ilia State University Tbilissi) ergänzte die Reihe mit seinem Beitrag „Quellenkundliche Studien zur deutsch-georgischen Verflechtungsgeschichte“ und berichtete zudem über die Aktivitäten des Vereins zur Bewahrung des deutschen Kulturerbes im Südkaukasus.

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„Schwaben in Georgien – შვაბები საქართველოში – Swabians in Georgia: Multidisziplinäre Perspektiven auf eine deutsch-georgische Verflechtungsgeschichte“

Die Fachtagung „Schwaben in Georgien – შვაბები საქართველოში – Swabians in Georgia: Multidisziplinäre Perspektiven auf eine deutsch-georgische Verflechtungsgeschichte“ eröffnet einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Facetten der deutsch-georgischen Geschichte und Kultur. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Julia Ricart Brede (Universität Passau) wird die dreitägige Veranstaltung vom Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) organisiert und ausgerichtet.

Die Tagung begann am heutigen Nachmittag mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. Olga Litzenberger (BKDR Nürnberg) im Namen von Waldemar Eisenbraun (Leitung BKDR), gefolgt von einer thematischen Einführung durch Prof. Dr. Julia Ricart Brede.

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