Wolgadeutsche aus Argentinien zu Besuch beim BKDR

Wir haben uns sehr über den Besuch von Wolgadeutschen aus Argentinien in unserem Kulturzentrum in Nürnberg gefreut. Im Mittelpunkt des Treffens standen der persönliche Austausch, gemeinsame historische Wurzeln sowie die Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen.

Solche Begegnungen zeigen, wie weit die weltweiten Verbindungen der russlanddeutschen Gemeinschaft reichen und wie wichtig der grenzüberschreitende Austausch für die Bewahrung von Geschichte, Kultur und Erinnerung ist.

Vielen Dank für den Besuch, die tollen Geschenke und die interessanten Gespräche!

Mit Partnern aus Argentinien und für die wolgadeutsche Gemeinschaft in Südamerika hat das Kulturzentrum BKDR in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Projekte umgesetzt. Dazu zählen unter anderem eine Bildungsreise nach Argentinien, , eine Witze-Sammlung im wolgadeutschen Dialekt, die Übersetzung mehrerer BKDR-Publikationen ins Spanische, die Veröffentlichung unseres Videobeitrags „Das bestrafte Volk“ in einer spanischsprachigen Fassung, sowie derzeit neun virtuelle Rundgänge in Argentinien und schließlich die Monografie „Kultur und Identität: Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“ von Dr. Olga Litzenberger und Sergey Terekhin.

Auch im Bereich der Erinnerungskultur bestehen enge Verbindungen: Unter Federführung von Leandro Hildt und Dr. René Krüger unterstützte das Kulturzentrum BKDR die diesjährige Gedenkveranstaltung in Gualeguaychú anlässlich des 85. Jahrestages der Deportation der Deutschen in der Sowjetunion mit einem Kranz.

Der persönliche Besuch in Nürnberg bot nun eine weitere Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen, Erfahrungen auszutauschen und über die grenzüberschreitende Bewahrung von Geschichte, Kultur und Identität der Wolgadeutschen ins Gespräch zu kommen.

Die Delegationsreise wurde von Riwwel gUG (Berlin) organisiert.

Nachstehend sehen Sie einige Eindrücke des gewinnbringenden Treffens im BKDR.