„Familienforschung in Kasachstan: Archive, Quellen und Recherchemöglichkeiten“

+++ Ahnenforschungsseminar mit Dr. Julia Podoprigora +++

Am 18. Juli 2026 (Samstag) von 10:00 – 13:00 Uhr findet in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturzentrum BKDR, der Orts- und Kreisgruppe Nürnberg der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) sowie dem Historischen Forschungsverein der Deutschen aus Osteuropa (HFDO) das nächste Ahnenforschungsseminar statt.

Im Haus Heimat Nürnberg wird Dr. Julia Podoprigora einen Vortrag zum Thema „Familienforschung in Kasachstan: Archive, Quellen und Recherchemöglichkeiten“ halten. Moderiert wird die Veranstaltung von Dorothea Walter und Dr. Olga Litzenberger.

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Symposium: „Stalins Gewaltpolitik gegen die Russlanddeutschen: Die Deportationsbefehle von 1941 und ihre Vor- und Nachgeschichte“

Im DDR-Museum in Berlin fand am 23. Juni 2026 die Gedenkveranstaltung anlässlich des 85. Jahrestags der Deportation der Russlanddeutschen unter dem Titel „Stalins Gewaltpolitik gegen die Russlanddeutschen: Die Deportationsbefehle von 1941 und ihre Vor- und Nachgeschichte“ statt. Ausgerichtet wurde das Symposium von der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen für Wissenschaft und Forschung in Zusammenarbeit mit der Landesgruppe Berlin der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR). Gefördert wurde die Veranstaltung von der Ansprechperson für Deutsche aus Russland, Spätaussiedler und Vertriebene.

Vom Kulturzentrum BKDR waren die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Prof. Dr. Olga Litzenberger und Dr. Viktor Krieger mit eigenen Fachvorträgen aktiv vertreten. Prof. Dr. Olga Litzenberger sprach zum Thema „Das Schicksal der Russland-, Ukraine- und Kaukasiendeutschen in den Deportationsgebieten Zentralasiens und Sibiriens bis 1991“, während Dr. Viktor Krieger den Vortrag zum Thema „Ursachen, Anlässe und Verlauf der Deportation der Wolgadeutschen“ hielt.

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Einladung zur Fachtagung: „Die Kaukasiendeutschen: Kultur, Geschichte und Gegenwart“

Wann? 24. – 26. Juli 2026
Wo?    Der Heiligenhof, Alte Euerdorfer Str. 1, 97688 Bad Kissingen

Der Teilnehmerbeitrag für die dreitägige Veranstaltung incl. Programm, Verpflegung, Kurtaxe und Unterbringung in einem Doppelzimmer liegt bei 94 € pro Person. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 20 €.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Weitere Informationen, das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Onlineanmeldung finden Sie HIER!

Dieses Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. 

Tag der offenen Tür der LmDR Weiden

Anlässlich des bundesweiten Ehrentags „Für dich. Für uns. Für alle“ beteiligte sich auch die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland (LmDR) Weiden mit einem Tag der offenen Tür an den Feierlichkeiten und feierte zugleich die offizielle Eröffnung ihrer neuen Räumlichkeiten. Rund 70 Gäste nutzten die Gelegenheit, sich über die Arbeit der LmDR zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und das vielfältige ehrenamtliche Engagement kennenzulernen.

Zu den Ehrengästen zählten unter anderem der Oberbürgermeister der Stadt Weiden i. d. OPf., Benjamin Zeitler, Altoberbürgermeister Kurt Seggewiß sowie die Stadträtinnen Gaby Laurich und Sabine Zeidler. Ebenfalls anwesend waren Rainer Sindersberger, Vorsitzender der Tafel Weiden-Neustadt und Stadtrat, sowie Tanja Fichtner, Pädagogische Leitung der Volkshochschule Weiden-Neustadt.

Auf Einladung der Ortsgruppe Weiden war auch das Kulturzentrum BKDR vertreten. Mit einem Informationsstand sowie Schautafeln zur Geschichte und Kultur der Wolga-, Kaukasus- und Schwarzmeerdeutschen bot das BKDR interessante Einblicke in das vielfältige kulturelle Erbe der Deutschen aus dem postsowjetischen Raum.

Die gelungene Veranstaltung unterstrich die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, die kulturelle Vielfalt und eine lebendige Erinnerungskultur in Weiden.

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Gedenktafel für die Opfer politischer Repressionen und der Hungersnot in Astana eingeweiht

Am 31. Mai, dem kasachischen Gedenktag für die Opfer politischer Repressionen und Hungersnöte, wurde in Astana eine Gedenktafel feierlich eingeweiht.

Das Kulturzentrum BKDR, die Evangelisch-Lutherische Kirche Kasachstans sowie die regionale Gesellschaft der Kasachstandeutschen „Wiedergeburt“ (Stadt Astana und Gebiet Akmola) realisierten das Projekt gemeinsam. Die dreisprachige Gedenktafel trägt die Inschrift „In Gedenken an die Opfer politischer Repressionen und der Hungersnot“ und erinnert an die Menschen, die Verfolgung, Deportation und die tragischen Ereignisse der Hungersjahre erleiden mussten.

Für die feierliche Atmosphäre in der evangelisch-lutherische Erlöserkirche in Astana sorgten das Orgelspiel sowie der Gesang von Ida Haag aus Ingolstadt. An der Totenehrung wirkten die ehemaligen Schauspieler des Deutschen Theaters Temirtau, Alexander Hahn, Lilia Henzen und Viktoria Gräfenstein mit. In Vertretung des BKDR und der Landsmannschaft beteiligten sich Rudi und Dorothea Walter mit Gedenkbeiträgen.

Nach der Enthüllung der Gedenktafel durch Alexander Kail von der Gesellschaft „Wiedergeburt“ und Rudi Walter vom BKDR wurde diese durch den Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kasachstan, Rostislav Novgorodov, feierlich eingeweiht.

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BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan 2026

Am vergangenen Samstag hat die diesjährige BKDR-Bildungsreise nach Kasachstan begonnen. Nach später Ankunft in Astana startete das Programm am frühen Sonntagmorgen mit einer offiziellen Begrüßung sowie organisatorischen Gesprächen.

Im Anschluss erhielten die Teilnehmer bei einer Stadtrundfahrt erste Eindrücke von der kasachischen Hauptstadt und ihrer Entwicklung.

Ein besonderer Schwerpunkt des ersten Programmtages lag dahingehend auf der historischen Erinnerungsarbeit. Die Reisegruppe besuchte den Museumsgedenkkomplex „ALZHIR“ im heutigen Akmol, einem ehemaligen sowjetischen Frauenlager, das zu den bedeutenden Erinnerungsorten der politischen Repressionen in der Sowjetzeit zählt. Bei einem Gedenkakt am Denkmal für Iwan Scharf wurde der Opfer von Verfolgung und Deportation gedacht. Darüber hinaus fand ein Austausch mit dem CEO der Holdinggesellschaft „Schanyrak“ statt.

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„Akademische Viertelstunde“ mit Dr. Lilia Antipow

Heute war Dr. Lilia Antipow [Leitung Sachgebiet „Öffentlichkeits-, Medien- und Pressearbeit, Bibliothek“ im Haus des Deutschen Ostens (HDO) München] beim Kulturzentrum BKDR im Rahmen einer Aufnahme zur Bildungsreihe „Akademische Viertelstunde“ in Nürnberg zu Gast.

Auf dem Foto sehen Sie v. l. n. r.: Stanimir Bugar, Lilia Antipow und Viktor Krieger.

Der Videobeitrag wird in absehbarer Zeit auf unserem YouTube-Kanal veröffentlicht werden. Folgen Sie uns auf allen Kanälen, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.

„100 Jahre Deutsche Diözese der ROKA“ in München

Vom 6. bis 8. Mai 2026 nahm Prof. Dr. Olga Litzenberger, wissenschaftliche Mitarbeiterin des BKDR, an der internationalen wissenschaftlichen Konferenz „100 Jahre Deutsche Diözese der ROKA“ („ROKA“: Russisch-Orthodoxe Kirche im Ausland) in München teil.

Im Rahmen der Konferenz „Erbe und Berufung“ im Schloss Blutenburg hielt sie einen Vortrag zum Thema „Die ‚Russlanddeutschen‘ in den Gemeinden der Deutschen Diözese: Identität und konfessioneller Wandel“. Die Referenten kamen aus Deutschland sowie aus mehreren europäischen Ländern und den USA.

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Verein für Heimat- und Familienforschung „Taurien“ zu Gast im BKDR

Der gemeinnützige Verein „Taurien“ wurde 2014 gegründet, um gemeinsam Ahnenforschung und historische Heimatkunde, vornehmlich zu den Deutschen aus dem Schwarzmeergebiet, zu betreiben. Die Aktivitäten des Vereins können sich sehen lassen, u. a. durch die Publikation überarbeiteter Kirchenbuchduplikate, von Erinnerungen oder Biographien.

Seit einiger Zeit hat sich eine Zusammenarbeit des Vereins mit unserem Kulturzentrum angebahnt. So fanden am 2. Mai 2026 die diesjährige Mitgliederversammlung sowie die Vorstellung aktueller Projekte des Vereins in den Räumlichkeiten des BKDR statt.

Hier möchten wir auf einige Vorhaben kurz eingehen. In ihrem Vortrag präsentierte die Vorsitzende des Vereins, Elena Logvenov, Ergebnisse einer detaillierten Analyse bislang unbekannter Archivdokumente über den Verlauf der zweiten Ansiedlungswelle an die Molotschna (1808–1810). Bislang wurde in der Literatur meistens nur die erste, zahlenmäßig größere Einwanderung der Jahre 1803–1805 näher untersucht.

Natalja Freudenberg unternahm einen vielversprechenden Versuch, eine Art Konkordanz-Datenbank zu erstellen, die die unterschiedlichen Benennungen deutscher Ortschaften aus beliebigen Zeitperioden miteinander verbinden würde. Bekanntlich erlebten solche Siedlungen seit ihrer Gründung bis zu mehrere Dutzend Umbenennungen, beginnend mit dem Ersten Weltkrieg und Russlands Kampf gegen den „inneren Deutschen“, ganz zu schweigen von Sowjetismen und der Ausradierung alles Deutschen während und nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Prof. Dr. Oliver Reisner: „Zur Gegenwart des kulturellen Erbes der schwäbischen Kolonisten in Georgien“

Prof. Dr. Oliver Reisner ist Historiker und Politikwissenschaftler mit den Forschungsschwerpunkten Georgien, Kaukasus und Osteuropa. An der Ilia State University in Tiflis beschäftigt er sich insbesondere mit Fragen der Nationsbildung, Erinnerungskultur sowie der europäischen Integration im Südkaukasus. Darüber hinaus wird er regelmäßig als Experte für politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Georgien und der Kaukasusregion hinzugezogen.

Im Rahmen der BKDR-Bildungsreihe „Akademische Viertelstunde“ hielt er einen Vortrag zum Thema „Zur Gegenwart des kulturellen Erbes der schwäbischen Kolonisten in Georgien“:

Wir wünschen viel Spaß beim Anschauen des Videobeitrags!