Ausstellungspräsentation im Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr

Auf Initiative der Ortsgruppe Weiden der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR), Waldemar Hock, und seiner Stellvertreterin Maria Becker wird vom 1. April bis 30. Juni 2026 im Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr die Wanderausstellung „Grundlinien russlanddeutscher Geschichte“ des Kulturzentrums BKDR präsentiert. Das Vorhaben wurde tatkräftig von Angela Biersack, der 1. Vorsitzenden des Grafenwöhrer Heimatvereins, der als Träger des Museums fungiert, sowie von der Teamassistentin Christine Buchfelder unterstützt.

Das Museum stellt nicht nur Exponate zur Ortsgeschichte aus, sondern beleuchtet auch die historische Entwicklung des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr, der nach 1945 von der US-Army genutzt wird und einer der größten seiner Art in Deutschland ist.

Der Vorstand des Heimatvereins äußerte den Wunsch, eine sachkundige Einführung in diese Ausstellung in den Räumlichkeiten des Museums zu veranstalten. Rund 30 Interessenten, darunter auch der Bürgermeister von Grafenwöhr, Edgar Knobloch, versammelten sich am 21. April in den Räumen des Kultur- und Militärmuseums, um dem Vortrag unseres wissenschaftlichen Mitarbeiters Dr. Viktor Krieger beizuwohnen.

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Ein stimmungsvoller Begegnungsnachmittag in Regensburg

Unter der Schirmherrschaft der Regensburger Bürgermeisterin Dr. Astrid Freudenstein fand am 21. Februar 2026 ein stimmungsvoller Begegnungsnachmittag statt. Michael Hoch, Pfarrer der katholischen Kirche St. Franziskus, begrüßte die zahlreichen Gäste im Pfarrsaal der Gemeinde herzlich.

Das musikalische Trio um Viktor Bode bereicherte die Veranstaltung mit bekannten internationalen Stücken und sorgte für eine festliche Atmosphäre.

Die Bürgermeisterin Dr. Freudenstein zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Aktivitäten und attraktiven Angeboten des Kulturzentrums. Besonders würdigte sie die vom BKDR konzipierte Stadtführung „Russlanddeutsche Spuren in Regensburg“, die von dem erfahrenen Gästeführer Dr. Arthur Bechert durchgeführt wird. Die Bürgermeisterin überreichte Emil Tetz anlässlich seines 90. Geburtstages eine Ehrenurkunde.

Waldemar Eisenbraun, Geschäftsleiter des BKDR, stellte die unterschiedlichen Wirkungsbereiche des Kulturzentrums vor. Zudem gab er bekannt, dass bereits in diesem Jahr der Bau einer großflächigen multifunktionalen Kultureinrichtung beginnen soll.

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Wir trauern um unsere Autorin Nelli Kossko!

Mit tiefer Anteilnahme nehmen wir Abschied von der russlanddeutschen Autorin Nelli Kossko, die am 19. Februar nach langer Krankheit im Alter von 88 Jahren gestorben ist. Ihr Tod hinterlässt eine spürbare Lücke nicht nur in der sogenannten „russlanddeutschen Literatur“.

(c) Foto: BKDR-Archiv.

Nelli Kossko wurde 1937 in einer deutschen Siedlung in der Ukraine am Schwarzen Meer geboren. Ihr Vater Oskar Maser war Deutschlehrer. 1937 fiel er den stalinistischen Säuberungen zum Opfer. Nach Kriegsausbruch 1941, dem Vormarsch der Wehrmacht und dem Beginn der „administrativen Umsiedlung“, landete Kossko zusammen mit ihrer Mutter 1944 im polnischen Warthegau, damals Deutsches Reich, und wurde nach Kriegsende im Zuge der „Repatriierung“ in die UdSSR zurückverschleppt.

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Tag der Begegnung mit Deutschen aus Russland in Balingen

Am 14. Februar 2026 fand im Großen Saal der Stadthalle Balingen der Tag der Begegnung statt, organisiert vom Frauenverein Happy Women e. V.. Die Veranstaltung widmete sich der Geschichte und Gegenwart der Russlanddeutschen.

Neben Tanz- und Gesangseinlagen hielt Kornelius Ens vom Museum für Russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold einen Vortrag über die etwa 250-jährige Geschichte dieser Gemeinschaft und ihre kulturelle Vielfalt.

Das Kulturzentrum BKDR war darüber hinaus mit einem Infostand bei dieser sehr gut besuchten Veranstaltung vor Ort. Für diese Möglichkeit danken wir Julia Schel-Salzmann sowie dem gesamten Verein Happy Woman e. V. sehr.

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„Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“: Buchvorstellung mit Olga Litzenberger

Auf den Spuren der Wolgadeutschen in Argentinien: Vortrag und Lesung am 12.02.2026 in Schwabach.

Im Bürgerhaus (Königspl. 33a, 91126 Schwabach), Beginn 18:30 Uhr.

Das Bürgermeister- und Presseamt der Stadt Schwabach lädt am Donnerstag, den 12. Februar, gemeinsam mit dem Kulturzentrum BKDR zum Kulturabend ins Schwabacher Bürgerhaus ein. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten aus erster Hand spannende Einblicke in die aktuelle Forschungsarbeit von Prof. Dr. Olga Litzenberger und Dr. Sergey Terekhin. Ihr Buch mit dem Titel „Kultur und Identität: Wolgadeutsche Siedlungen in Argentinien“ ist im August 2025 im BKDR Verlag erschienen.  

Im BKDR Verlag erschienen.

Als Experten für die Geschichte und Kultur der Wolgadeutschen erfuhren die beiden Wissenschaftler, dass viele wolgadeutsche Familien im 19. Jahrhundert nach Argentinien ausgewandert sind. Um herauszufinden, wie deren Nachkommen heute leben, besuchten Litzenberger und Terekhin in den Jahren 2023 und 2025 Dörfer und Städte in den Provinzen Entre Ríos, Buenos Aires und La Pampa, darunter auch die drei wolgadeutschen Gemeinden der Schwabacher Partnerstadt Coronel Suárez. In ihrem Vortrag zeigt Olga Litzenberger auf, wie die Nachkommen der Wolgadeutschen bis heute diese Umgebung auf typisch deutsche Weise prägen: die Straßen, Schulen und Kirchen – alles Bauwerke, die in alter Tradition ihrer wolgadeutschen Vorfahren errichtet wurden. Sie bewahren und pflegen ihr kulturelles Erbe.

Umrahmt wird der Kulturabend mit bekannten Musikstücken wolgadeutscher Komponisten, die von der Schwabacher Adolph von Henselt-Musikschule und der städtischen Musikschule in Coronel Suárez aufgeführt werden. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr (Einlass ab 18:00 Uhr).

Der Eintritt ist kostenlos.

Nähere Informationen zum Buch sowie eine Leseprobe erhalten Sie unter:

https://bkdr.de/wolgadeutsche-siedlungen-argentinien/

Der erste Literatursalon im Haus der Heimat Nürnberg stattgefunden

Der erste Literatursalon im Haus der Heimat Nürnberg hat am 12. Dezember stattgefunden. Organisiert wurde der Literaturabend vom Kulturzentrum BKDR, dem Haus der Heimat Nürnberg (HdH) sowie dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) in den Räumen des HdH.

Nach dem Literaturabend (v.l.n.r.): A. Rosenstern, M. Schatz, E. Unruh und N. Keller (c) BKDR.

Das neue Format „Literatursalon“ möchte vor allem jungen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bieten, ihre Neuerscheinung aus dem Bereich der sogenannten „russlanddeutschen“ Literatur vorzustellen und mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Unter dem Begriff „Russlanddeutsche Literatur“ versteht man heute üblicherweise die Literatur von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren, die aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion stammen – sei es, weil sie dort geboren wurden oder aufgrund der eigenen Familiengeschichte (durch Eltern, Großeltern etc.) in ihrem Schaffen die Geschichte und Kultur der Deutschen aus ebendiesen Ländern verarbeiten.

Unserer Einladung nach Nürnberg folgten die Autorin Elli Unruh mit ihrem Debütroman „Fische im Trüben“ und Max Schatz mit seinem ersten Erzählband „Sonnen und Kometen“. Die Bücher erschienen Anfang September 2025.

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Literatursalon im Haus der Heimat: mit Elli Unruh und Max Schatz

Ankündigung! Datum: 12. Dezember, 19. Uhr, im Haus der Heimat Nürnberg.

Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) und das Haus der Heimat Nürnberg laden in Kooperation mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland zu einem vorweihnachtlichen Literatursalon ein. Das neue Format „Literatursalon“ möchte vor allem jungen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bieten, ihre Neuerscheinungen aus der Sparte der sogenannten „russlanddeutschen“ Literatur vorzustellen und darüber mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.  

Unter dem Begriff „Russlanddeutsche Literatur“ versteht man heutzutage für gewöhnlich die Literatur von deutschen Autorinnen und Autoren, die aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion stammen, entweder dort geboren oder aufgrund der eigenen Familiengeschichte (durch Eltern, Großeltern etc.) in ihrem Schaffen eine gewisse Vorliebe für Geschichte und Kultur der Deutschen aus ebendiesen Ländern hegen.    

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30 Jahre Kulturvermittlung in Ingolstadt durch den Chor „Singende Herzen“ unter der Leitung von Ida Haag

Der Chor „Singende Herzen“ wurde im Jahr 1995 von Ida Haag gegründet und wird bis heute von ihr musikalisch und organisatorisch geleitet. „Während dieser Zeit hat sich der Chor zu einem Aushängeschild der landsmannschaftlichen Arbeit in der Region und darüber hinaus entwickelt“, so Dr. Johannes Hörner, Ehrenvorsitzender der Ortsgruppe Ingolstadt der LmDR.

30 Jahre Chor der „Singenden Herzen“

Die Anerkennung und die Wertschätzung für die langjährige vorbildliche Arbeit brachten zahlreiche Ehrengäste zum Ausdruck. Insbesondere löste Dr. Michael Kern, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, sein Versprechen ein, bei der Jubiläumsveranstaltung kraftvoll mitzusingen. Weitere Ehrengäste wie Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll, Pfarrer Martin Geistbeck, Pfarrer Jonathan Kühn, BDV-Bezirksvorsitzender (Niederbayern) Eduard Neuberger sowie BDV-Vorsitzender der Kreis- und Ortsgruppe Ingolstadt Martin Binder leisteten gesangliche Unterstützung. Vielen Dank für diesen besonderen Moment!

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Stadt(ver)führungen 2025 in Nürnberg und Fürth mit BKDR-Teilnahme

Das BKDR Kulturzentrum ist mit seiner eigenen Stadtführung „Russlanddeutsche Spuren in Nürnberg“ bei Deutschlands größtem Führungsmarathon dabei:

  • Wann? Am 21. September 2025 (Sonntag) um 11:00 Uhr
  • Wo? Treffpunkt ist am „Künstlerhaus im KunstKulturQuartier“, Königstraße 93, 90402 Nürnberg
  • Zielort: Hauptmarkt 14, 90403 Nürnberg
  • Führungsdauer: 60 Minuten

Heuer findet die 26. Ausgabe von Deutschlands größtem Führungsmarathon unter dem Motto „Perspektiven“ vom 19. bis zum 21. September statt. Insgesamt werden an den drei Tagen mehr als 1.000 Führungen in Nürnberg und Fürth angeboten. Um an den Führungen teilzunehmen – darunter auch die BKDR-Stadtführung „Russlanddeutsche Spuren in Nürnberg – braucht man das sogenannte „Türmchen“ (Eintrittskarte fürs ganze Wochenende). Mehr Informationen hierzu finden Sie unter dem nachstehenden Link:

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Kulturgala und Gesprächsrunde im Rahmen der „Tage der Verbundenheit“ in Bayreuth

Am 30. Juni 2025 fand im Evangelischen Zentrum in Bayreuth (Richard-Wagner-Straße 24) die feierliche Kulturgala der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland mit Verleihung der Kulturpreise statt.

Die Veranstaltung wurde von Grußworten hochrangiger Persönlichkeiten begleitet, darunter Dr. Petra Loibl, MdL und Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, sowie Dr. Dr. h.c. Bernd B. Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Zu den weiteren Gesprächsgästen im Rahmen der Gesprächsrunde zählte unter anderem Waldemar Eisenbraun, Geschäftsleiter des BKDR. Für die musikalische Gestaltung sorgte das BKDR-Orchester unter der Leitung von Ewald Oster, gemeinsam mit der Künstlerin Helena Goldt.

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