Der erste Literatursalon im Haus der Heimat Nürnberg stattgefunden

Der erste Literatursalon im Haus der Heimat Nürnberg hat am 12. Dezember stattgefunden. Organisiert wurde der Literaturabend vom Kulturzentrum BKDR, dem Haus der Heimat Nürnberg (HdH) sowie dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland (LITO) in den Räumen des HdH.

Nach dem Literaturabend (v.l.n.r.): A. Rosenstern, M. Schatz, E. Unruh und N. Keller (c) BKDR.

Das neue Format „Literatursalon“ möchte vor allem jungen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bieten, ihre Neuerscheinung aus dem Bereich der sogenannten „russlanddeutschen“ Literatur vorzustellen und mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Unter dem Begriff „Russlanddeutsche Literatur“ versteht man heute üblicherweise die Literatur von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren, die aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion stammen – sei es, weil sie dort geboren wurden oder aufgrund der eigenen Familiengeschichte (durch Eltern, Großeltern etc.) in ihrem Schaffen die Geschichte und Kultur der Deutschen aus ebendiesen Ländern verarbeiten.

Unserer Einladung nach Nürnberg folgten die Autorin Elli Unruh mit ihrem Debütroman „Fische im Trüben“ und Max Schatz mit seinem ersten Erzählband „Sonnen und Kometen“. Die Bücher erschienen Anfang September 2025.

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Literatursalon im Haus der Heimat: mit Elli Unruh und Max Schatz

Ankündigung! Datum: 12. Dezember, 19. Uhr, im Haus der Heimat Nürnberg.

Das Bayerische Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) und das Haus der Heimat Nürnberg laden in Kooperation mit dem Literaturkreis der Deutschen aus Russland zu einem vorweihnachtlichen Literatursalon ein. Das neue Format „Literatursalon“ möchte vor allem jungen Autorinnen und Autoren die Möglichkeit bieten, ihre Neuerscheinungen aus der Sparte der sogenannten „russlanddeutschen“ Literatur vorzustellen und darüber mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen.  

Unter dem Begriff „Russlanddeutsche Literatur“ versteht man heutzutage für gewöhnlich die Literatur von deutschen Autorinnen und Autoren, die aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion stammen, entweder dort geboren oder aufgrund der eigenen Familiengeschichte (durch Eltern, Großeltern etc.) in ihrem Schaffen eine gewisse Vorliebe für Geschichte und Kultur der Deutschen aus ebendiesen Ländern hegen.    

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30 Jahre Kulturvermittlung in Ingolstadt durch den Chor „Singende Herzen“ unter der Leitung von Ida Haag

Der Chor „Singende Herzen“ wurde im Jahr 1995 von Ida Haag gegründet und wird bis heute von ihr musikalisch und organisatorisch geleitet. „Während dieser Zeit hat sich der Chor zu einem Aushängeschild der landsmannschaftlichen Arbeit in der Region und darüber hinaus entwickelt“, so Dr. Johannes Hörner, Ehrenvorsitzender der Ortsgruppe Ingolstadt der LmDR.

30 Jahre Chor der „Singenden Herzen“

Die Anerkennung und die Wertschätzung für die langjährige vorbildliche Arbeit brachten zahlreiche Ehrengäste zum Ausdruck. Insbesondere löste Dr. Michael Kern, Oberbürgermeister der Stadt Ingolstadt, sein Versprechen ein, bei der Jubiläumsveranstaltung kraftvoll mitzusingen. Weitere Ehrengäste wie Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll, Pfarrer Martin Geistbeck, Pfarrer Jonathan Kühn, BDV-Bezirksvorsitzender (Niederbayern) Eduard Neuberger sowie BDV-Vorsitzender der Kreis- und Ortsgruppe Ingolstadt Martin Binder leisteten gesangliche Unterstützung. Vielen Dank für diesen besonderen Moment!

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Stadt(ver)führungen 2025 in Nürnberg und Fürth mit BKDR-Teilnahme

Das BKDR Kulturzentrum ist mit seiner eigenen Stadtführung „Russlanddeutsche Spuren in Nürnberg“ bei Deutschlands größtem Führungsmarathon dabei:

  • Wann? Am 21. September 2025 (Sonntag) um 11:00 Uhr
  • Wo? Treffpunkt ist am „Künstlerhaus im KunstKulturQuartier“, Königstraße 93, 90402 Nürnberg
  • Zielort: Hauptmarkt 14, 90403 Nürnberg
  • Führungsdauer: 60 Minuten

Heuer findet die 26. Ausgabe von Deutschlands größtem Führungsmarathon unter dem Motto „Perspektiven“ vom 19. bis zum 21. September statt. Insgesamt werden an den drei Tagen mehr als 1.000 Führungen in Nürnberg und Fürth angeboten. Um an den Führungen teilzunehmen – darunter auch die BKDR-Stadtführung „Russlanddeutsche Spuren in Nürnberg – braucht man das sogenannte „Türmchen“ (Eintrittskarte fürs ganze Wochenende). Mehr Informationen hierzu finden Sie unter dem nachstehenden Link:

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Kulturgala und Gesprächsrunde im Rahmen der „Tage der Verbundenheit“ in Bayreuth

Am 30. Juni 2025 fand im Evangelischen Zentrum in Bayreuth (Richard-Wagner-Straße 24) die feierliche Kulturgala der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland mit Verleihung der Kulturpreise statt.

Die Veranstaltung wurde von Grußworten hochrangiger Persönlichkeiten begleitet, darunter Dr. Petra Loibl, MdL und Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, sowie Dr. Dr. h.c. Bernd B. Fabritius, Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten. Zu den weiteren Gesprächsgästen im Rahmen der Gesprächsrunde zählte unter anderem Waldemar Eisenbraun, Geschäftsleiter des BKDR. Für die musikalische Gestaltung sorgte das BKDR-Orchester unter der Leitung von Ewald Oster, gemeinsam mit der Künstlerin Helena Goldt.

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Podsosnowo – ein Wiedersehen der einstigen Dorfbewohner

Das Dorf „Podsosnowo“ liegt 20 Kilometer vom Verwaltungszentrum Halbstadt des Deutschen Nationalkreises in der russischen Region Altai (Sibirien) entfernt. Die ersten deutschen Siedler aus dem Wolgagebiet kamen dort Ende des 19. Jahrhunderts an.

Podsosnowo galt damals und gilt weiterhin als Visitenkarte des Deutschen Nationalrajons der Region Altai.

Über 90% der Dorfbewohner waren über lange Zeit Deutsche. Viele von Ihnen leben nun seit etwa 30 Jahren in Deutschland, ihrer historischen Heimat.

Am 7. Juni 2025 gab es ein großes Wiedersehen der Landsleute unweit von Heilbronn. Gut 400 Personen kamen aus allen Teilen der Bundesrepublik hier zusammen. Es war eine tolle, familiäre Atmosphäre reich an Erinnerungen und Emotionen.

Das Kulturzentrum BKDR brachte sich durch einen Infostand und die Förderung des Kulturprogramms ein.

Unser Dank gilt Alexander Root und seinen Mitstreitern vom Orga-Team.

Nachstehend einige weitere Eindrücke der gelungenen Veranstaltung.

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20-jähriges Jubiläum: Orts- und Kreisgruppe Fürth feiert zwei Jahrzehnte ehrenamtliches Engagement

Am vergangenen Samstag feierte die Orts- und Kreisgruppe Fürth der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) ihr 20-jähriges Jubiläum des ehrenamtlichen Engagements mit weit mehr als 100 Gästen. Zum feierlichen Anlass dieses ehrwürdigen Meilensteins wurde ein Programm gestaltet, das kulturelle Höhepunkte, historische Rückblicke und das Gefühl gelebter Gemeinschaft eindrucksvoll verband.

Tetyana Schlepp, Regional- und Projektkoordinatorin des Bayerischen Kulturzentrums der Deutschen aus Russland (BKDR), hob in ihrem Grußwort die gute Arbeit der vergangenen Jahre hervor: „Mit großem ehrenamtlichen Engagement haben Sie die Geschichte und Kultur der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum sichtbar gemacht und lebendig gehalten. Sie schaffen Raum für einen generationsübergreifenden Dialog, geben Erfahrungen und Traditionen weiter und leisten damit auch einen bedeutenden Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Ihrer Region.“

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Besuch der Agrarfirma „Rodina“

Eine weitere Station der diesjährigen Bildungsreise nach Kasachstan führte die Reisegruppe zur Agrarfirma „Rodina“, einem Vorzeigebetrieb für ganz Kasachstan.

Ivan Adamowitsch Sauer, der „Rodina“ maßgeblich aufgebaut und zum Erfolg geführt hat, empfing die Gruppe zu einem detailreichen und offenen Austausch. Etwas später nahm er sich erneut Zeit für die Exkursionsgruppe bei einem festlichen Mittagessen in der dorfeigenen Kantine.

Mehr über Ivan Sauer erfahren Sie HIER.

Wir danken recht herzlich für den freundlichen und beeindruckenden Empfang durch unseren Landsmann Ivan Sauer und seine kompetente Mannschaft.

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Vortrag: „Historische Bildungs-, Familien- und Biographieforschung am Beispiel der russlanddeutschen Akademiker vor 1918“ beim Verein „Taurien“ in Koblenz

Der Verein „Taurien“ wurde im März 2013 von einer Gruppe engagierter Nachkommen der einstigen Schwarzmeerdeutschen gegründet, die ein großes Interesse an der Geschichte einzelner Kolonien sowie an der Ahnenforschung hatten. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Vergangenheit dieser Siedlungen und ihrer Einwohner in all ihren kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Prägungen zu erforschen. Ein besonderes Augenmerk legte man dabei auf die Zusammenstellung der Eintragungen in den alten Kirchenbüchern einzelner ev.-luth. Kirchspielgemeinden, um diese Statistiken den an Ahnenforschung Interessierten zugänglich zu machen.

Dr. Viktor Krieger während seines Vortrags in Koblenz.

Am 17. Mai 2025 fand eine ordentliche Mitgliederversammlung des Vereins in Koblenz statt, an der auch unser wissenschaftlicher Mitarbeiter, Dr. Viktor Krieger, teilnahm. Er hielt den Vortrag „Historische Bildungs-, Familien- und Biographieforschung am Beispiel der russlanddeutschen Akademiker vor 1918“. Zu Beginn schilderte Dr. Krieger kurz die Entstehungsgeschichte und den Aufgabenbereich des BKDR und lud den Verein zu einer Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) ein.

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„Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ in Forchheim

Die Präsentation der Wanderausstellung „Einblicke in das religiöse Leben der Russlanddeutschen“ fand vom 2. bis zum 16. Mai 2025 in der Evangelisch-Lutherischen Christuskirche in Forchheim statt und wurde vom Bayerischen Kulturzentrum der Deutschen aus Russland (BKDR) mit Unterstützung der Ortsgruppe Forchheim der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) veranstaltet.

Die feierliche Vernissage am 2. Mai wurde mit einer Andacht von Pfarrer Cramer und Pfarrer Teuchgräber eröffnet und musikalisch eindrucksvoll vom Chor der LmDR umrahmt. Im Anschluss präsentierte Dr. Olga Litzenberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des BKDR, einen fundierten Vortrag zur Ausstellung und stand für einen offenen Austausch zur Verfügung. Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit für interessante Gespräche und einen regen Wissensaustausch über religiöse und kulturelle Themen im Kontext der Russlanddeutschen. Auch die Finissage am vergangenen Freitag bot nach der Andacht von Pfarrer Cramer sowie einem Vortrag von Dr. Sabine Arnold Raum für vertiefende Begegnungen, persönliche Eindrücke und inspirierende Gespräche.

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