„Schwaben in Georgien – შვაბები საქართველოში – Swabians in Georgia: Multidisziplinäre Perspektiven auf eine deutsch-georgische Verflechtungsgeschichte“

Die Fachtagung „Schwaben in Georgien – შვაბები საქართველოში – Swabians in Georgia: Multidisziplinäre Perspektiven auf eine deutsch-georgische Verflechtungsgeschichte“ eröffnet einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Facetten der deutsch-georgischen Geschichte und Kultur. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Julia Ricart Brede (Universität Passau) wird die dreitägige Veranstaltung vom Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) organisiert und ausgerichtet.

Die Tagung begann am heutigen Nachmittag mit einer Begrüßung durch Prof. Dr. Olga Litzenberger (BKDR Nürnberg) im Namen von Waldemar Eisenbraun (Leitung BKDR), gefolgt von einer thematischen Einführung durch Prof. Dr. Julia Ricart Brede.

Die bereits gehaltenen Vorträge behandeln unterschiedliche Perspektiven auf die Schwaben bzw. Kaukasiendeutsche in Georgien: Nestan Tatarashvili, Leiterin der Union for European Cultural Heritage Preservation of Georgia in Tbilissi, widmete sich „Swabian Vernacular Architecture in Georgia“; Dr. Holger Klatte, Geschäftsführer des Vereins „Deutsche Sprache e. V.“ (Bamberg/Kamen), berichtete über „Die Reste des Schwäbischen im Kaukasus – Bericht über eine Dialekterhebung mit den Nachfahren deutschsprachiger Siedler“; Dr. Katharina Dück (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache Mannheim) beleuchtete das nachfolgende Thema: „Was und wie sprechen Kaukasiendeutsche? Soziolinguistische Aspekte der deutschsprachigen Minderheiten im Südkaukasus und der Bundesrepublik Deutschland“.

Prof. Dr. Julia Ricart Brede (Universität Passau) mit Prof. Dr. Oliver Reisner (Ilia State University Tbilissi)

Den Abschluss des ersten Tages bildet am späten Abend die aktuelle Vorführung des Films „3957 Kilometer – Schwäbisch-Georgische Auswanderungsgeschichten“, gefolgt von einem Gespräch mit der Regisseurin Eva Oswald, das den Teilnehmenden die Möglichkeit bietet, die Thematik auch medial und persönlich nachzuvollziehen.

Mit Spannung blicken wir den weiteren Programmpunkten in den nächsten beiden Tagen entgegen, die mit einer Vielzahl an wissenschaftlich fundierten Vorträgen, anregenden Gesprächen und neuen Perspektiven bereichernde Einblicke in die deutsch-georgische Verflechtungsgeschichte versprechen.

Nachstehend weitere Eindrücke des ersten Tagungstags.