Online-Lesung mit Prof. Dr. René Krüger

Gestern fand unsere Online-Lesung zur Buchvorstellung „Mer hän doch so glacht! Wolgadaitsche Witze, in Argentinie verzählt“ statt. Rund 20 Teilnehmer verfolgten via ZOOM die unterhaltsame Präsentation von Prof. Dr. René Krüger.

Das Buch von Zully Bauer und René Krüger, das im Februar 2026 im BKDR Verlag erschienen ist, versammelt wolgadeutsche Witze, Anekdoten und humorvolle Geschichten aus Argentinien. Viele dieser Erzählungen wurden über Generationen hinweg mündlich weitergegeben und sind ein wertvoller Teil des kulturellen Erbes der Wolgadeutschen.

Prof. Dr. René Krüger gab spannende Einblicke in die Entstehung des Buches und berichtete über die jahrelange Sammlung dieser humorvollen Geschichten innerhalb der wolgadeutschen Gemeinschaft in Argentinien.

Wir danken Prof. Dr. René Krüger herzlich für die interessante Lesung sowie Zully Bauer für ihre wichtige Mitwirkung an diesem Buchprojekt. Ebenso danken wir allen Teilnehmern für ihr Interesse und die schöne gemeinsame Veranstaltung.

BKDR-Bildungsreise nach Argentinien 2025

Die Bildungsreise des Kulturzentrums BKDR führte vom 26. August bis zum 7. September 2025 nach Argentinien und stand unter dem Leitmotiv „Auf wolgadeutschen Spuren in Argentinien“. Ziel der Reise war es, sowohl die Geschichte und kulturellen Wurzeln der Wolgadeutschen zu erforschen als auch Einblicke in das heutige Leben ihrer Nachfahren in Argentinien zu gewinnen.

Im Rahmen des Programms besuchten die Teilnehmer mehrere Siedlungen und Städte in der Provinz Entre Ríos, darunter Crespo und Gualeguaychú, sowie verschiedene historische deutsche Kolonien. Museumsbesuche, Begegnungen mit lokalen Vereinen und kulturelle Veranstaltungen ermöglichten einen direkten Austausch mit den dort lebenden Gemeinschaften und boten vielfältige Einblicke in ihre Traditionen und ihre kulturelle Identität.

Die Bildungsreise verband damit historische Auseinandersetzung mit persönlichem Austausch und eröffnete den Teilnehmern die Gelegenheit, die bis heute lebendige Kultur der wolgadeutschen Nachfahren in Argentinien kennenzulernen.

Wir wünschen viel Spaß mit dem Video zur BKDR-Bildungsreise nach Argentinien!

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„Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“ im Bürgerhaus Schwabach

Das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Schwabach veranstaltete gemeinsam mit dem Kulturzentrum BKDR am 12. Februar 2026 im Bürgerhaus Schwabach einen vielseitigen Literatur- und Musikabend unter dem Titel „Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien“. Im Fokus standen die Geschichte, das kulturelle Erbe sowie die bis heute lebendige Identität wolgadeutscher Gemeinschaften in Südamerika.

Im Mittelpunkt des Kulturabends stand die Präsentation des Buches „Kultur und Identität: Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“ durch Prof. Dr. Olga Litzenberger. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des BKDR stellte darin die historische Entwicklung der wolgadeutschen Siedlungen dar und widmete sich Fragen der kulturellen Selbstverortung sowie der Pflege von Traditionen.

Zu Beginn begrüßten Oberbürgermeister Peter Reiß und der per Videobotschaft zugeschaltete Bürgermeister der Partnerstadt Coronel Suárez, Ricardo Moccero, die Gäste. Ebenso richtete Waldemar Eisenbraun, Leiter des BKDR, ein Grußwort an das Publikum.

Darüber hinaus erhielten die Besucher digitale Einblicke in historische Siedlungsgebiete in Argentinien. Vorgestellt wurde im Rahmen dessen ein innovativer virtueller Rundgang des BKDR durch das Jakob-Riffel-Museum „Kulturerbe der Wolgadeutschen“ in Gualeguaychú, der online abrufbar ist und multimediale Zugänge zur Kulturgeschichte der wolgadeutschen Gemeinschaft eröffnet.

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„Der Dialekt der Wolgadeutschen in Argentinien: Herkünfte, Bestandteile, Entwicklungen – Ende?“

Akademische Viertelstunde mit Prof. Dr. René Krüger

Prof. Dr. René Krüger lebt derzeit in Gualeguaychú in der argentinischen Provinz Entre Ríos. Der ordinierte Pfarrer im Ruhestand der Evangelischen Kirche am La Plata ist sowohl promovierter Theologe als auch Historiker. Von 1985 bis 2015 lehrte er am Instituto Universitario ISEDET, dessen Rektor er von 1999 bis 2007 war.

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Prof. Dr. René Krüger über die „Religiosität und Kirchen der Wolgadeutschen in Argentinien“

Heute möchten wir Ihnen die Akademische Viertelstunde mit Herrn Prof. Dr. René Krüger zum Thema „Religiosität und Kirchen der Wolgadeutschen in Argentinien“ präsentieren:

Prof. Dr. René Krüger lebt derzeit in Gualeguaychú, in der Provinz Entre Ríos, Argentinien. Er ist ordinierter Pfarrer im Ruhestand der Evangelischen Kirche am La Plata sowie promovierter Theologe und Historiker. Von 1985 bis 2015 war er Professor am Instituto Universitario ISEDET, dessen Rektorat er zwischen 1999 und 2007 innehatte.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen und freuen uns über ein Abonnement auf YouTube!

„Die Wolgadeutschen in Argentinien seit 1878: Vorgestern Deutsche, gestern „Russen“, dann Wolgadeutsche, heute Argentinier. Und morgen?“

Prof. Dr. René Krüger lebt derzeit in Gualeguaychú, in der Provinz Entre Ríos, Argentinien. Er ist ordinierter Pfarrer im Ruhestand der Evangelischen Kirche am La Plata sowie promovierter Theologe und Historiker. Von 1985 bis 2015 war er Professor am Instituto Universitario ISEDET, dessen Rektorat er zwischen 1999 und 2007 innehatte.

Auch im Ruhestand ist Krüger weiterhin aktiv: Er hält Vorträge und leitet Intensivkurse und Seminare an verschiedenen theologischen Einrichtungen in ganz Lateinamerika, aber auch in Bayern, weshalb er in regelmäßigen Abständen in Deutschland ist. Gemeinsam mit seiner Frau Zully Bauer initiierte er ein Wanderbibelmuseum, mit dem sie zwischen 2014 und 2022 insgesamt 64 Ausstellungen in Argentinien, Paraguay und Uruguay realisierten.

Heute möchten wir Ihnen die Akademische Viertelstunde mit Herrn Krüger zum Thema „Die Wolgadeutschen in Argentinien seit 1878: Vorgestern Deutsche, gestern „Russen“, dann Wolgadeutsche, heute Argentinier. Und morgen?“ präsentieren.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Anschauen und freuen uns über ein Abonnement auf YouTube!

Dr. Olga Litzenberger in Argentinien

Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Olga Litzenberger reiste auf Einladung der lokalen Organisationen der Wolgadeutschen nach Argentinien. Im Rahmen ihres Aufenthalts kam es zu zahlreichen Begegnungen mit Führungspersonen und engagierten Mitgliedern wolgadeutscher Vereinigungen in über zehn Ortschaften der Provinzen La Pampa und Buenos Aires, darunter San José, Winifreda, Santa María, Alpachiri, Santa Teresa, San Miguel Arcángel, Santa Trinidad, San José, Santa María, Hinojo, San Miguel sowie mennonitischen Siedlungen in der Nähe von Alpachiri.

Während des Besuchs fanden mehrere offizielle Treffen und Gespräche mit Vertretern der Gemeindeverwaltungen, Museumsleitungen, Wissenschaftlern, Heimatforschern und Autoren statt. Zudem wurden jene Gemeinden besucht, in denen die BKDR-Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ aktuell oder bereits zuvor in spanischer Sprache präsentiert wurde. Im Zuge dessen wurden gleichermaßen mögliche zukünftige Kooperationsprojekte thematisiert und die Planung und Umsetzung der erfolgreichen und innovativen virtuellen Rundgänge des BKDR ins Auge gefasst.

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Wolgadeutsches Liedgut in Lateinamerika: Videobeitrag zu Konzert mit Germán Sack

In der vergangenen Woche war Germán Sack im Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) in Nürnberg zu Gast, um ein Konzert auf seinem Hackbrett zu spielen.

Aufgrund vielfacher Nachfrage und der öffentlichen Zugänglichmachung des wolgadeutschen Liedguts in Lateinamerika, möchten wir Ihnen mittels der Veröffentlichung des kompakten Videobeitrags auf unserem YouTube-Kanal einen tiefen Einblick in den entsprechenden Themenbereich ermöglichen:

Vergessen Sie nicht unseren YouTube-Kanal zu abonnieren – viel Spaß mit dem Video!

Argentinische Botschaft in Berlin: „Kulturerbe der Wolgadeutschen in Argentinien“

Am 1. Juli 2024 wurde in der argentinischen Botschaft in Berlin die neue Studie „Kulturerbe der Wolgadeutschen in Argentinien“ offiziell vorgestellt sowie die gleichnamige Ausstellung feierlich eröffnet.

Viele hochrangige Gäste wohnten der Veranstaltung in der argentinischen Botschaft in Berlin bei.

Sowohl unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Olga Litzenberger als auch Dr. Sergey Terekhin nahmen als Autoren der Publikation und der dazugehörigen Ausstellung an der Veranstaltung teil. Entstanden sind das Werk sowie die Ausstellungsbanner im Auftrag der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland. Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) steuerte als Kooperationspartner fundierte Inhalte sowie hochwertiges Bildmaterial bei und sorgte für eine ansprechende Gestaltung der Produkte. An der Veranstaltung vergangenen Montag nahmen unter anderem zahlreiche Gäste aus Lateinamerika teil.

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Wolgadeutsches Liedgut in Lateinamerika: Konzert mit Germán Sack

Am 5. Juli 2024 (Freitag) um 18 Uhr wird der deutsch-argentinische Musiker, Komponist und Sänger Germán Sack ein Konzert im Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) spielen und einen tiefen Einblick in das wolgadeutsche Liedgut in Lateinamerika geben. Liedermacher Germán Sack wird auf seinem Hackbrett musizieren und sein Spiel gesanglich gekonnt begleiten.


Beim Hackbrett handelt es sich um ein vielseitiges Saiteninstrument. Die Saiten werden bei diesem eindrucksvollen Instrument über einen trapezförmigen Klangkörper aus Holz gespannt und an den entsprechenden Wirbeln befestigt. Im Zuge dessen hat man die Möglichkeit, sowohl durch Zupfen mit den Fingern als auch mit passenden Schlägeln die klangvollen Saiten zum Schwingen zu bringen.

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